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·20 Juli 2026
Monster-Paraden: Martinez bleibt im Kreis der ganz Großen

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·20 Juli 2026

WM-Finale 2026 mit Spanien gegen Argentinien (1:0 n V.), nie zuvor blieb ein Team in einem Endspiel ohne Torschuss wie nun die „Albiceleste“, bei der nur ein Spieler Normalform erreichte: Torhüter Emiliano Martinez.
Beinahe hätte es die Verlängerung und „Die Torres der Anderen“, diesen Gewaltschuss unters Tor-Dach vom eingewechselten Spanier Ferran Torres in der 106. Minute, gar nicht gebraucht.
In der Nachspielzeit (90. + 8), nachzulesen im Live-Blog von Fussballdaten.de, jagte Spaniens Juwel Lamine Yamal (19) noch einen Freistoß aufs Tor, doch Emiliano Martinez flog rechtzeitig und in die richtige Ecke und rettete Argentinien so in die Verlängerung.
Elf Paraden lieferte Martinez in diesem Finale, eine mehr als sein spanischer Kontrahent Unai Simon, der von der FIFA zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde (10).
Gar den Titel rettete der Keeper, der im Falle eines zweiten Titelgewinns mit der „Albiceleste“ zurückgetreten wäre, 2022 in der 119. Minute der Verlängerung im Finale gegen Frankreich (3:3 n. V.) gegen den völlig freien Frankfurt-Stürmer Randal Kolo Muani. Der Franzose verpasste es, auf 4:3 für die „Equipe Tricolore“ zu stellen.
Der argentinische Nationaltorhüter stand bereits damals in der Reihe der Torhüter, die in einem WM-Finale über sich hinauswuchsen.
Wie Spaniens Iker Casillas. Er schaffte es im Finale gegen die Niederlande am 11. Juli 2010 in Johannesburg, den Ball gegen Arjen Robben nach dessen Solo mit einer unglaublichen Fußabwehr nicht vorbeizulassen. Er rettete Spanien in dieser berühmten Eins-zu-Eins-Situation dieses Spiel…
Ein anderer Argentinier, der in einem WM-Finale brillierte, war Ubaldo Matildo „El Pato“ Fillol am 25. Juni 1978 in Buenos Aires. Beim Pfostenschuss des Niederländers Rob Rensenbrink in der 89. Minute hatte er Glück, Zentimeter fehlten der „Elftal“ beim Stand von 1:1 zum Weltmeistertitel…
Zuvor zeigte Fillol aber sein ganzes Können und parierte einen wuchtigen Ball von Johnny Rep, lenkte den Ball reflexartig über die Querlatte. Argentinien gewann in der Verlängerung 3:1.
Doch diese Reihe wäre nicht komplett ohne ihn: Anton „Toni“ Turek († 1984). Der deutsche Weltmeister-Keeper von 1954 hielt im Finale von Bern gegen Ungarn (3:2) einen Schuss von Nandor Hidegkuti aus sieben Metern. „Turek, du bist ein Teufelskerl“, brüllte Reporterlegende Herbert Zimmermann († 1966) – unvergesslich.







































