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·7 Juli 2026
MSV Duisburg als einziger Meister im Starterfeld

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Seit der zurückliegenden Saison 2025/2026 hat die 3. Liga einen alleinigen Rekordmeister. Der VfL Osnabrück sicherte sich mit 80 Zählern bereits zum dritten Mal den Titelgewinn in der dritthöchsten deutschen Spielklasse und setzte sich damit von Dynamo Dresden, dem 1. FC Magdeburg und Arminia Bielefeld ab. Doch wie erging es den bisherigen Meistern nach dem Erfolg? DFB.de mit dem Überblick.
Im Anschluss an die beiden vorherigen Titelgewinne erlebte der VfL Osnabrück zwei verschiedene Varianten. Nach der ersten gewonnenen Meisterschaft in der 3. Liga (Saison 2009/2010) fanden sich die Lila-Weißen bereits ein Jahr später erneut in der Spielklasse wieder. In der Relegation gegen Dynamo Dresden (1:1 und 1:3 nach Verlängerung) konnte der VfL den direkten Wiederabstieg nicht verhindern.
Die Osnabrücker verbrachten daraufhin acht Spielzeiten in Serie in der 3. Liga, an deren Ende (2018/2019) sich die Niedersachsen erneut als Meister über den Aufstieg in die 2. Bundesliga freuen konnte. Diesmal konnte sich der VfL mit Rang 13 auch im Unterhaus des deutschen Profifußballs halten. Ein Jahr darauf ging es - erneut in der Relegation (0:3 und 3:1 gegen den FC Ingolstadt 04) - aber zurück in die 3. Liga. Auch nach dem Aufstieg 2022/2023 ohne Titelgewinn stiegen die Osnabrücker direkt wieder ab.
Arminia Bielefeld erlebte vor allem in den Jahren nach der ersten Drittligameisterschaft 2014/2015 Freude und Leid. Die Ostwestfalen verbrachten anschließend vier Spielzeiten in der 2. Bundesliga und etablierten sich nach und nach in der Spitzengruppe, ehe unter Trainer Uwe Neuhaus sogar der Sprung in die Bundesliga gelang.
Im ersten Jahr schaffte die Arminia dort auch den Klassenverbleib, in der Saison darauf ging es aber wieder zurück in die 2. Bundesliga. Den Negativtrend konnten die Bielefelder zunächst nicht stoppen. Über die Relegation gegen den SV Wehen Wiesbaden (0:4 und 1:2) ging es im Sommer 2023 zurück in die 3. Liga. Auch dort sprang zunächst nur Platz 14 heraus. In der Saison 2024/2025 holte die Arminia aber zum zweiten Mal die Meisterschaft in der 3. Liga und hielt sich in der zurückliegenden Spielzeit auch in der 2. Bundesliga.
Auf immerhin vier Saisons in der zweithöchsten Spielklasse brachte es Dynamo Dresden nach der Titelpremiere in der 3. Liga (2015/2016). Nachdem sich die Sachsen 2020/2021 zum zweiten Mal in die Siegerliste eintragen konnten, stieg Dynamo aber direkt wieder ab. Die Rückkehr in die 2. Bundesliga schafften die Dresdner auch als Vizemeister 2024/2025. Nach dem Klassenverbleib steht dort nun eine weitere Saison bevor.
Den fast umgekehrten Verlauf nahm der 1. FC Magdeburg in den Jahren nach seinen beiden Drittligatiteln. Nach dem Erfolg 2017/2018 stiegen die Magdeburger unmittelbar wieder in die dritthöchste Spielklasse ab. Deutlich erfolgreicher ist der Klub nach dem zweiten Titelgewinn 2021/2022. Seitdem ist der 1. FC Magdeburg ununterbrochen in der 2. Bundesliga vertreten, so dass die kommende Spielzeit bereits die fünfte Zweitligasaison in Folge ist.
Die erfolgreichste Zeit sämtlicher Drittligameister erlebte der 1. FC Union Berlin. Die "Eisernen" spielten nach der Gründungssaison 2008/2009 zunächst zehn Jahre lang in Folge in der 2. Bundesliga. Seit 2019/2020 sind die Berliner sogar ununterbrochen in der Bundesliga am Ball, qualifizierten sich zwischenzeitlich nacheinander für die UEFA Conference League, die UEFA Europa League und in der Saison 2022/2023 sogar für die UEFA Champions League.
Zumindest in der zweithöchsten Spielklasse war der SV Sandhausen, Meister der Spielzeit 2011/2012, noch länger als der 1. FC Union vertreten (elf Jahre). Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga (2022/2023) geht der SVS nun allerdings seit der Saison 2025/2026 sogar in der viertklassigen Regionalliga Südwest an den Start.
Sandhausens Titelvorgänger Eintracht Braunschweig (2010/2011) schaffte es - wie der 1. FC Union Berlin und Arminia Bielefeld - ebenfalls bis in die Bundesliga. Bis zum erneuten Aufstieg der Niedersachsen dauerte es sogar nur zwei Spielzeiten. In der 3. Liga (2018 bis 2020 sowie 2021/2022) war der aktuelle Zweitligist aber danach noch mehrfach vertreten. Auch der Karlsruher SC, der sich nach der gewonnenen Meisterschaft 2012/2013 zunächst vier Jahre lang in der zweithöchsten Spielklasse halten konnte, ist nach einem weiteren Gastspiel in der 3. Liga (2017/2018 und 2018/2019) mittlerweile eine feste Größe in der 2. Bundesliga.
Ohne zwischenzeitliche Rückkehr in die 3. Liga seit dem Titelgewinn 2013/2014 ist der 1. FC Heidenheim. Nach zuletzt drei Saisons in der höchsten deutschen Spielklasse geht das Team von Rekordtrainer Frank Schmidt (seit 2007 im Amt) in der nun anstehenden Spielzeit erneut in der 2. Bundesliga an den Start. Dabei haben die Heidenheimer quasi mit der SV 07 Elversberg den Platz getauscht. Nachdem die Drittligameisterschaft 2022/2023 Teil ihres Durchmarsches bis in die 2. Bundesliga war, schafften die Saarländer nach der verlorenen Relegation 2024/2025 gegen den 1. FC Heidenheim (2:2 und 1:2) zuletzt als Tabellenzweiter den erstmaligen Sprung in die Bundesliga.
Der SSV Ulm 1846 Fußball befindet sich dagegen wieder dort, wo sein direkter Durchmarsch - inklusive der Drittliga-Meisterschaft 2023/2024 - begonnen hatte. Für die "Spatzen" ging es nach der Zweitligasaison 2024/2025 zuletzt unmittelbar zurück in die Regionalliga Südwest. Als einziger ehemaliger Titelträger geht deshalb der zwischenzeitlich ebenfalls bis in die Regionalliga West abgerutschte MSV Duisburg auch in der bevorstehenden Saison 2026/2027 in der 3. Liga an den Start.
Mit der nicht aufstiegsberechtigten zweiten Mannschaft des FC Bayern München gab es 2019/2020 außerdem noch einen Sonderfall. Der Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters stieg im Jahr darauf als amtierender Titelträger in die Regionalliga Bayern ab, wo die Münchner bis heute vertreten sind. Mit dem FC Bayern II sowie Sandhausen und Ulm sind damit drei frühere Drittligameister inzwischen viertklassig.







































