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·1 April 2026

Länderspiele: Sieben Blancos unter 90 Minuten – Bellingham gar nicht eingesetzt

Gambar artikel:Länderspiele: Sieben Blancos unter 90 Minuten – Bellingham gar nicht eingesetzt
Gambar artikel:Länderspiele: Sieben Blancos unter 90 Minuten – Bellingham gar nicht eingesetzt

Bellingham wurde zwei Mal geschont, Mbappé zwei Mal (eher kurz) eingesetzt – Fotos: getty images

Sechs Länderspiele ohne Madrilenen auf dem Platz

13 Madrilenen wurden berufen, aber von den möglichen 26 Länderspielen mit königlicher Beteiligung gab es nur in 20 auch wirklich mindestens einen Spieler von Real Madrid auf dem Platz zu sehen. Anders formuliert: Die diversen Nationaltrainer waren teils gnädig mit den Blancos, so wurde Jude Bellingham von Thomas Tuchel gar nicht eingesetzt. Zwar ist der 22-jährige Brite ohnehin ist frisch zurückgekehrt von einer Verletzung, Tuchel erklärte aber, lieber nichts riskieren zu wollen, weswegen Bellingham sogar nur einmal auf der Bank saß und einmal gar nicht im Kader stand. Auch Eduardo Camavinga, David Alaba, Franco Mastantuono, Antonio Rüdiger, Aurélien Tchouaméni und Dean Huijsen kennen das Gefühl, mal ein Spiel nur zuzusehen, so wurde in fast allen Nationalmannschaften ordentlich rotiert. Sieben Madrilenen erreichen so nichtmal die 90-Minuten-Marke, Rüdiger, Mastantuono, Alaba und Camavinga erreichten nicht mal mehr als 45 Minuten.


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Valverde und Gonzalo mit maximaler Belastung

Einen typischen Dauerbrenner gab es aber wie immer: Federico Valverde ist und bleibt für Uruguay auch in Testspielen unersetzbar, so erzielte er beim 1:1 gegen England sogar den Ausgleich per Elfmeter in der 94. Minute. Der 27-Jährige kommt so auf über 180 Minuten und auch Gonzalo García sammelte nicht nur viele Minuten, sondern auch Torbeteiligungen: Mit Spaniens U21 spielte der 22 Jahre alte Angreifer zwei Mal durch, erzielte drei Tore und vergab sogar noch einen Elfmeter.

Mit 173 Minuten sammelte Arda Güler die drittmeisten aus Real-Sicht, aber auch die wichtigsten: Er war mitbeteiligt, als die Türkei in den Playoffs ihr erstes WM-Ticket seit 2006 sicherte, und das nicht nur aufgrund der Vorlage beim 1:0-Sieg im Playoff-Halbfinale. Und nicht nur Güler und Gonzalo sammelten Selbstvertrauen, auch Vinícius Júnior konnte die „Parón“ mit einem Erfolgserlebnis beenden, als er beim 3:1-Sieg gegen Kroatien das erste Tor vorbereitete.

Einsätze

Die Minuten-Verteilung der 13 berufenen Blancos: 

  • Federico Valverde: 94+92 = 186 Minuten (1 Tor)
  • Gonzalo García: 90+94 = 184 Minuten (3 Tore, 1 Elfmeter-Fail)
  • Arda Güler: 89+84 = 173 (1 Assist)
  • Vinícius Júnior: 97+68 = 165 Minuten (1 Assist)
  • Brahim Díaz: 89+25 = 114 Minuten
  • Dean Huijsen: 0+96 = 96 Minuten
  • Kylian Mbappé: 66+12 = 78 Minuten (1 Tor)
  • Aurélien Tchouaméni: 58+0 = 58 Minuten (1 Pre-Assist)
  • Franco Mastantuono: 49+0 = 49 Minuten
  • Antonio Rüdiger: 0+48 = 48 Minuten
  • David Alaba: 0+28 = 28 Minuten
  • Eduardo Camavinga: 0+26 = 26 Minuten
  • Jude Bellingham: X+0 = 0 Minuten

Vinícius und Bellingham nicht bei 100 Prozent

Aber während Vinícius und Güler wie andere Stars auch ohnehin gesetzt sind, müssen sich Spieler wie Antonio Rüdiger, Dean Huijsen, David Alaba, Franco Mastantuono und Eduardo Camavinga noch etwas Sorgen machen um einen Stammplatz bei der Weltmeisterschaft – Camavinga und Mastantuono angeblich sogar generell um einen Platz in Frankreichs Kader. So lässt man nach der nun endgültig abgeschlossenen WM-Qualifikation zwar behaupten, dass elf Nationalmannschaften mit königlicher Beteiligung dabei sein werden, aber Alabas Vertrag wird höchstwahrscheinlich im Sommer auslaufen und Rüdigers Vertrag ist bisher noch nicht verlängert. Heißt: Es können auch nur acht oder neun Nationen mit Spielern von Real Madrid werden!

Für die erste Länderspielpause des Jahres – und die letzte bis zur Abstellpflicht Ende Mai – kann Álvaro Arbeloa aber zufrieden sein. Und das nicht nur aufgrund der einen oder anderen Erfolgserlebnisse und vorsichtig verteilter Minuten, sondern auch weil kein Madrilene sich verletzt haben dürfte. Zwar war Vinícius zwischendurch wohl leicht angeschlagen und auch Bellingham ist offensichtlich nicht bei 100 Prozent, trotzdem kann man optimistisch sein, dass es nach den Länderspielen keine zusätzlichen Verletzungen gibt.

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