War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers | OneFootball

War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·1 Januari 2026

War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers

Gambar artikel:War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers

Insbesondere die Premier-League-Klubs haben im Sommer gewaltige Beträge ausgegeben. Tatsächlich stammen sechs der sieben teuersten Käufen von englischen Vereinen. Doch haben sich die vielen investierten Millionen Euro auch wirklich gelohnt? Wir sehen uns an, wie sich die teuersten Sommer-Transfers präsentieren.

Manchester United hat 75 Millionen Euro investiert, um Bryan Mbeumo vom FC Brentford unter Vertrag zu nehmen. Der Kameruner spielte in der vergangenen Saison überragend in der Premier League, hat allerdings nun Probleme, diese Leistungen auch zu bestätigen. Immerhin hat er aber auch schon sechs Premier-League-Tore erzielt, was kein so ganz schlechter Wert ist. In Manchester dürften sie jedenfalls sagen, dass sie in den letzten Jahren deutlich schwächere Neuzugänge gesehen haben.Mbeumo befindet sich aktuell beim Afrika Cup, dürfte in der Rückrunde aber wieder ein entscheidender Faktor werden. Wichtig wäre für die Red Devils, dass der 25 Jahre alte Außenstürmer noch ein paar Prozentpunkte zulegen kann.


Video OneFootball


Gambar artikel:War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers

Serena Taylor/GettyImages

Nach dem irren Wechsel-Theater im Sommer dürfte Nick Woltemade froh darüber sein, sich nun wieder ausschließlich auf den Fußball konzentrieren zu können. Bis jetzt kann man sagen, dass es für den deutschen Angreifer eigentlich ziemlich gut läuft. Der 23-Jährige ist Stammspieler und knipst auch einigermaßen regelmäßig. In der Premier League reichte es bislang für sieben Tore, insgesamt steht Woltemade bei neun Pflichtspieltreffern.Zwar hat der Stürmer ab und an seine Probleme, mit der Schnelligkeit und Intensität in der Premier League klarzukommen, jedoch kann er mit dem ersten Halbjahr absolut zufrieden sein. Wichtig ist auch, dass Woltemade gesetzt ist und das Vertrauen des Trainers genießt.

5. Victor Osimhen (75 Millionen Euro)

Gambar artikel:War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers

Anadolu/GettyImages

Satte 75 Millionen Euro hat Galatasaray Istanbul für die Dienste von Victor Osimhein gezahlt. Zuvor war der Nigerianer lediglich von der SSC Neapel ausgeliehen. Ein wenig unrund läuft die Saison für den Stürmer-Star allerdings schon. Osimhen musste immer wieder mal aufgrund von kleineren Verletzungen pausieren und hat in der Süper Lig nicht so ganz seinen Rhythmus gefunden. Sechs Tore in zwölf Spielen sind nicht schlecht, aber auch nicht das, was er kann. Deutlich besser läuft es in der Champions League, zumal er in dieser für sechs Treffer lediglich vier Partien gebraucht hat.Es besteht unter dem Strich natürlich überhaupt kein Zweifel daran, dass Osimhen eine gewaltige Bereicherung für Galatasaray und die türkische Liga ist.

4. Benjamin Sesko (76,5 Millionen Euro)

Gambar artikel:War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers

Ash Donelon/GettyImages

Die wenigsten Spieler, die für viel Geld zu Manchester United wechseln, schlagen am Ende auch ein. Benjamin Sesko geht es eigentlich nur so, wie es vielen anderen schon vor ihm ging. Der Sturm-Riese steht nach 15 Premier-League-Spielen bei mickrigen zwei Treffern und einer Vorlage. Natürlich rechtfertigt das die gewaltige Ablösesumme von 76,5 Millionen Euro keineswegs. Dem Ex-Leipziger fehlt schlichtweg das Selbstvertrauen und häufig auch die Anbindung zum Spiel. Zudem wurde er für ein paar Wochen von einer Knieverletzung zurückgeworfen. Es kann eigentlich nur besser werden.

3. Hugo Ekitike (95 Millionen Euro)

Gambar artikel:War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers

Catherine Ivill - AMA/GettyImages

Eigentlich hätte man nach der Isak-Verpflichtung annehmen können, dass es für Hugo Ekitike beim LFC enorm schwierig werden könnte, jedoch schlägt sich der Franzose ziemlich gut. Der Angreifer, der für 95 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt geholt wurde, ist der einzige prominente Offensivspieler, der in der Hinrunde nicht enttäuscht hat. Zwar hatte auch er mit schwankenden Leistungen zu kämpfen, steht nach 24 Pflichtspielen aber immerhin bei elf Toren. Insbesondere gegen Ende der Hinrunde lief es für den Youngster blendend. So markierte er fünf Tore in den letzten vier Premier-League-Spielen, nachdem er in der Liga lange Zeit überhaupt nicht getroffen hatte.

2. Florian Wirtz (125 Millionen Euro + X)

Gambar artikel:War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers

Catherine Ivill - AMA/GettyImages

Die Bilanz von Florian Wirtz fällt nach dem ersten halben Jahr in der Premier League ziemlich bescheiden aus. Zwar kam der deutsche Nationalspieler gegen Ende der Hinrunde ein bisschen besser in Fahrt, lässt seine Effizienz aber weiterhin vermissen. Der Ex-Leverkusener erzielte erst kurz vor dem Jahreswechsel sein erstes Pflichtspieltor, hat mit insgesamt sechs Assists aber immerhin ein paar weitere Scorer verzeichnet. Es hätten durchaus auch mehr sein können, hätten seine Mitspieler seine Pässe besser verwertet. Es war nicht wirklich abzusehen, dass Wirtz derart große Probleme in der Premier League haben würde. Didi Hamann sah im Mittelfeld-Youngster beispielsweise einen potenziellen Weltfußballer der nächsten ein bis zwei Jahre und rechnet nun nicht mehr damit, dass er bei den Reds überhaupt noch den Durchbruch schafft.Zwar ist diese These sehr sprunghaft und mehr als streitbar, jedoch muss von Wirtz natürlich noch deutlich mehr kommen, um die enorme Ablöse zu gerechtfertigten.

1. Alexander Isak (145 Millionen Euro)

Gambar artikel:War der Preis zu heiß? So läuft es bei den teuersten Sommer-Transfers

Marc Atkins/GettyImages

Noch unglücklicher als Florian Wirtz erging es in der Hinrunde Alexander Isak. Der schwedische Angreifer hatte zunächst mit Trainingsrückstand und dann mit Adduktorenbeschwerden zu kämpfen. Nun muss er aufgrund eines Wadenbeinbruchs auch noch einige Monate pausieren. Kurz gesagt: Die erste Saison in Liverpool ist für Isak gewissermaßen schon gelaufen, selbst wenn er noch sein Comeback geben könnte. Selbst wenn Isak mal auf dem Platz stand, lief es meist nicht rund. In 16 Pflichtspielen reichte es nur für drei Tore und einen Assist. Eine ganz bittere Bilanz, die sinnbildlich für die komplizierte Hinrunde der Reds steht.

Weitere Transfer-News lesen:

Lihat jejak penerbit