RB Leipzig
·23 Juli 2026
RB Leipzig schafft mehr Topspiele für seine Talente

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·23 Juli 2026

RB Leipzig will den nächsten Schritt in der Entwicklung seiner Nachwuchstalente gehen. Ein zentrales Ziel dabei: künftig noch mehr Eigengewächse an den Profibereich heranführen. Dafür setzt der Club auf deutlich mehr Spiele auf höchstem Niveau.
„Wir spielen zu wenige Wettbewerbsspiele, insbesondere in unserem Übergangsbereich“, sagt Nachwuchsleiter David Wagner. Mit dem neuen RBL-Cup reagiert RB Leipzig auf genau diese Herausforderung.
Gemeinsam mit der neuen U21-Liga (Jahrgang 2006 und jünger), der UEFA Youth League, der DFB-Nachwuchsliga und dem DFB-Pokal wächst das Spielpensum der U19 ab der kommenden Saison auf mehr als 45 Pflichtspiele – über 40 Prozent mehr als noch in der vergangenen Saison.

Für David Wagner liegt hier die Basis für eine bessere Ausbildung.
„Wettbewerbsspiele sind der wichtigste Bestandteil der Ausbildung. Wenn ein englisches Talent pro Saison 20 bis 25 Spiele mehr absolviert als ein deutsches, summiert sich das über vier Jahre auf bis zu 100 zusätzliche Partien. Das entspricht fast drei weiteren Ausbildungsjahren auf Wettkampfniveau.“
Gerade in der entscheidenden Phase zwischen Nachwuchs- und Profifußball sollen die Spieler dadurch häufiger unter höchstem Leistungsdruck gefordert werden.

Ein zentraler Baustein ist dabei der neu geschaffene RBL-Cup. Gemeinsam mit den Akademien des FC Red Bull Salzburg, Paris FC und FC Utrecht richtet RB Leipzig erstmals einen internationalen U21-Wettbewerb aus.
Das Teilnehmerfeld hat es direkt in sich: Mit Atlético Madrid, dem FC Porto, Mainz 05 und dem FC Liverpool treffen die Roten Bullen auf absolute Top-Akademien des europäischen Fußballs. Genau solche Vergleiche auf höchstem Nachwuchs-Niveau sollen unseren Talenten helfen, sich früh an Tempo, Intensität und internationale Qualität zu gewöhnen.
RB Leipzig setzt überwiegend auf Spieler der U19, ergänzt durch ausgewählte U17-Talente. Zusätzlich dürfen pro Partie bis zu drei ältere Spieler eingesetzt werden, wodurch auch Akteure aus dem Profikader wertvolle Spielpraxis sammeln können.
„Wir wollen unsere Talente bewusst gegen ältere Spieler antreten lassen. Genau diese Herausforderung bringt sie in ihrer Entwicklung weiter.“
Insgesamt bestreitet jede Mannschaft vier Partien. Den Abschluss bildet das Final Four an Ostern 2027 am Cottaweg.

Der neue Wettbewerb bringt nicht nur sportliche Vorteile. Während die Nachwuchsteams in der vergangenen Saison für den Premier League International Cup regelmäßig nach England reisen mussten, finden die Spiele künftig in einem deutlich effizienteren Rahmen am Cottaweg statt.
„Mit dem RBL-Cup schaffen wir zusätzliche internationale Wettbewerbsspiele auf höchstem Niveau. Genau das brauchen unsere Talente – und die teilnehmenden Mannschaften sprechen für sich.“

Auch innerhalb der Akademie wurden im Sommer die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit Mark Heidenmann hat die U19 einen neuen Cheftrainer erhalten. Als Co-Trainer steht ihm Daniel Zolotarev zur Seite.
Gleichzeitig wurde der Kader gezielt mit vielversprechenden Talenten aus dem In- und Ausland verstärkt. Das erste Pflichtspiel bestreitet unsere U19 am 01. August im DFB-Pokal gegen Kaiserslautern.
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