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·13 Mei 2026
„Passt für mich nicht“ Kritik am DFB-Plan mit Rüdiger

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·13 Mei 2026

Antonio Rüdiger hat in der Vergangenheit immer wieder Kritik auf sich gezogen. Dennoch ist er für die WM fest eingeplant.
Der Innenverteidiger von Real Madrid ist im Abwehrzentrum hinter den gesetzten Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck zwar wohl nur zweite Wahl, als Führungsspieler sieht Bundestrainer Julian Nagelsmann den Routinier dennoch. Hinter Joshua Kimmich ist der 33-Jährige zudem Vize-Kapitän.
Für die ehemalige Nationaltorhüterin und heutige TV-Expertin Almuth Schult ist der Madrilene nicht geeignet für diese Rollen. Rüdiger sei zwar ein „emotionaler Leader, aber aus meiner Sicht teilweise drüber und in manchen Situationen auch unfair“, kritisierte die 35-Jährige: „Das passt für mich nicht zur Rolle als Vize-Kapitän der Nationalmannschaft.“
Rüdiger sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Kontroversen. Zuletzt stand er beim 2:3 im Finale der Copa del Rey 2025 gegen den FC Barcelona im Mittelpunkt. Damals beleidigte der aufgebrachte Innenverteidiger nach einem Foulspiel den Schiedsrichter und warf eine Rolle Tape in dessen Richtung. Rüdiger wurde damals vom spanischen Verband für sechs Spiele gesperrt, in Deutschland forderten prominente Fußball-Persönlichkeiten die Suspendierung aus der Nationalmannschaft.
Auch Schult betonte gegenüber web.de, dass man Rüdigers Aussetzer „in der Summe durchaus hätte zum Anlass nehmen können, ihn auch einmal nicht zu nominieren.“ Nagelsmann setzte jedoch weiterhin auf den Innenverteidiger, der bisher 82 Länderspiele für Deutschland absolviert hat.

Foto: Getty Images
Sportlich ist die Berufung des ehemaligen Stuttgarters unumstritten. Im Laufe der Saison hat sich der Rüdiger bei Real Madrid nach einer Verletzung wieder in die Startelf gekämpft und ist derzeit unter Alvaro Arbeloa gesetzt. Bundestrainer Nagelsmann nominiert am 21. Mai seinen endgültigen Kader für die WM in den USA, Mexiko und Kanada.







































