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·18 Maret 2026

Millionen-Grab Süle: So viel kostete er den BVB wirklich

Gambar artikel:Millionen-Grab Süle: So viel kostete er den BVB wirklich

Borussia Dortmund investierte viel Geld in Niklas Süle – doch der erhoffte sportliche Durchbruch blieb aus. Am Ende wurde der ablösefreie Transfer zu einem der teuersten Missverständnisse der Vereinsgeschichte.

„Ich habe es einfach nicht geschafft, die richtigen Dinge zu tun. Ich habe es selbst nicht mehr hinbekommen, mich zu motivieren. Ich wollte, aber ich konnte nicht.“ Dieses Eingeständnis von Niklas Süle aus dem Sommer 2024 beschreibt rückblickend ziemlich genau seine Zeit bei Borussia Dortmund – eine Phase, die für den Klub sportlich enttäuschend und finanziell teuer war.


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Als der Innenverteidiger im Sommer 2021 ablösefrei vom FC Bayern München zum BVB wechselte, galt der Transfer als starkes Signal. Dortmund hatte einen Nationalspieler verpflichtet, ohne eine Ablösesumme zahlen zu müssen. Doch der vermeintliche Vorteil relativierte sich schnell: Rund 60 Millionen Euro investierten die Schwarzgelben laut einem Bericht der Ruhr Nachrichten insgesamt in Süle – durch ein Handgeld von etwa zehn Millionen Euro, ein Jahresgehalt von rund zwölf Millionen Euro sowie zusätzliche Bonuszahlungen.

Gemessen an diesen Summen blieb der sportliche Gegenwert überschaubar. In 108 Pflichtspielen für Dortmund erzielte Süle drei Tore und bereitete fünf weitere vor. Viel schwerer wiegt jedoch, dass er über weite Strecken keine konstante Rolle einnahm und selten als klare Stammkraft gesetzt war.

Fitnessprobleme bei Niklas Süle: Dauerbaustelle beim BVB

Ein zentrales Thema seiner Dortmunder Zeit waren wiederkehrende Fitnessprobleme. Immer wieder stand 30-Jährige in der Kritik, auch wegen seines körperlichen Zustands. Verletzungen warfen ihn regelmäßig zurück, Fortschritte waren oft nur von kurzer Dauer.

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Foto: IMAGO

Auch unter Trainer Niko Kovac, der ihn aus gemeinsamen Zeiten kannte und großes Vertrauen zeigte, gelang keine dauerhafte Trendwende. Die Hoffnung, Süle könne noch einmal an frühere Leistungen anknüpfen, erfüllte sich nicht. So steht am Ende eine Bilanz, die für beide Seiten ernüchternd ist: hohe Investitionen auf Seiten des Vereins, aber nur begrenzter sportlicher Nutzen. Die für den kommenden Sommer angekündigte Trennung verlief entsprechend unspektakulär – ohne große Worte und ohne öffentliche Würdigung.

Der Fall Süle zeigt damit exemplarisch, dass ein ablösefreier Transfer keineswegs risikolos ist. Für Borussia Dortmund wurde er zu einem der teuersten Personalentscheidungen der Vereinsgeschichte.

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