SchalkeTOTAL
·5 Maret 2026
Heute vor 18 Jahren hexte Manuel Neuer gegen Porto im S04-Tor

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Am 05.03.2008 spielte Manuel Neuer sein vielleicht bestes Spiel und führte Schalke spektakulär ins Champions-League-Viertelfinale.
Manuel Neuer wurde später Weltmeister, Champions-League-Sieger und fünffacher Welttorhüter. Doch ausgerechnet im Schalke-Trikot lieferte er womöglich seine größte Vorstellung ab: am 5. März 2008 beim Champions-League-Achtelfinal-Rückspiel beim FC Porto. Schalke reiste mit dem 1:0 aus dem Hinspiel an und geriet im Dragão früh in einen Dauersturm, der sich wie eine einzige Prüfung anfühlte.
Porto drückte Schalke tief hinten rein, schoss aus der Distanz, kam zu Kopfbällen, suchte die Lücke. Und immer wieder stand da dieser 21-Jährige im Tor, groß, blond, breitschultrig und plötzlich unüberwindbar. Neuer parierte elf gefährliche Schüsse, lenkte Bälle um den Pfosten und entnervte die Portugiesen mit Glanztaten.
Besonders ikonisch bleibt eine Szene aus der zweiten Halbzeit: Ein Porto-Kopfball scheint schon unter der Latte einzuschlagen, doch Neuer fliegt heran und klärt mit dem Fuß wie ein Handballtorhüter. In dieser Nacht sah die Fußballwelt erstmals, dass in Gelsenkirchen ein Torwart heranwächst, der das Torhüterspiel für immer verändern kann.
Lange hielt Schalke das 0:0, bis Porto spät doch traf: Lisandro Lopez erzielte in der 86. Minute das 1:0. Dabei blieb es nach 90 Minuten und die Verlängerung musste entscheiden. Porto spielte ab der 83. Minute nach einer Roten Karte gegen Jorge Fucile in Unterzahl, dennoch blieb es ein Spiel auf ein Tor. Schalke verteidigte, Porto suchte den Lucky Punch, Neuer blieb der Außerirdische.

Foto: IMAGO
Die Entscheidung fiel schlussendlich im Elfmeterschießen und es wurde endgültig zu Neuers Spiel. Er parierte die Versuche von Bruno Alves und Lisandro Lopez. Schalke verwandelte dagegen sicher. Rafinha, Ivan Rakitic, Halil Altintop und dann Jermaine Jones. Sein Elfmeter krachte an die Unterkante der Latte und sprang hinter die Linie. Schalke war im Viertelfinale und feierte Manuel Neuer.
Später sagte Neuer nüchtern: „War ein Sahnetag“ – und: „Ich habe den Leuten gezeigt, dass nicht alles schlecht ist, was ich mache.“ Mehr brauchte es nicht. Denn an diesem Abend in Porto ging sein Stern endgültig auf und Schalke erlebte eine der magischsten Nächte seiner Königsklassen-Geschichte.
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