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·13 April 2026

Warum die Stimmungslage beim BVB eine gefährliche ist

Gambar artikel:Warum die Stimmungslage beim BVB eine gefährliche ist

Der Ausgang des Heimspiels von Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen (0:1) mag wenig dazu geeignet gewesen sein, die Stimmung rund um den BVB zu verbessern. Auslöser für die aktuell „explosive Stimmung“, welche die WAZ ausgemacht haben will, ist sie aber nicht. Dafür gibt es andere Gründe.

Eine „gefährliche Stimmung“ braue sich beim BVB zusammen, schließt Sebastian Weßling in der WAZ aus den Pfiffen der Fans gegen einzelne Spieler Dortmunds sowie der Kritik daran durch die Vereinsführung.


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Dabei sei die Irritation der Bosse nach objektiven Maßstäben nachvollziehbar. Schließlich war die Niederlage gegen Bayer Leverkusen erws die dritte in der kompletten Bundesliga-Saison, steht der BVB doch auch deshalb mit großem Vorsprung auf Rang 2. Zwar sei der Auftritt gegen den Meister von 2024 „wirklich schwach“ gewesen, die sportliche Lage dennoch eigentlich gut.

Doch für Fans gehe es oft nicht um nackte Zahlen oder den Tabellenstand, schon gar nicht Objektivität. Deshalb sei die momentane Stimmungslage „alles andere als rosig, gefährlich gar“. Offenbar herrsche eine große Divergenz zwischen der Einschätzung bestimmter jüngerer Ereignisse durch die Fans und jener durch die Vereinsverantwortlichen.

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Foto: Getty Images

Nicht nur Schlotterbeck von BVB-Fans ausgepfiffen

Den Fans hätten nicht nur das wochenlange Schwelen der Vertragsverlängerung mit Nico Schlotterbeck sowie Abwanderungsgerüchte aufs Gemüt geschlagen. Auch seien viele von ihnen mit dem zwar stabilen, aber wenig spektakulären Fußball von Niko Kovac wenig angetan. Das Gegrummel im Umfeld sei deshalb schon seit Wochen zu spüren, verständlicherweise, findet Weßling: „Wer schon die schwebende Jungfrau vorgeführt bekam, gibt sich nicht mit einfachen Kartentricks zufrieden.“

Der Unmut über den potenzielle Weggang einzelner Spieler sei da der Zundfünke gewesen, der diesen Unmut nun so deutlich an die Oberfläche brachte wie am Samstag geschehen. Da war nicht nur Nico Schlotterbeck vor und auch während der Partie mit Pfiffen bedacht worden. Nach dem Abpfiff galten diese der gesamten Mannschaft des BVB.

Schönen Fußball wollen die Fans von ihren Spielern sehen, wie auch immer man diesen definiere. Genau das kündigte der neue Sportdirektor Nils-Ole Book zuletzt auch an. Allein: Der finanzielle Spielraum sei begrenzt. Man wird zuerst einmal Ersatz holen müssen für jene Spieler, die in der folgenden Saison nicht mehr in Dortmund arbeiten werden.

Der Wunsch nach attraktiverem Fußball wird daher möglicherweise unerfüllt bleiben. „Deswegen ist die Lage in Dortmund aktuell deutlich komplizierter, als es der Tabellenplatz glauben macht.“

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