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·3 April 2026
Eberl verrät: Dieser Spieler war seine Upamecano-Alternative

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·3 April 2026

Die Verlängerung von Dayot Upamecano sorgte für Diskussionen beim FC Bayern. Nun verrät Max Eberl, welchen Spieler er intern als Alternative präsentierte.
Die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern war teuer – und wurde entsprechend kritisch diskutiert. Sportvorstand Max Eberl stellt sich nun erneut hinter den Deal und macht deutlich, welche Überlegungen hinter der Entscheidung standen.
Der 52-Jährige erklärte, dass insbesondere der Vergleich mit dem Transfermarkt eine entscheidende Rolle gespielt habe: „Das habe ich mit dem jungen Jeremy Jaqucet im Zuge der Verlängerung mit Dayot Upamecano gemacht. Der kostet nach 19 Ligue-1-Spielen 70 Millionen Euro. Das ist der andere Weg“, sagte Eberl der tz.
Der 20-jährige Innenverteidiger wurde am Ende vom FC Liverpool verpflichtet und wird im Sommer von Stade Rennes zu den Reds wechseln.
Eberl macht damit klar: Ein Verzicht auf Upamecano hätte nicht automatisch eine günstigere Lösung bedeutet. Im Gegenteil. „Dann muss uns aber klar sein, dass wir einen anderen Spieler kaufen müssen – wenn wir die Qualität behalten wollen, der vielleicht 50, 60 oder 70 Millionen Euro kostet.“
Dabei wäre ein solcher Transfer mit zusätzlichen Risiken verbunden gewesen. Denn: „Wohlwissend, dass der Spieler eventuell erst 19 oder 20 Jahre alt ist und noch nicht das europäische Top-Niveau hat.“
Die Botschaft ist eindeutig: Die Verlängerung eines etablierten Topspielers kann zwar teuer sein – ein Ersatz auf dem Transfermarkt ist jedoch oft noch kostspieliger und unsicherer.
Zugleich gab der Bayern-Boss Einblicke in die internen Abläufe bei solchen Entscheidungen. „Es geht immer darum: Wie viel Schmerz bin ich im Sport bereit, meinem Aufsichtsrat oder Jan-Christian Dreesen als CEO auf den Tisch zu legen und zu sagen: Dafür würde ich es noch machen?“

Foto: IMAGO
Dabei betont Eberl, dass es sich nicht um Machtkämpfe innerhalb des Klubs handle: „Wenn es dann heißt: Eberl gegen den Aufsichtsrat oder Dreesen gegen Eberl – das hat nichts mit ‚gegen‘ zu tun.“
Vielmehr gehe es um einen gemeinsamen Entscheidungsprozess. „Ich mache meinen Part, den man von mir erwartet und dann muss man mir sagen, ob man zustimmt – oder nicht.“









































