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·10 mars 2026
"Rüdiger ist eine Gefahr für die Nationalmannschaft"

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·10 mars 2026

Mario Basler fordert das DFB-Aus für den Innenverteidiger von Real Madrid und setzt sogar Bundestrainer Julian Nagelsmann unterr Druck
Mario Basler hat im Streit um das Verhalten von Antonio Rüdiger eine radikale Konsequenz gefordert: Der Innenverteidiger von Real Madrid solle nie wieder für die deutsche Nationalmannschaft spielen.
In der aktuellen Folge seines Podcasts „Basler ballert“ reagiert der frühere Nationalspieler auf eine Szene aus dem spanischen Ligabetrieb, in der Rüdiger in einem Zweikampf mit Diego Rico vom FC Getafe auffällig hart eingestiegen sein soll. Für Basler ist der Vorfall kein Einzelfall – und vor allem kein Versehen.
„Das war für mich keine unglückliche Aktion – das war Absicht“, sagt Basler und verbindet seine Kritik mit einer Forderung an den Deutschen Fußball-Bund. Sollte der Verband nicht reagieren, stelle er „wirklich alles komplett in Frage“.
Die Kritik richtet sich ausdrücklich auch an Bundestrainer Julian Nagelsmann. Basler fordert ein klares Signal der Verantwortlichen.
„Spätestens jetzt, wenn da der DFB nicht reagiert auf Antonio Rüdiger und ihm klar sagt, es gibt keinen Weg mehr zurück in die Nationalmannschaft, dann stelle ich wirklich alles komplett in Frage“, erklärt Basler.
Für ihn stellt das Temperament des Verteidigers ein sportliches Risiko dar. Spieler, die jederzeit einen Platzverweis riskieren könnten, schadeten einer Mannschaft eher, als dass sie ihr helfen.
„Antonio Rüdiger ist eine Gefahr für die deutsche Nationalmannschaft. Wer in jedem Spiel Ausraster haben kann, eine rote Karte kriegen kann, der hilft doch einer Mannschaft nicht.“
Entsprechend scharf fällt sein Urteil aus: „Das ist für mich die größte Frechheit, wenn Antonio Rüdiger noch einmal für die Nationalmannschaft spielt.“
Während Basler bei Rüdiger ein klares Aus fordert, verteilt er an anderer Stelle Lob. Besonders Dennis Undav hat es dem früheren Bayern-Profi angetan.
Basler bezeichnet den Angreifer als derzeit „besten deutschen Stürmer“ und plädiert sogar für eine zentrale Rolle bei der kommenden Weltmeisterschaft. Für ihn sei Undav ein Kandidat für einen festen Platz in der Startelf.
Damit positioniert sich Basler deutlich in der Debatte um die künftige Ausrichtung der Nationalmannschaft – sowohl personell als auch taktisch.
Auch im Vereinsfußball spart Basler nicht mit Kritik. Besonders hart geht er mit dem VfL Wolfsburg ins Gericht.
Der sportliche Absturz der Wölfe sowie die Verpflichtung von Dieter Hecking wertet Basler als Zeichen einer strukturellen Krise. Seine Diagnose fällt entsprechend drastisch aus: „Ein Verein löst sich auf.“
Die Aussagen zeigen einmal mehr Baslers Rolle als scharfzüngiger Beobachter des deutschen Fußballs – und sorgen regelmäßig für neue Debatten rund um Nationalmannschaft und Bundesliga.
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