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·17 avril 2026
"Sind vermeidbare Dinge": Sander schärft Fokus auf Abwehrarbeit

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Der 1. FC Magdeburg hatte seine Pleiteserie fulminant beendet. Auch in Paderborn war der Offensivmotor in Betrieb, aber auf der anderen Seite ließ sich die Mannschaft von Petrik Sander gleich vier Buden einschenken. Jetzt kommt Fortuna Düsseldorf (Samstag, 13 Uhr), das gerade erst die letzte Patrone durch einen erneuten Trainerwechsel verschossen hat.
Es ist das Duell der Tabellennachbarn, denn Fortuna Düsseldorf steht zurzeit noch einen Punkt vor dem 1. FC Magdeburg. Jeder weitere Rückschlag könnte im Endspurt schmerzhaft werden, denn die Crunchtime steht an. Ausgerechnet jetzt kommt der Gegner mit einem neuen Ansatz, denn die Fortuna wechselten im Laufe der Woche ihren Trainer. "Alexander Ende hat eine eigene Philosophie und Idee vom Fußball, die spannend ist und die er auch mit seinen bisherigen Mannschaften so gespielt hat", lobte Petrik Sander seinen Düsseldorfer Kollegen. "Inwieweit er das jetzt schon in der Kürze der Zeit übertragen kann, wird die große Frage sein."
Der FCM-Coach rechnete mit den ersten Einflüssen des neuen Trainers, aber eine vollständige Etablierung der Spielidee konnte sich Sander noch nicht vorstellen. "Wir haben mehrere Dinge im Kopf, wie es sein könnte, aber ist immer so die Sache mit hätte, wenn und könnte. Es wird sich am Samstag zeigen", versicherte Sander, dass seine Mannschaft im Gegenzug auf verschiedene Herangehensweisen des Gegners eingestellt ist. Zuletzt hatte das ganz gut funktioniert, denn Magdeburg ist nach wie vor die offensivstärkste Mannschaft der Rückrunde. Das zeigte sich auch in Paderborn.
Dem Zweitplatzierten schenkte der FCM gleich drei Tore ein. Aber kassierte auch vier Stück, was für die schwächste Defensive der Rückrunde sprach. "Wir haben schon unmittelbar nach dem Spiel gesagt, dass wir den Bogen so schnell wie möglich zu Düsseldorf spannen", erklärte Sander, dass er auf ausführliche Analysen zur 3:4-Niederlage gegen Paderborn verzichtete. "Wir haben das schon gemacht, aber haben es auch relativ kurz gefasst, weil uns wichtiger war, die positiven Dinge zu erwähnen und einfließen zu lassen." Ignorieren wollte der FCM-Coach die Fehler nicht, die gemacht wurden. Allerdings wollte Sander nicht mit dem Hammer draufhauen.
"Das sind halt vermeidbare Dinge und alles, was vermeidbar ist, kann man klar ansprechen. Ohne irgendjemandem den schwarzen Peter zuschieben zu wollen", erläuterte der 65-Jährige. "Es ist eine Aufgabe von allen elf Leuten, die Gegentore zu verhindern. So, wie es auch die Aufgabe von allen elf Spielern ist, Tore zu erzielen." Aggressivität im Zweikampfverhalten wünschte sich Sander daher für den nächsten Auftritt, denn Zeit für Sorglosigkeit hat der FCM angesichts der Tabellensituation nicht. Eine weitere Niederlage im Kellerkracher könnte umso teurer werden.
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