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·27 Maret 2026
Kolumbianische Medien: Galatasaray will Kaufoption für Yáser Asprilla nicht ziehen

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·27 Maret 2026

Wie aus kolumbianischen Medienberichten hervorgeht, will die Galatasaray-Führung die Kaufoption des im Winter auf Leihbasis vom FC Girona gekommenen Yáser Asprilla nicht ziehen. Demnach habe man sich mehr vom Kolumbianer erhofft, weshalb man sich im Sommer nach neuen Alternativen auf seiner Position umsehen werde.
Es ist inzwischen gängige Praxis geworden, Spieler nicht direkt mit einer sofortigen Ablösesumme zu verpflichten, sondern, die Zahlungen etwas zu verschieben und so auch die Bilanzen zu beschönigen, indem man entweder Ratenzahlungen vereinbart, eine Leihe mit anschließender Kaufoption oder sogar eine Leihe mit anschließender Kaufpflicht. Gerade letztere Variante ist in den vergangenen Jahren bei Transfermeldungen so regelmäßig aufgetreten, dass man fast schon vergessen haben könnte, dass oft auch einfache Kaufoptionen ausgehandelt werden, die am Ende aber auch nicht immer gezogen werden. Ebendies scheint nun bei Galatasarays Leihspieler Yáser Asprilla der Fall zu sein.
Yáser Asprilla ohne Scorer in sieben Einsätzen
Laut Berichten in der kolumbianischen Presse wird die Zusammenarbeit zwischen Galatasaray und Yáser Asprilla im kommenden Sommer nach gerade einmal einem halben Jahr schon wieder enden. Der Rechtsaußen war im Winter auf Leihbasis vom FC Girona an den Bosporus gewechselt, konnte bei Gala bislang aber nicht überzeugen, sondern kam in gerade einmal sieben Pflichtspielen zum Einsatz, bei insgesamt 265 Minuten, wobei ihm weder ein Tor noch eine Vorlage gelang. Aus diesem Grund werde man die Kaufoption, über deren Höhe noch nichts offiziell bekannt ist, die sich aber wohl im zweistelligen Millionenbereich befinden dürfte, auch nicht ziehen und die Leihe regulär zum Saisonende auslaufen lassen.
Okan Buruk vom Kolumbianer nicht überzeugt
Durch seine feine Technik, sein Tempo und seine Variabilität in der Offensive – der 22-Jährige kann auf beiden Flügel sowie als hängende Spitze eingesetzt werden – hatte man sich eigentlich erhofft, dass Yáser Asprilla das Angriffsspiel des türkischen Rekordmeisters beleben würde. Letztlich soll der Angreifer Cheftrainer Okan Buruk weder auf dem Platz, noch beim Training überzeugt haben, weshalb er sich dafür ausgesprochen habe, im Sommer lieber nach einer anderen Alternative für den Angriff zu suchen. Dort steht bei Galatasaray ohnehin ein kleiner Umbruch an, da sich die Zeichen verdichten, dass Vereinsikone und Kapitän Mauro Icardi im Sommer ebenfalls "Adiós" sagen wird. Dieser hatte bei den "Löwen" mit bislang 76 Toren und 24 Vorlagen in 126 Pflichtspielen allerdings den deutlich größeren Eindruck hinterlassen.









































