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·24 Januari 2026

Vuskovic von St. Pauli-Fans beleidigt: Kabinen-Krach nach Stadtderby!

Gambar artikel:Vuskovic von St. Pauli-Fans beleidigt: Kabinen-Krach nach Stadtderby!

Spielerische Glanzlichter gab es im Stadtderby zwischen St. Pauli und dem HSV nicht zu sehen. Doch neben dem Platz krachte es so richtig.

HSV-Abwehrspieler Luka Vuskovic, mit starken Zweikampfwerten einmal mehr zum „Man of the Match“ gekürt, geriet nach dem Abpfiff in einen kleineren Eklat.


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Im Sky-Interview reagierte Vuskovic unter anderem auf Fragen zu seinem Bruder Mario, der aktuell die letzten Monate seiner vierjährigen Dopingsperre absitzt. „Ich bin sehr traurig, dass er nicht hier ist, er muss in Kroatien trainieren, um noch stärker zurückzukommen“, erklärte er. Die deutlich spannenderen Sätze folgten jedoch danach. Denn scheinbar musste sich der 18-Jährige Beschimpfungen seitens der Heim-Anhänger gefallen lassen. „Ich weiß nicht, was sich die St.-Pauli-Fans denken, aber ich finde es sehr respektlos, dass sie meinen Bruder und meine Familie beleidigen“, sagte Vuskovic.

Unter anderem der kicker und das Hamburger Abendblatt berufen sich auf Augenzeugenberichte, wonach der Teenager sichtlich angefasst auf die Beleidigungen aus dem Publikum reagierte. Die Situation eskalierte im Spielertunnel: Vuskovic soll demnach gegen eine Wand gespuckt haben. Darauf hin schaltete sich St. Pauli-Profi Karol Mets ein und bepöbelte den Youngster in einem hitzigen Wortgefecht.

Polzin springt Vuskovic zur Seite!

Unterstützung erhielt Vuskovic von seinem Trainer. Merlin Polzin zeigte auf der anschließenden Pressekonferenz Verständnis für die Frustration seines Spielers. „Das ist ein sehr wichtiges und spannendes Thema“, so Polzin. „Wir reden über einen 18-jährigen Menschen, der eine große Last auf sich trägt wegen allem, was mit Mario Vuskovic passiert ist.“

Daher richtete der gebürtige Hamburger ein paar deutliche Worte an den Stadtrivalen. „Normalerweise steht auch der FC St. Pauli dafür, dass solche Themen sensibel behandelt werden und man Verständnis füreinander hat.“ Er könne den Unmut von Vuskovic „extrem nachvollziehen“.

„Wenn man diese Sprüche, Worte, Aufforderungen und Gesten entgegengebracht bekommt, dann hat das nichts mit dem zu tun, wofür nicht nur beide Vereine, sondern auch Hamburg als weltoffene Stadt stehen sollten“ fuhr Polzin fort. Seine abschließende Forderung lautete: „Wir sollten diesen Moment schnellstmöglich korrigieren, damit er nicht wieder vorkommt.“

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