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·8 April 2026
Steht der 1. FC Köln vor einem Befreiungsschlag?

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Redaktion
8 April, 2026
Nur noch zwei Spiele könnten den Unterschied machen. Mit Rückenwind durch die Ergebnisse der Konkurrenz und wachsendem Selbstvertrauen hat das Team von René Wagner den Klassenerhalt nun selbst in der Hand.

Schwörte seine Mannschaft für die verbleibenden sechs Spiele ein: Allrounder Jakub Kaminski
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Nach dem Punktgewinn gegen Eintracht Frankfurt setzte Jakub Kaminski zu einer Kampfansage an: „Wir kämpfen immer bis zum Ende. Die erste Situation war hundertprozentig. Am Ende ist es wichtig, dass wir den Punkt geholt haben. Jetzt haben wir sechs Finals vor uns. Wir müssen alles geben, um in der Liga zu bleiben. Köln kann nicht in der zweiten Liga spielen.“ Tatsächlich benötigen die Geißböcke nur zwei dieser von Kaminski beschworenen Endspiele, um ihr großes Saisonziel zu erreichen. Das Unentschieden vom vergangenen Wochenende sorgt dafür, dass sich die Kölner im Rennen um den Klassenerhalt in einer komfortablen Position befinden. Die Tabellenkonstellation macht Mut für die beiden anstehenden Partien, in denen bei optimalem Verlauf mit Siegen gegen Werder Bremen und den FC St. Pauli der Klassenerhalt perfekt gemacht werden kann.
Die bestandene Feuertaufe von Coach René Wagner profitierte zudem von den Geschehnissen auf anderen Plätzen, denn dort lief es weitestgehend im Sinne des Trainers. Werder Bremen blieb nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig mit 28 Punkten nahe der Abstiegszone, während der FC St. Pauli in einem hart umkämpften Spiel gegen Steffen Baumgarts Union Berlin nicht über ein Unentschieden hinauskam. Zudem musste Dieter Hecking mit dem VfL Wolfsburg bei der 3:6-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Damit rutschen die Wölfe weiter steil in Richtung zweite Liga ab. Für die Domstädter zahlte sich das Wochenende hingegen in eine komfortable Ausgangslage aus. Die könnte alerdings nach einer Niederlage am Sonntag schnell wieder passé sein.
Zwar haben die Kölner den Klassenerhalt in direkten Duellen gegen Gegner ihrer Kragenweite in der eigenen Hand und könnten diesen mit sechs Punkten aus den kommenden zwei Partien und ihrem vergleichsweise starken Torverhältnis endgültig sichern. Allerdings könnte das Pendel auch schnell zu Ungunsten der Rheinländer ausschlagen. Bremen und Köln liegen mit 3 bzw. 2 Punkten Vorsprung auf dem Relegationsplatz auf den Plätzen 14 und 15 in der Tabelle. Mit einem Sieg könnten sie Werder überholen, mit einer Niederlage könnten sie jedoch schlimmstenfalls auf Platz 16 abrutschen, sofern St. Pauli gegen die Bayern gewinnt. Am 30. Spieltag muss Köln dann beim FC St. Pauli antreten – für die Kölner ist zwischen Entspannung und höchster Abstiegsnot alles möglich.
Das Abschlussprogramm der mit Partien gegen Werder Bremen, FC St. Pauli, Bayer Leverkusen, Union Berlin, und FC Bayern München könnte somit theoretisch schon vorzeitig abgehakt sein und Wagner seine Mission erfüllt haben. Bleibt abzuwarten, ob die Geißböcke am Sonntag (15.30 Uhr, Abrufbar im Liveticker via Come-on-fc.com) im Heimspiel gegen die Hanseaten den ersten wichtigen Schritt gehen können.
Langsung









































