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·18 Januari 2026
Nach Alonso-Abgang: Verlängerung mit Vinicius wird realistischer!

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·18 Januari 2026

Seit Montag ist Xabi Alonso nicht mehr Trainer bei Real Madrid. Ein Paukenschlag beim spanischen Rekordmeister, der lange um den ehemaligen Mittelfeld-Star buhlte, ehe man ihn im letzten Sommer dann endlich im Bernabeu begrüßen durfte. Was viele als „Match made in heaven“ empfanden, endete dann doch vorschnell.
Doch ein Mann dürfte von seiner Entlassung profitieren: Vinicius Junior! Das Verhältnis zwischen Alonso und dem brasilianischen Flügelspieler war bekanntlich nie das Beste. Zwar stand Vinicius meistens in der Startelf, wurde aber auch oft ausgewechselt. Besonders im ersten Clasico der Saison beschwerte sich der Star-Angreifer vehement, nachdem der Trainer ihn vom Feld nahm.
Auch ein Verkauf vom Flügelspieler war nicht ausgeschlossen, als Alonso noch das Kommando bei den Königlichen hatte, wie aus Berichten von ESPN hervorgeht. Wie der Nachrichtensender aber weiterschreibt, könnte sich das Blatt nun wenden. Eine Verlängerung steht wohl wieder im Raum. Jedoch wird das Angebot des Klubs zurzeit als unzureichend betrachtet: Die Verhandlungen sind vorerst ins Stocken geraten, als die Spielerseite einen Unterschriftsbonus in Höhe von 10 Millionen Euro forderte.
Seit Mai letzten Jahres lagen die Verhandlungen somit auf Eis, könnten bald aber wieder an Fahrt gewinnen. Auch der neue Chef-Trainer Alvaro Arbeloa will wohl auf Vinicius setzen. Beim überraschenden Pokal-Aus gegen den Zweitligisten Albacete stand er in der Startelf, obwohl einige Stars auch aufgrund des erst wenige Tage zuvor stattfindenden Supercopa-Endspiels geschont wurden.

Foto: Getty Images
Aktuell streicht Vini in der spanischen Hauptstadt ein Jahressalär von rund 17 Millionen Euro ein. Das letzte Angebot belief sich auf rund 20 Millionen im Jahr. Zuletzt berichteten unter Anderem der Guardian und die AS von einem geplanten Angebot des FC Chelsea in Höhe von ca.160 Millionen Euro. Auch Saudi-Arabien galt immer wieder als mögliches Ziel bei einem Abgang. Ein Transfer dürfte nun aber erstmal keine Option mehr sein, wenn Arbeloa weiter auf ihn setzen sollte.









































