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·28 April 2026
Bundesliga-Topklub heiß auf Werder-Star Jens Stage – Bericht

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·28 April 2026

Jens Stage hat im Werder-Trikot geschafft, was seinen prominenten Vorgängern im Mittelfeld wie Johan Micoud, Torsten Frings oder Tim Borowski nie gelang: zwei Bundesliga-Spielzeiten in Folge zweistellig treffen!
Der 29-jährige Däne steht drei Spieltage vor Saisonende schon wieder bei zehn Saisontoren (und zwei Assists). Wie schmerzlich Werder den Mittelfeld-Chef an den Spieltagen 27,28 und 29 vermisste, zeigten Stages Gala-Auftritte im Derby gegen den HSV und zuletzt beim 1:1 in Stuttgart.
Warum der Werder-Star nicht längst im Fokus anderer Klubs steht, durfte daher ziemlich verwundern. Angesichts seiner Leistungen könnte sich das im kommenden Sommer aber durchaus ändern. Oder hat es schon. Denn die Bild berichtet nun, dass ein Bundesliga-Konkurrent heiß auf Stage ist.
Demnach stehe er bei der TSG Hoffenheim auf der Liste. Die Kraichgauer kämpfen noch um die Champions-League-Quali und müssen einen Ersatz für Grischa Prömel finden, den es im Sommer ablösefrei zum VfB Stuttgart zieht. Stage würde vom Profil her perfekt passen. Zwar soll es noch kein TSG-Angebot geben, Stage zähle jedoch "zum engeren Kreis der Favoriten".
Weil die Bremer Kassen bekanntlich klamm sind, könnte Werder bei einem lukrativen Angebot durchaus schwach werden. Zuletzt hatte die Deichstube berichtet, dass Stages Vertrag an der Weser noch bis 2028 gültig ist. Die Verhandlungsposition der Bremer ist demnach gut.Ohnehin würde Werder Stage wohl nur zähneknirschend und bei einem sehr guten Angebot ziehen lassen. "Jens hat einen sehr hohen Wert für uns", betonte Trainer Daniel Thioune nach dem Remis in Stuttgart. Und machte den Stellenwert des Dänen deutlich: "Er ist eine Führungsfigur, die Jungs richten sich an ihm auf. Jens ist ein Unterschiedsspieler, nicht nur für uns, sondern auch in der Bundesliga."
Geht es nach Thioune, spielt Stage auch 26/27 in Grünweiß. Ähnlich äußerte sich Sportchef Clemens Fritz, der allerdings auch auf die finanzielle Situation des Klubs hinwies: "Wir sind ein Verein, der sich über Transfereinnahmen finanziert und ich weiß natürlich auch, dass wir im Sommer Erlöse erzielen müssen, weil uns das in den vergangenen ein, zwei Jahren nicht so sehr gelungen ist", wird Fritz von der Deichstube zitiert.Der aber auch erklärte: "Es ist nicht unser Plan, Jens abzugeben. Wir planen mit ihm auch für die kommende Saison."
Pläne können sich aber auch ändern. Vor allem in Bremen, wo kein Spieler grundsätzlich unverkäuflich sein kann. Finanziell müsste sich die TSG aber ziemlich strecken.









































