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·27 Mei 2026
Polanski bleibt! Gladbach setzt auf Kontinuität

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·27 Mei 2026

Rouven Schröder und Borussia Mönchengladbach haben sich im Rahmen der Saisonanalyse klar zu ihrem Cheftrainer Eugen Polanski bekannt. Der 40-Jährige wird auch in der kommenden Saison Trainer der Fohlen bleiben. Sportchef Schröder betonte, dass es kein „Weiter so“ geben werde, sondern man intern die Dinge schonungslos analysiert habe und personelle Veränderungen notwendig seien.
Im Kader wurden durch die Transfers von Daniel Batz, David Herold und Enzo Leopold bereits erste Veränderungen umgesetzt. Mit Zento Uno und Yukhym Konoplya stehen zwei weitere Transfers unmittelbar bevor. Auch im Trainerteam rund um Polanski wird es Veränderungen geben. Für die bisherigen Co-Trainer Oliver Neuville, Tobias Trulsen und Guido Streichsbier dürfte es im Gegensatz zu Polanski wohl nicht weitergehen.

Leopold als Mittelfeldstratege – Photo by Stuart Franklin/Getty Images
Schröder möchte dem noch jungen Bundesligatrainer die Möglichkeit geben, seine Ideen mit einem neuen Kader umzusetzen. Zudem betonte der Sportchef, dass Polanski bereits schwierige Drucksituationen gemeistert und am Ende auch das Ziel Klassenerhalt erreicht habe. Diese Entscheidung dürfte jedoch nicht bei allen Gladbach-Fans für Euphorie sorgen, da vielen die Spielidee, die spielerische Weiterentwicklung sowie die Förderung einzelner Spieler unter Polanski gefehlt haben.
Auch einige Personalentscheidungen und das mediale Auftreten des Trainers wurden kritisch gesehen. Schlussendlich war auch der bisherige Punkteschnitt von 1,19 Punkten pro Spiel nicht unbedingt eine klare Bewerbung für eine Weiterbeschäftigung. Trotzdem konnte Polanski die Verantwortlichen überzeugen und erhält nun eine weitere Chance, sich als Bundesligatrainer zu beweisen.

Polanski bleibt Gladbach-Trainer – Photo by Christof Koepsel/Getty Images
Mit Sicherheit dürfte bei der Entscheidung auch der finanzielle Aspekt eine Rolle gespielt haben. Eine Entlassung von Polanski hätte bei einem Vertrag bis 2028 eine Abfindung in Millionenhöhe bedeutet. Zusätzlich hätte Gladbach einem neuen Trainer vermutlich ein höheres Gehalt zahlen müssen und womöglich wäre sogar noch eine Ablöse oder ein Handgeld fällig geworden.
Schlussendlich ist die Entscheidung daher nachvollziehbar, da die eingesparten Millionen nun in den Kader investiert werden können. Die Sorge vieler Fans bleibt jedoch bestehen, dass sich ein ähnliches Szenario wie bei Gerardo Seoane wiederholen könnte. Man startet mit einem angeschlagenen Trainer in die Saison und gerät nach wenigen Spieltagen erneut massiv unter Druck. Dann müsste Borussia wieder einen neuen Trainer verpflichten, der einen Kader übernehmen müsste, den er selbst nicht zusammengestellt hat. Genau dadurch könnte sich der Verein erneut im Kreis drehen.
Hat Polanski eurer Meinung nach die zweite Chance verdient oder erleben wir ein „Seoane 2.0“? Schreibt es gerne in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷Photo by Christof Koepsel/Getty Images







































