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·22 Maret 2026

Real lockt? Krösche bringt Olise-Abgang beim FC Bayern ins Spiel

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Nach der Kritik von Uli Hoeneß an Eintracht Frankfurt meldet sich Markus Krösche mit klaren Worten zurück. Der SGE-Sportvorstand bringt dabei sogar einen möglichen Abgang von Bayern-Star Michael Olise ins Spiel.

Die Debatte um die Transferpolitik in der Bundesliga hat neue Fahrt aufgenommen – und dabei rückt auch der FC Bayern München stärker in den Fokus. Auslöser ist eine klare Einschätzung von Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche, der sogar einen möglichen Abgang von Bayern-Star Michael Olise nicht ausschließt. Krösche reagierte damit auf Kritik von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der Eintracht Frankfurt für seine Rolle als Verkäuferklub gerügt hatte.


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Hoeneß betonte auf einer Veranstaltung in Frankfurt, dass der FC Bayern traditionell anders aufgestellt sei: "Ich sage immer beim FC Bayern: Wir sind ein Käuferverein und kein Verkäuferverein." Gleichzeitig warnte er davor, durch regelmäßige Verkäufe an Qualität zu verlieren .Krösche widerspricht dieser grundsätzlichen Logik im "Aktuellen Sportstudio" nicht, zeichnet aber ein deutlich verändertes Bild des internationalen Transfermarkts.

"Ich glaube, dass auch der FC Bayern in Zukunft Spieler verlieren wird", erklärte er und verwies auf die wachsende Konkurrenz aus dem Ausland. Besonders aufmerksam machte dabei seine Einschätzung zu Olise: "Wenn ein Michael Olise zu Real Madrid gehen will, dann wird es dafür Möglichkeiten geben."

Michael Olise als Beispiel: Wenn selbst Bayern verkaufen muss

Hintergrund dieser Aussagen ist die zunehmende finanzielle Kluft zwischen der Bundesliga und anderen Topligen. Laut Krösche verfügen Klubs aus England oder Spanien über ganz andere wirtschaftliche Mittel, was sich unmittelbar auf den Transfermarkt auswirkt. "Der Markt hat sich verändert. Andere Länder und Klubs haben andere Möglichkeiten", sagte er und machte deutlich, dass dies eine zentrale Herausforderung für die Bundesliga darstellt.

Während Frankfurt in den vergangenen Jahren durch lukrative Verkäufe von Spielern wie Randal Kolo Muani oder Hugo Ekitike auffiel, sieht Krösche darin weniger eine Strategie als vielmehr eine Notwendigkeit. Viele Vereine seien auf Transfererlöse angewiesen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Langfristig gehe es jedoch darum, Leistungsträger auch halten zu können. Die Diskussion zeigt: Selbst ein Klub wie der FC Bayern könnte künftig stärker unter Druck geraten, seine Topspieler zu halten. Ein möglicher Wechsel von Olise wäre dafür ein prominentes Beispiel – auch wenn der 24-Jährige noch langfristig gebunden ist und keine Ausstiegsklausel besitzt.

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