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·20 Maret 2026
Kurios: So viel könnte Gladbach bei El-Mala-Transfer mitkassieren

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·20 Maret 2026

Said El Mala schaffte es in dieser Saison in Windeseile zum Bundesliga-Shootingstar und steht seither dauerhaft im Fokus. Mal geht es um eine Nominierung für das DFB-Team und seine WM-Chancen, dann um das vermeintlich angeknackste Verhältnis zu seinem Trainer. Und natürlich vor allem um seine Zukunft.Der 19-Jährige steht beim 1. FC Köln zwar noch bis 2030 unter Vertrag. Die Zeichen stehen im Sommer aber längst auf Abschied. Vor allem Klubs aus der Premier League sollen hartnäckig um die Dienste des Dribbelkünstlers buhlen. Besonders Brighton tut sich dabei hervor. Die Seagulls wollten El Mala schon im vergangenen Sommer – also noch vor seinem großen Durchbruch – für viel Geld verpflichten. Im Winter versuchte es der Klub des deutschen Trainers Fabian Hürzeler erneut, blitzte aber wieder beim Effzeh ab.
Die Sport Bild berichtete jüngst, dass El Mala – der mittlerweile von seinen Eltern beraten wird – Brighton für die kommende Saison eine mündliche Wechselzusage gegeben hat. Demnach könne er an der englischen Südküste in den kommenden fünf Jahren rund 20 Millionen Euro kassieren. Brighton will auch seinen ein Jahr älteren Bruder Malek verpflichten. Ein wichtiger Faktor für die Familie.Als Ablöse wurden von der Sport Bild rund 35 Millionen Euro plus Boni und eine Weiterverkaufsbeteiligung gehandelt. Eine Einigung oder gar ein konkretes neues Angebot von Brighton liege am Geißbockheim aber noch nicht vor.
Die Summe mag auf den ersten Blick lukrativ aussehen. Angesichts eines jetzt schon auf geschätzte 40 Millionen Euro gestiegenen Marktwertes scheint für den Effzeh aber noch mehr drin zu sein. Zumal in El Malas Vertrag keine Ausstiegsklausel verankert ist.Sky berichtete nun, dass El Mala auch noch gar keine endgültige Zusage gegeben haben soll. Vielmehr würden auch Chelsea und Newcastle aufs Gaspedal drücken. Die Kölner wiederum wollen hartnäckig blieben und unter einer gebotenen Ablöse von 40 Millionen Euro gar nicht erst verhandeln. Das Stürmer-Juwel soll Anthony Modeste deutlich als neuen Rekord-Verkauf ablösen.
Je höher die Ablösesumme am Ende ausfällt, desto glücklicher wäre man kurioserweise auch beim rheinischen Erzrivalen. El Mala spielte schließlich drei Jahre lang in der Jugend von Borussia Mönchengladbach, ehe er aus dem Fohlenstall aussortiert wurde und es über den TSV Meerbusch und Viktoria Köln zum Effzeh schaffte.Vor dem 100. Rheinderby in der Bundesliga am kommenden Samstagnachmittag (15:30), das für beide Rivalen sportlich hoch brisant ist, hat die Rheinische Post eine Rechnung angestellt, wie hoch Gladbach an einer El-Mala-Ablöse beteiligt wäre.
Voraussetzung für den sogenannten 'Solidaritätsbeitrag' wäre ein Wechsel ins Ausland, wonach es beim 19-Jährigen stark aussieht. Alle Klubs, bei denen El Mala zwischen dem 12. und 23. Lebensjahr gespielt hat, würden dann eine gewisse Summe erhalten. Genauer: 0,25 Prozent der Ablösesumme für jede Saison in diesem Zeitraum würden als Solidaritätsbeitrag an die entsprechenden Klubs fließen.In El Malas Fall also nicht nur an Meerbusch und die Viktoria, sondern auch an Gladbach. Weil El Mala drei Jahre bei der Borussia verbrachte, wären es für den VfL 0,75 Prozent der Ablösesumme. Kassiert der Effzeh im Sommer die mindestens geforderten 40 Millionen Euro, würden 300.000 Euro davon in die Kassen des Erzrivalen fließen.
Keine ultra hohe Summe für die Borussia. Aber zumindest eine kleine Finanzspritze in Zeiten klammer Fohlen-Kassen. Auch wenn man sich am Niederrhein vielmehr über das offensichtlich verkannte Talent bei El Mala ärgern dürfte...









































