Borussia Dortmund
·8 Januari 2026
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„Mussa, Samu und Mathis sind auch Teil unseres Förderprogramms und gehen positiv voran – sowohl mit Leistung auf dem Platz als auch mit Verlässlichkeit daneben. Sie arbeiten jede Woche sehr hart an dem straffen Programm, das sie von uns bekommen“, sagt Mathias Schiele. Seit eineinhalb Jahren ist er Leiter individuelle Spielerentwicklung/Individualtrainer Lizenz beim BVB und begleitet die drei Nachwuchsspieler seither eng. „Man merkt ihnen an, dass es einen klaren Fokus auf das Ziel gibt. Deshalb war für uns klar, dass sie die Chance verdient haben, im Trainingslager mit dabei zu sein.“
Sie sollen keine Gäste sein, sondern von Anfang an zeigen, dass sie wirklich Teil sein wollen. Für Schiele heißt das: „Keinen Zweikämpfen aus dem Weg gehen, um zu lernen, wie robust der Profifußball im Vergleich zum Nachwuchsfußball ist. Ihre Stärken immer wieder einbringen und merken, an welchen Punkten es auf einmal Grenzen gibt, die man im Nachwuchs nie hat.“ Das Trainingslager mit den Profis ist ein weiterer Schritt, die Youngster an den Herrenfußball heranzuführen. Was sie in Spanien gelernt haben, sollen sie ab nächster Woche zunächst jetzt in die U23 transportieren. Während Kaba bereits seit Sommer Teil der zweiten Mannschaft ist, rücken Inacio und Albert jetzt ins Regionalliga-Team auf.
Doch zunächst nutzten alle drei die sieben Tage an der Costa del Sol, um auf sich aufmerksam zu machen und beim Trainerteam um Niko Kovac Eindruck zu hinterlassen. Auch Schiele zeigt sich sehr zufrieden: „Alle drei haben die ganze Woche über durchgezogen und die Trainings sehr gut absolviert, sodass sie sehr gutes Feedback vom Trainer bekommen haben. Sie sind sehr glücklich, aber auch müde, weil es sehr intensiv für die Jungs war.“ Die Geschwindigkeit im Profifußball ist höher, die Pässe kommen schärfer, die Räume sind schneller besetzt und man hat weniger Zeit für eigene Aktionen. „Es ist insgesamt komplexer“, erklärt Schiele.
Einen weiteren Schritt Richtung Profifußball haben Kaba, Albert und Inacio in diesem Trainingslager gemacht. Die nächsten sollen folgen. „Ich würde mir nichts mehr wünschen, als dass unsere eigenen Talente in der Rückserie auch Spielzeit bei den Profis bekommen“, sagt Sportdirektor Sebastian Kehl. „Dafür sind sie am Ende mit ihrer Leistung verantwortlich. Es wird hier nichts geschenkt, es gibt auch keine Versprechungen, aber am Ende gibt es Möglichkeiten.“
Der 16 Jahre alte Mathis Albert spielt seit 2024 für Borussia Dortmund und war bereits bei der Klub-WM im Sommer 2025 Teil des BVB-Kaders. Mit 16 Jahren und 27 Tagen war der US-Amerikaner beim ersten Gruppenspiel des BVB der jüngste Teilnehmer des Turniers, kam allerdings nicht zum Einsatz.
Mathias Schiele: „Mathis ist ein sehr zielstrebiger, impulsiver und abschlussstarker Außenspieler, der die Eins-gegen-eins-Duelle liebt. Er versucht immer wieder, Gegner zu binden, zu attackieren und durch seine Finten aussteigen zu lassen – und er hat einfach einen unglaublichen Zug zum Tor.“
Samuele Inacio, Sohn des brasilianischen Fußballprofis Pia, spielt ebenfalls seit 2004 für den BVB und nahm an der Klub-WM teil. Der 17-jährige Italiener trumpfte im November bei der U17-Weltmeisterschaft groß auf, als er in sieben Spielen vier Tore schoss und zwei Torvorlagen gab und in jedem der drei Gruppenspiele zum „Man of the Match“ gewählt wurde. Bei der U17-EM zuvor war er als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet worden.
Mathias Schiele: „Samu ist ein sehr kreativer Spieler, der Räume erkennt und gut einschätzt, wie oft und wie lange er den Ball halten kann. Er hat eine große Torgefahr und viel Tiefgang in den Sechzehner. Als bindendes Element zwischen Aufbauspiel und Abschlussdrittel kann er das Spiel im Übergang sehr gut steuern.“
Der heute 17-jährige Mussa Kaba rückte im Sommer 2023 im Alter von 16 Jahren in die U23 auf, war in der Hinrunde allerdings zeitweise verletzt und soll in der Rückrunde mehr Minuten sammeln. Der Mittelfeldspieler trägt seit 2021 das schwarzgelbe Trikot und wurde in der Saison 2023/24 Deutscher B-Junioren-Meister.
Mathias Schiele: „Mit Mussa haben wir einen Spieler, der das Spiel in der ersten Linie gestalten kann. Er hat eine unglaubliche Ruhe am Ball und eine sehr gute Qualität bei der Verteidigung nach vorne, erkennt also sehr gut, wann er rausstechen und wann er bleiben muss. Strategisch ist er ein sehr starker Spieler.“Christina Reinke
Langsung









































