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·11 Mei 2026
Nur zwei Spieler überzeugen, ansonsten eher schwache Leistungen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Heidenheim

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Marie Reiners
11 Mai, 2026
Der 1. FC Köln unterliegt am Samstagnachmittag dem 1. FC Heidenheim. Während sich große Teile der Fußball-Fans nun auf ein packendes Finale im Tabellenkeller freuen, herrscht in Köln Enttäuschung.

1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim
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Erlebte eine harte erste Halbzeit: zwei Gegentore bei zwei Torschüssen. War aber bei sämtlichen Gegentoren machtlos. Zeigte kurz vor der Pause gegen Pieringer eine starke Parade und hielt den FC mit weiteren wichtigen Rettungsaktionen im Spiel. War im Aufbau sehr stark eingebunden. Wenn eine fehlende Zuordnung im Sechzehner nicht auf eine fehlende Kommunikation des Torhüters zurückzuführen ist, eine solide Leistung – trotz der drei Gegentore.

Der Kölner Pechvogel zum Heidenheimer 1:2. Rettete ins eigene Netz und verlor auch vor dem 1:3 ein entscheidendes Duell an der Seitenlinie. War im Aufbauspiel erstaunlich offensiv unterwegs, blieb mit seinen Abschlüssen aus der Distanz aber erneut ohne echte Gefahr. Wirkte in vielen Aktionen überhastet, aber engagiert. Hatte die meisten Sprints der Kölner zu verzeichnen.

Erlebte einen gebrauchten Tag. Leitete das 0:1 mit einem katastrophalen Fehlpass durchs Zentrum selbst ein und war auch in der Folge beim Gegentor nicht eng genug am Heidenheimer Torschützen. Wirkte über die gesamte Partie ungewohnt unsicher und nicht wirklich präsent. Zudem verlor der eigentlich ziemlich formstarke Innenverteidiger viele direkte Duelle auf letzter Linie. Auch am zwischenzeitlichen 1:2 fehlte ihm im letzten Moment der Zugriff: Ein Auftritt zum Vergessen.

Rückte nach dem kurzfristigen Ausfall von Jamai Simpson-Pusey überraschend in die Startelf und machte seine Sache ordentlich. Glänzte vor allem mit seiner Kopfballstärke- auch in Offensivaktionen. Schaltete sich gegen tief stehende Heidenheimer immer wieder mit mutigen Dribblings ins Aufbauspiel ein.

Griff über die rechte Seite im Wechselspiel mit Maina immer wieder aktiv ins Offensivspiel ein und hatte auffällig viele Aktionen im letzten Drittel. War insgesamt, auch dem System geschuldet, sehr offensiv ausgerichtet, wodurch hinter ihm allerdings immer wieder Lücken entstanden, die Heidenheim für Konter nutzte. Übernahm nach der Auswechslung von Schmied phasenweise die Position des rechten Innenverteidigers, löste die Aufgabe unauffällig.

Bereitete mit einem starken Schnittstellenpass auf Bülter den wichtigen Treffer zum 1:1 vor und schaltete sich insgesamt deutlich offensiver ein als gewohnt. Ackerte gut gegen den Ball, gewann viele Zweikämpfe und ließ seinen Gegenspielern nur wenig Raum zum Aufdrehen.

Hat die Rolle von Eric Martel übernommen und das statistisch mehr als solide: beste Pass- und Laufquote der Kölner. Übernahm den defensiveren Part im Mittelfeld, ließ sich im Aufbauspiel immer wieder zentral in die Dreierkette fallen und gab dem Kölner Spiel Struktur. Legte aber Ibrahimovic beim Klären das 1:2 auf und hatte Schöppner beim 1:3 nicht im Blick.

Gerade in der Anfangsphase häufig in der Rolle als klare Zehn, trieb das Kölner Spiel mit viel Tempo immer wieder nach vorne. War durch seine ständige Rotation fast immer anspielbar. Leitete mit einem starken Dribbling samt Hereingabe beinahe die zwischenzeitliche Führung ein. Blieb trotz all seiner Aktivität im letzten Drittel aber ohne den entscheidenden Ertrag – Kein Torschuss, kein Assist.

Tat sich meist schwer, war im Dribbling wie in den Anschlussaktionen etwas unglücklich und blieb lange unauffällig. Kam mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie, seine Hereingaben waren aber eher fahrig. Seine auffälligste Aktion war eine defensive – und das sagt viel aus.

Der einzige Torschütze der Kölner. Setzte sich beim Treffer stark zwischen den Ketten ab und vollendete wuchtig zum wichtigen 1:1 aus schwierigem Winkel. War mit ungewohnt vielen Ballaktionen häufig ins Offensivspiel eingebunden, holte sich viele Bälle ab und machte diese immer wieder gut fest. Hatte vor der Pause sogar gleich zweimal das 2:2 auf dem Fuß (Kopf), tauchte nach dem Seitenwechsel aber zunehmend ab und blieb in vielen Aktionen unglücklich.

Fand kaum ins Spiel, auch weil Heidenheim ihn früh konsequent doppelte und gleich mehrere Gegenspieler im ersten Kontakt um ihn herum positionierte, sodass er gar nicht in seine Eins-gegen-Eins-Aktionen zünden konnte. Verpasste in der Anfangsphase eine große Chance und blieb offensiv insgesamt erstaunlich blass – der erste eigene Abschluss ließ bis in die zweite Halbzeit auf sich warten. Arbeitete gegen den Ball zwar engagiert, konnte offensiv aber kaum Akzente setzen.

Kam in einer undankbar wilden Phase ins Spiel (58.), suchte sofort immer wieder den Abschluss aus jeder Entfernung, blieb mit seinen Torschüssen aber insgesamt zu ungefährlich. Wollte in vielen Situationen zu viel selbst lösen. Gegen den Ball fehlte ihm zudem in direkten Duellen häufig die letzte Konsequenz. Insgesamt zwar engagiert, aber ehr unglücklich in der Entscheidungsfindung.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben
Langsung







































