Der Klassenerhalt ist geschafft, die Saison ist beendet, doch diese Fragen bleiben beim 1. FC Köln | OneFootball

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·18 Mei 2026

Der Klassenerhalt ist geschafft, die Saison ist beendet, doch diese Fragen bleiben beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch

18 Mai, 2026

Mit Eric Martel ist eine Personalie für die kommende Spielzeit seit Sonntagabend geklärt. Doch das kann nur der Anfang sein, einige Baustellen sind noch offen. Diese Fragen muss der 1. FC Köln nun beantworten.

Wie geht es weiter in der Trainerfrage? Welche Personalien müssen die Kölner nun ebenfalls klären? Wer verlässt den FC, wer bleibt? Fragen über Fragen, auf die es beim FC nun antworten geben muss.

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Am Ende waren es dann Eric Martel und der 1. FC Köln, die am Sonntagabend etwa zeitgleich den Schlussstrich unter ihre gemeinsame Zeit zogen. Vier Jahre lief der 24-Jährige für den FC auf, schaffte es zum Stammspieler, Leader der Mannschaft, zum U21-Nationalspieler. Das vergangene Jahr fiel der Spieler bei vielen Fans aber auch in Ungnade. Und das weil er nicht über seine Zukunftspläne aufklärte. Das ist also am Sonntagabend passiert. 24 Stunden nach dem letzten Saisonspiel, 24 Stunden vor der gemeinsamen Abschlussfeier in der Kölner Flora, aber ein Jahr nach den ersten Spekulationen wurde aus dem großen Fragezeichen der vergangenen Saison ein Ausrufezeichen. Die Personalie kann (rein Kadertechnisch) abgehakt werden. Der FC wird sich also nach einem neuen Sechser umschauen (was er de facto aber auch schon seit dem Winter tut).

Martel verlässt den FC

Mit dem Abschied des Straubingers ist eine offene Frage also beantwortet. Eine, deren Antwort aber eigentlich seit Winter erwartet werden konnte. Andere Fragezeichen bleiben. In erster Linie das hinter dem Trainer. René Wagner gilt nach wie vor als Favorit auf den Trainerposten. Thomas Kessler bleibt der Befürworter, doch eine Entscheidung ist eben noch nicht gefallen. Dem Vernehmen nach gibt es in den Gremien Skepsis. Wagner würde nach nur sechs Punkten aus sieben Spielen und nur einem Erfolg seit seiner Beförderung belastet in die neue Spielzeit gehen. Das Vertrauen, das die FC-Verantwortlichen in den 37-Jährigen haben, teilen ganz offensichtlich viele Fans nicht. Der aktuelle Stand ist daher eine bevorstehende Analyse, die Thomas Kessler angekündigt hat. Der Sportchef fand aber durchaus gleichzeitig sehr positive Worte für den aktuellen Trainer. Und die gepaart mit dem Hinweis auf das erreichte Saisonziel. Mit einer Entscheidung ist schon bald zu rechnen.

Über allem schwebt aber eigentlich die Frage nach der künftigen Offensive. Denn mit Said El Mala und Jakub Kaminski droht der FC zwei der drei Topscorer und sicherlich die beiden Aktivposten dieser Spielzeit zu verlieren. El Mala wird mit diversen englischen Clubs in Verbindung gebracht und die Premier League soll auch das erklärte Wunsch-Ziel von „Kuba“ sein. Sportlich waren die beiden Offensivspieler eine Art Überlebensversicherung. El Mala alleine durch seine 13 Tore, die dem FC gleich mehrere Punkte einfuhren, Kaminski durch Leistungen auf konstant hohem Niveau. Für die Verpflichtung und die Vertragsverlängerung der Akteure kann sich Thomas Kessler auf die Schultern klopfen lassen, denn wirtschaftlich sind beide Deals ein Volltreffer. Sollten die Spieler den Verein wirklich verlassen, winken Einnahmen von bis zu 70 Millionen Euro. Bei dem Kölner Youngster führt realistisch wohl kein Weg an einem Wechsel vorbei. Bei Kaminski hätten die Kölner ohnehin keine Handhabe, wenn die Ablöse bezahlt wird.

FC will Jahmai Simpson-Pusey fest verpflichten.

Dass die Kölner den Vertrag mit Jahmai Simpson-Pusey gerne verlängern würden, ist bekannt. Dass ManCity das letzte Wort hat, genauso. Doch die „Sky Blues“ befinden sich noch mitten im Titel-Battle mit dem FC Arsenal. Mit einer schnellen Entscheidung aus England ist aktuell nicht zu rechnen. Auch Cenk Özkacar macht sich berechtigte Hoffnungen auf den festen Vertrag – allerdings gibt es auch bei dem Türken dem Vernehmen nach hinter den Kulissen Skepsis. Genauso wie bei Kristoffer Lund, dessen Zukunft wohl eher nicht in Köln liegt. Pluspunkte sammelte der Däne mit amerikanischem Pass eher selten. Felipe Chávez bekam so wenig Einsatzzeit, das zumindest die Frage erlaubt sein muss, wie viel Vertrauen denn in das Talent gesteckt werden kann. Wie es mit Spielern wie Denis Huseinbasic oder Luca Waldschmidt weitergeht, erscheint weiterhin offen. Beide werden über ihre Einsatzzeit nicht glücklich sein, möglicherweise hängt eine Entscheidung für oder gegen Köln auch mit der Trainerbesetzung zusammen.

Und dann sind da die Fragen nach Neuzugängen. Durch die lange Ausfallzeit von Timo Hübers und die offene Vertragskonstellation bei dem ein oder anderen Spieler wird sich der Transferfokus auch auf die Innenverteidigung beziehen. Möglichst ein erfahrener Linksfuß soll noch verpflichtet werden. Der Weggang von Eric Martel wird die Suche nach einem Sechser ebenfalls noch einmal forcieren. Möglicherweise wird es auf der Position sogar zwei Optionen geben. Auch auf den Schienen und im Angriff sind personelle Veränderungen angedacht. Während sich die Mannschaft am Montagabend also in den Urlaub verabschiedet, ist für Thomas Kessler ganz offensichtlich noch viel zu tun.


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