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·18 Mei 2026
Nach Klassenerhalt: Stellt sich Bielefeld ohne Kniat neu auf?

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132 Mal stand Mitch Kniat an der Seitenlinie von Arminia Bielfeld. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, könnten sich die Wege aber zum Saisonende trennen. Obwohl die Ostwestfalen mit ihrem Cheftrainer den Aufstieg in die 2. Bundesliga, das DFB-Pokalfinale und den Klassenerhalt erreichten.
Als Arminia Bielefeld am 34. Spieltag zur Halbzeitpause auf Platz 17 stand, machte sich Mitch Kniat keine Sorgen. Anschließend ballerten die Ostwestfalen der Alten Dame aus Berlin noch sechs Buden in den Kasten, was unmittelbar zum Klassenerhalt führte. Doch die Trennung vom Cheftrainer scheint auf der Alm ein realistisches Szenario zu sein. "Grundsätzlich ist er unser Trainer und hat das Ziel Klassenerhalt erreicht. Alles andere besprechen wir in den nächsten Tagen", erklärte Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel am Sonntag gegenüber der "Neuen Westfälischen". Von einem klaren Bekenntnis zu Kniat war die Aussage weit entfernt.
Möglicherweise kommt der Gedanke aber nicht nur vom Verein, sondern auch vom Cheftrainer selbst. Mutzel wollte sich nicht in die Karten schauen lassen: "Es gibt zwei Seiten. Wir müssen uns in die Augen gucken. Und dann werden wir beide sagen: alles gut oder auch nicht. Wir haben uns jetzt erstmal auf den Klassenerhalt konzentriert." Nach Informationen der Zeitung sollen die Bielefelder für alle Fälle gewappnet und vorbereitet sein. Als potentieller Nachfolger wird Marcel Rapp ins Spiel gebracht.
Der Ex-Kieler, der auch beim Karlsruher SC auf der Kandidatenliste stehen soll, ist seit seinem Aus bei der KSV Holstein in dieser Saison vereinslos. Ein offizielles Statement vom Verein zum Trainerposten dürfte angesichts der Spekulationen wohl nicht lange auf sich warten. Klar ist nur, dass Kniat zuletzt im Oktober 2024 bei den Bielefeldern verlängerte - über die Vertragslaufzeit gab es seinerzeit keine Angabe. Im vergangenen März soll der Stuhl des 40-Jährigen bereits gewackelt haben, doch Kniat bekam das Vertrauen ausgesprochen. Und erfüllte seine Aufgabe. Doch die Arbeit des Cheftrainer soll intern hinterfragt worden sein.
Weitere Personalentscheidungen werden wohl auch in den kommenden Tagen anstehen. Der ablösefreie Abgang von Noah Sarenren Bazee zum SV Waldhof Mannheim ist bereits bekannt, dazu soll bei Leihspieler Maximilian Bauer wohl eine Kaufpflicht greifen, die eine Ablöse im niedrigen sechsstelligen Bereich nach sich zieht. Flügelstürmer Monju Momuluh soll wiederum vor einem Transfer stehen, der den Bielefeldern eine Millionensumme in die Kasse spülen könnte.







































