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·21 avril 2026
Trainer-Ikone tobt wegen BVB-Star Schlotterbeck: „Da schüttel ich nur mit dem Kopf“

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·21 avril 2026

Nach der Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck beim BVB kocht die Diskussion hoch. Felix Magath übt scharfe Kritik und zweifelt an einem langfristigen Verbleib des Abwehrstars.
Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund sorgt weiterhin für hitzige Diskussionen – und hat nun auch Felix Magath auf den Plan gerufen. In der TV-Runde Sky90 fand der frühere Erfolgstrainer deutliche Worte und ließ seinem Ärger freien Lauf.
Auslöser der Kritik ist vor allem eine offenbar vereinbarte Ausstiegsklausel, die bereits im Sommer greifen könnte – und das wohl exklusiv für europäische Topklubs. Für Magath ist das unverständlich: „Ja, wie soll ich die sehen? Da schüttel ich ja nur mit dem Kopf. Wie kann ich einen Vertrag schließen, der im Grunde gar nicht zustande kommt, wenn der Spieler will?“
Auch Dietmar Hamann sieht die Situation kritisch. Der ehemalige Nationalspieler hält den Zeitpunkt der Klausel für problematisch und warnt vor den Folgen: „Eine Ausstiegsklausel zu machen in zwei oder drei Monaten, halte ich für fatal.“ Seiner Einschätzung nach könnte die Verlängerung für beide Seiten nach hinten losgehen.
Tatsächlich hatte der BVB erst im April die Verlängerung des Innenverteidigers bis 2031 verkündet. Doch statt langfristiger Planungssicherheit könnte die Vereinbarung neue Unsicherheiten schaffen. Medienberichten zufolge gilt die Klausel bereits im kommenden Transferfenster – und könnte Klubs wie Real Madrid oder Liverpool FC den Weg ebnen.

Foto: IMAGO
Magath sieht darin ein grundsätzliches Problem in der Dortmunder Transferpolitik. „Ich kann nicht nur Entscheidungen treffen, die die nächste Saison betreffen. Ich muss doch als Manager eines Vereins, wenn ich Verantwortung habe, einen größeren Horizont haben als nur die nächste Saison“, erklärte er und forderte mehr langfristiges Denken.
Hamann geht sogar noch einen Schritt weiter und stellt die Zukunft Schlotterbecks beim BVB offen infrage. „Wenn ich Fan wäre oder ein Kind hätte, das ein Dortmund-Trikot will, dann würde ich versuchen, ihm auszureden, ein Schlotterbeck-Trikot zu wollen, weil er wahrscheinlich in zwei oder drei Monaten nicht mehr da ist.“
Ob es tatsächlich zu einem baldigen Abgang von Schlotterbeck kommt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch schon jetzt: Die Diskussion um seinen Vertrag ist längst zum nächsten großen Streitpunkt beim BVB geworden.
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