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·9 April 2026
Jahmai Simpson-Pusey: „Der Wechsel nach Köln war wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen in meinem Leben“

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Simon Hense
9 April, 2026
Gegen Eintracht Frankfurt hatte die Kölner Defensive einige wackelige Momente. Mehr Stabilität könnte die Rückkehr von Jahmai Simpson-Pusey bringen, der FC-Coach René Wagner gegen Werder Bremen wieder zur Verfügung steht.
Jahmai Simpson-Pusey für den 1. FC Köln
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Nachdem seine Teamkollegen am vergangenen Wochenende beim Debüt von Trainer René Wagner nach 2:0-Rückstand immerhin noch einen Punkt holten, gab es für Jahmai Simpson-Pusey, der nicht im Kader gestanden hatte, einen Tag später etwas ganz anderes zu feiern: Der Engländer und seine Partnerin sind Eltern eines Sohnes geworden. Darum war es für den 20-Jährigen auch klar, dass er gegen die Eintracht fehlen würde, wie er am Rande des Trainings am Donnerstag erklärte: „Die Familie ist wichtiger als der Fußball.“ Für das Spiel gegen Werder Bremen am kommenden Sonntag ist der Innenverteidiger aber wieder eine Option für die Geißböcke.
Und die können den Innenverteidiger, der im Winter per Leihe von Manchester City kam, die ihn zuvor an Celtic Glasgow verliehen hatten, definitiv gebrauchen. Denn seit seiner Ankunft war Simpson-Pusey, wenn er verfügbar war, einer der wichtigsten Spieler in der sonst eher anfälligen Kölner Defensive. Das habe er selber nicht vor seinem Wechsel erwartet, so der Defensivspezialist. Vor allem, weil er es vorher nicht gewohnt war, in einer so großen Liga anzutreten. „Direkt zu spielen, war ein kleiner Schock. Aber ich habe das Gefühl, dass ich gut damit umgegangen bin“, erklärte der Verteidiger zu seinem Kaltstart in Köln. Bei seiner vorherigen Station in Glasgow hatte Simpson-Pusey in der Hinrunde vor seinem Wechsel nämlich gerade mal ein Spiel für die erste Mannschaft bestritten.
Bei seinem möglicherweise nächstem Einsatz am Wochenende gegen Werder Bremen steht dann für den Verein direkt eine ganze Menge auf dem Spiel. Die Geißböcke sind momentan 15. mit nur einem Punkt Rückstand auf den 14. Werder. Mit einem Sieg könnte der FC also an den Bremern vorbeiziehen. Gleichzeitig haben die Kölner jedoch nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, auf dem momentan St. Pauli steht, und könnten somit am Ende des Spieltags auf den Platz 16 abrutschen. Simpson-Pusey ist die Bedeutung, die der Partie gegen Werder damit zukommt, bewusst: „Es ist sehr wichtig. Wir müssen gewinnen und brauchen eine gute Leistung.“
In Köln fühlt sich der 20-Jährige bereits nach ein paar Monaten sehr wohl. „Der Wechsel nach Köln war wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Ich bin sehr glücklich mit dem Team, den Menschen um mich herum. Ich dankbar für die Möglichkeit, die ich bekommen hab“, so der Abwehrspieler. Dabei hatte Simpson-Pusey schon vor seiner Ankunft gesehen, was für ein großer Verein der FC ist. Dabei gefällt im Gegensatz zu England, dass die Fans auch einzelne Trainingseinheiten sehen können und es weniger abgeschottet ist: „Ich mag, wie es hier gemacht wird. Die Fans spielen eine große Rolle für den Club, da ist es nur richtig, dass sie uns an manchen Tagen trainieren sehen können.“
Ob die Fans den Innenverteidiger aber auch über den Sommer hinaus in Köln spielen und trainieren sehen können, steht noch nicht fest. „Das ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann“, meinte der Engländer. Zumindest habe es noch keine Gespräche gegeben. Der FC besitzt für den Abwehrspieler eine Kaufoption. Allerdings hat Simpson-Puseys Stammverein Manchester City wiederum eine Rückkaufoption. Bevor in der Hinsicht aber konkrete Entscheidungen getroffen werden, wird sich der 20-Jährige nun erstmal voll auf den Abstiegskampf mit dem FC und auf das Spiel gegen Werder Bremen am Sonntag fokussieren. Und dabei vielleicht noch mehr Argumente für eine Verpflichtung sammeln.









































