MillernTon
·21 April 2026
Lage am Millerntor – 21. April 2026

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·21 April 2026

Während der FC St. Pauli weiter das Unentschieden gegen den 1. FC Köln verarbeitet, schauen wir auf Viagogo, den VAR, Österreich und besondere Stadien in Europa. Die Lage am Dienstag.
Die gestrige Redax ist als Podcast und auf YouTube online.Wir müssen hier natürlich noch kurzes, internes Factchecking betreiben, bevor es andere tun: Karol Mets ist entgegen Tims Aussage NICHT der erste Este, der in der Bundesliga ein Tor geschossen hat. Ihm noch weitere drei Treffer voraus ist nämlich [Jeopardy-Melodie…] Ragnar Klavan, der insgesamt vier Tore für den FC Augsburg erzielte.(Und kurzes technisches Housekeeping: Die grundsätzlichen technischen Schwierigkeiten bei Nike sind behoben – die letzten akustischen Probleme kriegen wir dann hoffentlich bis nächste Woche geklärt.)
Nikola Vasilj, Hauke Wahl, Arkadiusz Pyrka und Tomoya Andō erhielten beim kicker eine glatte 3, Karol Mets, Lars Ritzka, Mathias Rasmussen, Jackson Irvine und der eingewechselte Manolis Saliakas eine 3,5.Bei FotMob haben Wahl und Andō mit 7,6 die besten Noten – in die Spieltagsauswahl haben es auf sämtlichen Seiten weder ein FCSP-Spieler noch ein Kölner geschafft, auch die 11Freunde arbeitet sich eher am Nordderby ab.
Das „Nach dem Spiel“-Gespräch führte Michael erneut mit Eric vom Trotzdem Hier-Podcast, unter anderem ging es um Choreos und Elfmeter.
Der Trotzdem Hier-Podcast hat natürlich auch eine eigene Episode zum Spiel (2h04m), verlässlich liefert auch der Rasenfunk (2h59m), wo Max mit Carina Dilg (SWR / BR) und Daniel Roßbach (Textilvergehen) ab 1h52m35s über das Spiel gegen den Effzeh sprach.
Bei In Kontakt bleiben (44m04s) geht man in eine „Bundesliga-Detox“-Phase, bei If you can hear us (13m23s) fasst Larissa in aller Kürze gleich die Spiele gegen Bayern und Köln zusammen. Euphorie hingegen bei der grün-weißen Hälfte des Flugkopfballs (1h18m).
Heute und morgen wird jeweils um 11.30h trainiert, die Einheiten am Donnerstag und Freitag sind dann nicht öffentlich.
Serdal Çelebi hat den Blindenfußball (nicht nur) beim FC St. Pauli viele Jahre lang geprägt und mit dem Tor des Monats im August 2018 dem Sport auch medial enorme Aufmerksamkeit gebracht. Mit inzwischen 42 Jahren hat er nun seine aktive Karriere beendet und widmet sich der beruflichen Laufbahn sowie seinen Social Media-Aktivitäten mit dem „Vertrau mir blind“-Format. Lieber Serdi, vielen Dank für Dein Engagement für diesen tollen Sport und alles Gute für Dich und Deine Pläne! // InstagramAußerdem ist das Highlight-Video vom ersten Spieltag und vom 8:0-Sieg des FCSP gegen Ingolstadt online.
Am Dienstag, 5. Mai, findet ab 18.00h ein Workshop mit dem folgenden Titel statt: „Wo anfangen? Rechercheleitfaden zur Erforschung von NS-Familiengeschichte(n)“. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde in vielen Familien nicht mehr über die NS-Zeit gesprochen, vielen ist die eigene (familiäre) Vergangenheit gar nicht bekannt. Der Workshop bietet einen praxisnahen Einstieg in die Recherche, von ersten Fragen im Familienkreis bis hin zu konkreten Archiven und Anlaufstellen. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, alle Infos: FC St. Pauli Museum
Ticketkäufe für beliebte Ereignisse (ob Sport oder Konzerte) sind zuletzt immer herausfordernder und vor allem teurer geworden. Unternehmen wie Viagogo verdienen ihr Geld mit der knappen Verfügbarkeit, profitieren dabei auch von der Trägheit der Masse und dadurch, dass sie eine bequeme Möglichkeit zum Kauf und Verkauf bieten – für die sie sich entsprechend entlohnen lassen. Während Vereine wie der FC St. Pauli erste Erfolge vor Gericht erzielten, will nun auch der Gesetzgeber diesem zumindest diskutablen Geschäftsprinzip Einhalt gebieten. Man wolle „den Zweitmarkt strenger regulieren“ – wie dies konkret aussehen soll, ist aber noch offen. // Sportschau
Jürgen Kohler ist Teil des kicker-Kolumnistenkreises und hat sich jetzt zum VAR geäußert (kicker (€)), exemplarisch an drei Szenen vom Wochenende angelehnt. Sowohl der Elfmeter für Köln bei uns als auch die Rote Karte gegen Hamburgs Otele und der Hoffenheimer Handelfmeter gegen Dortmunds Süle seien aus seiner Sicht keine korrekten VAR-Eingriffe gewesen.Wie vielschichtig und komplex das Thema ist, sieht man schon daran, dass Kohler als Beleg für seine These einen vorherigen Treffer von Kaminski an Mets‘ Knöchel anführt – wo doch bisher alle stets sagten, es hätte einen Treffer an der Wade gegeben.
Unterm Strich aber stimme ich Kohler zumindest dahingehend zu, dass die Eingriffsschwelle des VAR in der aktuellen Umsetzung in der DFL zu niedrig ist. „Klare Fehlentscheidungen“, wie bei der Einführung angekündigt, werden zwar in aller Regel inzwischen verlässlich korrigiert und der Zwecke des VAR ist dadurch sicher erfüllt. Viel zu oft wird aber auch noch mit der Lupe in Szenen eingegriffen, die auf dem Platz okay entschieden worden, wo kein Eingriff zwingend notwendig gewesen wäre.
Womit wir zu einem Beispiel vom Wochenende aus Österreich kommen: Beim Duell Linzer ASK gegen Sturm Graz gab es einen frühen Strafstoß für die Gäste, bei dem Ryan Fosso ziemlich deutlich das machte, was einige auch Kaminski am Freitag unterstellten. Nämlich Bein und Fuß zur Seite rausschleudern, in der Hoffnung, damit den Verteidiger zu berühren und lauthals „KONTAKT!!!“ zu rufen, in der Hoffnung auf einen Elfmeterpfiff. Der Schiedsrichter pfiff hier auf dem Platz, wurde anschließend aber vom VAR in die Review Area gerufen und hätte korrekt auf wahlweise „Weiterspielen!“ oder „Schwalbe“ entscheiden können. Zum allgemeinen Unmut aber blieb er bei seiner Entscheidung (SkySportAustria.at).Inzwischen hat der Verband aber reagiert und festgestellt, dass „Schwalbe und Gelb“ die korrekte Entscheidung gewesen wäre.
Wenn Ihr heute mal zwölf Minuten Zeit habt: Enjoy…// YouTube
Forza St. Pauli!// Maik
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