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·23 Juni 2026

Nach zwei Leihen: Der 1. FC Köln will Ouro-Tagba verkaufen – es gibt einen Markt

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Nach zwei Leihen: Der 1. FC Köln will Ouro-Tagba verkaufen – es gibt einen Markt

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Clara Ley

23 Juni, 2026

Schon vor einer guten Woche hatte sich der Abschied angedeutet, nun hat ihn Lukas Berg im Grunde bestätigt. Mansour Ouro-Tagba soll den 1. FC Köln wohl verlassen. Der Stürmer hat den Durchbruch bei seinen Leihen nicht wie erhofft geschafft.

Der Sommer 2024 war ein komplizierter für die Geißböcke. Die Transfersperre lag über dem Geißbockheim. Der damalige Sportchef Christian Keller verpflichtete dennoch Spieler, die umgehend verliehen wurden. Eins dieser Talente könnte die Kölner nun endgültig verlassen.

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Mansour Ouro-Tagba verlässt den 1. FC Köln auf Leihbasis

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Mit großem Aufgebot ist die U21 des 1. FC Köln am Dienstag in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Nicht mit dabei war Mansour Ouro-Tagba. Der Stürmer bhatte zuletzt bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart auf Leihbasis gespielt. Und dort auch einen guten Eindruck hinterlassen. Doch die Schwaben wollten die Kaufoption wie vor einer Woche berichtet nicht ziehen. Möglicherweise auch, weil eine erstaunlich hohe Ablöse bei der Kaufoption kolportiert wurde. Angeblich sollten zwei Millionen Euro überwiesen werden. Nun kehrt der Spieler zwar zurück, wird aber bei den Kölnern keine Rolle spielen. Zwei Leihen, aber der fehlende Durchbruch, lautet die Bilanz – es folgt der Verkauf. „Mit Mansour ist ganz klar die Absprache, dass wir uns verändern wollen. Es laufen schon seit langer Zeit die Gespräche“, sagte Lukas Berg, technischer Direktor der Kölner am Dienstag.

Zuerst Regensburg, dann Stuttgart — jetzt der nächste Schritt

Ouro-Tagba gehörte im Sommer 2024 zu jenen Talenten, die der FC aufgrund der Transfersperre zwar verpflichtet, aber umgehend ausgeliehen hatte. Die Leihe von Ouro-Tagba nach Regensburg endete mit einem Abbruch. Der Spieler kam fortan für die Kölner U21 zum Einsatz. Schließlich folgte die zweite Leihe zum VfB. Dort erzielte der Stürmer immerhin neun Tore. „Er hat eine gute Leihstation in Stuttgart hingelegt, wo er sich für Höheres empfehlen konnte.“ Und mit „Höherem“ meint Berg offenbar nicht eine Rückkehr ins Kölner Umfeld — sondern einen Transfer. Wie unter anderem Sky berichtet haben mit Rapid Wien und KAA Gent zwei ausländische Interessenten Kontakt aufgenommen. Beide Clubs spielen in der Qualifikation zur UEFA Conference League — könnten Ouro-Tagba also nicht nur Erstliga-Fußball, sondern auch internationales Geschäft bieten.

Beim FC selbst gibt es für den Stürmer kein realistisches Szenario mehr: Für die Bundesliga kommt er nach aktuellem Stand zu früh, zur U21 zurückzukehren wäre ein Rückschritt. Am Trainingsauftakt der Zweitvertretung nahm er deswegen gar nicht erst teil. Ein Verkauf würde dem FC eine Ablöse im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich einbringen — bei einem Vertrag bis 2028 und einem aktuellen Marktwert von 600.000 Euro ein vertretbares Erlös-Szenario. Berg macht aber auch deutlich, dass der FC nicht unter Zeitdruck steht. Sollte sich bis zum Start der Bundesliga-Vorbereitung kein Abnehmer finden, ist eine Überganglösung im Gespräch: „Wenn wir bis dahin noch keine einvernehmliche Lösung gefunden haben, werden wir uns darüber unterhalten, ob er da in den Trainingsbetrieb einsteigt.“ Einen Markt scheint der Spieler jedenfalls zu haben.


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