Bielefeld ballert sich zum Klassenerhalt: "War super so!" | OneFootball

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·18 Mei 2026

Bielefeld ballert sich zum Klassenerhalt: "War super so!"

Gambar artikel:Bielefeld ballert sich zum Klassenerhalt: "War super so!"

Zur Halbzeitpause des 34. Spieltags stand Arminia Bielefeld auf Platz 17 - und damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Trotzdem fand Cheftrainer Mitch Kniat die Ergebnisse auf den anderen Plätzen optimal, denn die Ostwestfalen hatten dadurch alles in der eigenen Hand. Und tatsächlich wurde die Alm innerhalb von 45 Minuten zum Epizentrum der guten Laune.

"Nichts wurde dem Zufall überlassen"

Es war einer dieser Tage, an dem nichts die Welt von Arminia Bielefeld erschüttern konnte. Obwohl Hertha BSC mit einer Führung in die Pause ging, lieferten die Ostwestfalen eine gute Halbzeit ab. Nur das Tabellenbild bereitete Sorgen, denn nach der ersten Hälfte des 34. Spieltags stand Bielefeld plötzlich auf Platz 17. Oder etwa nicht? "Für mich waren die Ergebnisse in der Halbzeit super so. Du wusstest, wenn du das Spiel selber ziehst, dann bist du durch", zeigte sich Cheftrainer Mitch Kniat schon in der Kabine optimistisch, dass Bielefeld das Spiel noch drehen und sich damit aus eigener Kraft retten würde. Und so kam es auch.


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Hertha BSC zerfiel in Einzelteile, lieferte eine desolate Leistung ab und wehrte sich nicht mehr. Auch, weil Bielefeld nichts anderes mehr zuließ. Die Arminia überrollte den Hauptstadtklub und feierte einen 6:1-Sieg, der die Ostwestfalen zum sicheren Klassenerhalt führte. "Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft das absolut wollte. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Jeder einzelne Zweikampf wurde abgefeiert, und dann kommt so ein Ergebnis zustande. Ich bin sehr, sehr froh und stolz auf meine Mannschaft", erklärte Kniat, der auf die Entwicklung seines Teams verwies. Sieben Spieler standen in der Startelf, die der Cheftrainer schon mit Beginn seiner Zeit in Bielefeld im Kader hatte. Und sie lieferten ab.

"Ich werde den ganzen Staff einladen"

So sprang Platz 13 für den Aufsteiger aus Ostwestfalen heraus. Die Alm bebte, die Alm feierte. "Ich habe auch gemerkt, dass die Leute hier in den letzten Wochen unruhiger wurden. Am Ende war es wohl eine entspannte Saison", freute sich Kniat, dass die Bielefelder jetzt einmal durchatmen konnten und zumindest auf dem Papier eine Spielzeit stehen haben, in der über weite Strecken vieles in die richtige Richtung lief. Es war ein Herzschlagfinale, das nicht nötig gewesen wäre. Doch mit Einsatzwillen und Bereitschaft zeigte Bielefeld einmal mehr, was den Klub vor einem Jahr ins DFB-Pokalfinale gebracht hatte.

Deswegen durfte gefeiert werden. "Ich habe schon ganz viel aus der Kabine gehört, was da wieder geplant wird, und welche Flüge wieder rausgesucht werden", schmunzelte Kniat. "Wir bleiben im Staff bei uns und müssen mal gucken, wie es jetzt ist. Vielleicht finden wir noch heraus, was mittlerweile so eine Säule im Megapark kostet." Das Kult-Partygetränk in Mallorca wird sicherlich nicht die einzige Belohnung sein, die sich das Trainerteam und die Mannschaft der Ostwestfalen nach dem geglückten Klassenerhalt gönnen wird. Kniat hob abschließend hervor: "Ich werde den ganzen Staff einladen, weil die einen brutalen Job gemacht haben. Es war eine sehr, sehr anstrengende Saison, die für mich genauso erfolgreich war, wie die letzte Saison. Wir haben mit Bielefeld die Klasse gehalten, was ein hartes Stück Arbeit war und haben viele extreme Situationen überstanden. Trotzdem sind wir bei uns geblieben." Und das sollte nun ausgekostet werden.

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