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·21 mars 2026

Rheinderby: Für Borussia und den Effzeh geht’s um alles!

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Richtungsweisendes Rheinderby: Borussia zu Gast in Köln

Am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr ist es soweit: Borussia gastiert beim 1. FC Köln. Das Rheinderby hat eine lange Historie. Die beiden Erzrivalen lieferten sich in der Vergangenheit unzählige packende Duelle. Am Samstag steht ein weiteres richtungsweisendes Spiel mit hoher Bedeutung für beide Klubs an.

Abstiegskampf und Trainerfrage beim Gastgeber:

Sowohl Gladbach als auch Köln brauchen im Abstiegskampf dringend Punkte. Die Borussia liegt als Zwölfter nur vier Zähler vor dem Relegationsplatz, der FC auf Rang 14 sogar nur einen. Bei einem Derbysieg der Borussen droht Köln der Absturz auf den Relegationsplatz. Die folgende Länderspielpause wäre zudem ein passender Moment für personelle oder sportliche Veränderungen vor dem Saisonfinale. Somit könnte das Derby für den zuletzt angezählten Kölner Coach Lukas Kwasniok zum Endspiel werden. Die Gladbacher dürften gewillt sein, ihrem Erzfeind den Kampf um den Klassenerhalt zu erschweren.


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Gegnercheck: 1. FC Köln

Der 1. FC Köln steckt in einer schwierigen Phase. Seit sechs Spielen wartet die Mannschaft auf einen Sieg, auch in den vergangenen Heimspielen blieb der Ertrag überschaubar. Zuletzt holte der FC immerhin ein 1:1 beim Hamburger SV, nachdem es zuvor eine knappe Heimniederlage gegen Borussia Dortmund gegeben hatte. Auffällig ist, dass Köln vergleichsweise diszipliniert auftritt: Kein Team begeht weniger Fouls, auch die Zahl der Gelben und Roten Karten ist niedrig. Dazu kommen eine starke Laufleistung sowie ordentliche Werte bei Ballbesitz und Passquote. Die größten Probleme liegen jedoch in der Defensive, vor allem bei gegnerischen Standards. Nach ruhenden Bällen kassierte der FC ligaweit die meisten Gegentore.

Mögliche Startformation der Borussia:

Die Borussia reist mit einem Heimsieg im Rücken in die Domstadt. Am Samstag dürfte Eugen Polanski kaum Änderungen in der Startformation vornehmen. Im Tor ist Moritz Nicolas die unangefochtene Nummer eins. Der Deutsche wird auch beim Derby zwischen den Pfosten stehen. Die Abwehrreihe, bestehend aus Phillip Sander, Nico Elvedi und Kevin Diks, dürfte auch in Köln starten. Auf der rechten Außenbahn gilt Joe Scally als Anwärter auf einen Startelfplatz, und auf der linken Außenbahn dürfte Eugen Polanski auf Jens Castrop setzen. Im Zentrum könnte Rocco Reitz erstmals nach Bekanntmachung seines Wechsels starten. Daneben gilt Yannik Engelhardt als gesetzt. Ebenso gilt Kevin Stöger nach seinem Traumtor gegen Sankt Pauli als Kandidat für die Startformation. Ein weiterer Torschütze aus dem letzten Bundesliga-Spiel ist Franck Honorat. Auch er könnte am Samstag starten. Allerdings hat er mit Hugo Bolin einen Konkurrenten um den Startplatz in der Aufstellung von Eugen Polanski. Im Sturm ist Haris Tabakovic die wohlmöglich aktuell einzige Option für Eugen Polanski.

Personalsituation und Ausfälle:

Beim Rheinderby fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Robin Hack (Muskelfaserriss), Nathan Ngoumou (Trainingsrückstand) und Tim Kleindienst (Knie-OP). Auch für Verteidiger Marvin Friedrich, der aktuell über muskuläre Probleme klagt, kommt das Spiel am Samstag zu früh. Ansonsten stehen Cheftrainer Eugen Polanski alle Borussen zur Verfügung.

Bilanz des Rheinderbys:

Bislang trafen der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach in 110 Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz spricht dabei klar für die Fohlenelf. Die Niederrheiner gingen 58-mal als Derbysieger vom Feld, während der „Effzeh“ nur 30 Pflichtspiele gewann. Die übrigen 22 Duelle endeten mit einem Remis. Zu den bekanntesten Rheinderbys zählt unter anderem das Spiel aus dem Sommer 1973, als Borussia Mönchengladbach nach der Selbsteinwechslung und dem Treffer von Günter Netzer das Pokalfinale mit 2:1 gewann. Die Rivalität erreichte ihren Höhepunkt in den 1970er Jahren, als beide Vereine zur Spitze des deutschen Fußballs gehörten und um Meisterschaften konkurrierten. Aber auch am Samstag dürfte ein weiteres packendes Duell anstehen.

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🖊 Autor: Fohlenbotschaft

📷 Photo by Daniela Porcelli/Getty Images

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