HSV-Krise immer größer: Diese „Baustellen“ sieht Thomas Helmer! | OneFootball

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·28 April 2026

HSV-Krise immer größer: Diese „Baustellen“ sieht Thomas Helmer!

Gambar artikel:HSV-Krise immer größer: Diese „Baustellen“ sieht Thomas Helmer!

Der HSV durchlebt aktuell seine schwächste Phase der Saison. Nach der dritten Niederlage in Serie sind die Rothosen auf Rang 15 abgerutscht und müssen den Blick einzig und allein nach unten richten.

Dass der Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze noch immer Bestand hat, liegt vor allem an den Patzern der Konkurrenz. Der FC St. Pauli hätte am vergangenen Wochenende bis auf zwei Zähler an den Stadtnachbarn heranrücken können, verlor jedoch beim Tabellen-Schlusslicht aus Heidenheim mit 0:2.


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Für Ex-Profi Thomas Helmer ist die Situation deshalb alarmierend. In der Talkshow Sky90 verwies der frühere Nationalspieler zunächst auf die erstaunlich gelassene Stimmung rund um den Verein. „Was im Moment noch positiv ist, ist einfach, dass es noch relativ ruhig in Hamburg ist“, sagte Helmer. Gerade angesichts der jüngsten Ergebnisse sei das „relativ ungewöhnlich“.

Denn sportlich sprechen die Zahlen eine klare Sprache. „Man darf nicht vergessen, sie haben aus den letzten zehn Spielen nur eins gewonnen. Das ist schon ein Warnzeichen, da muss man schon aufpassen“, mahnte Helmer. Der Negativtrend kommt für den Europameister von 1996 nicht überraschend, denn er erkennt gleich mehrere strukturelle Probleme.

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Foto: IMAGO

Helmer erkennt „Riesenprobleme“ beim HSV

Vor allem im Angriff sieht Helmer deutlichen Handlungsbedarf. „Man sieht einfach, dass der HSV in der Offensive Riesenprobleme hat“, erklärte er. Gemeint ist die fehlende Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor, die den Hamburgern bereits zahlreiche Punkte kostete. Die 34 erzielten Treffer werden ligaweit nur von St. Pauli (26) unterboten. „Dazu kommen Undiszipliniertheiten. Sie haben acht rote Karten, damit sind sie auch Höchstwert. Sie haben sich damit auch immer selbst in die Bredouille gebracht“, so der TV-Experte.

Helmer erkennt also gleich mehrere „Baustellen“, die derzeit nur deshalb nicht noch gravierender wirken, weil andere Teams ebenfalls schwächeln. Tatsächlich stiegen die Hanseaten mit ihrer aktuellen Ausbeute von 31 Zählern 2017/18 erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga. ab. In diesem Jahr könnte das sogar für den direkten Klassenerhalt reichen. Darauf sollte sich die Mannschaft jedoch nicht verlassen und in den verbleibenden Duellen gegen Frankfurt, Freiburg und Leverkusen den einen oder anderen Punkt einfahren.

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