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·30 marzo 2026

1. FC Köln zu Gast in Frankfurt: Zwischen Riederwald und Rhein – Wenn Vergangenheit auf Abstiegskampf trifft

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Hendrik Broschart

30 März, 2026

Wenn der 1. FC Köln auf Eintracht Frankfurt trifft, geht es für die Geißböcke um weit mehr als nur drei Punkte. Mit einem neuen Trainergespann an der Seitenlinie und gleich mehreren Spielern mit Frankfurter Vergangenheit im Kader trifft Sentimentalität auf knallharten Abstiegskampf. 1. FC Köln: So viel Frankfurt steckt in den Geißböcken

Mit Spielern und Verantwortlichen, die einst selbst am Riederwald ausgebildet wurden oder den Sprung über Frankfurt in den Profifußball geschafft haben, bekommt die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln eine besonders emotionale Note.

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In Frankfurt gelang Ragnar Ache sein erstes Bundesliga-Tor. (Photo by Alex Grimm/Getty Images)

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Die Begegnung des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt ist eine besonders spannungsgeladene. So lechzen die Geißböcke nach langer Durststrecke endlich wieder nach einem Sieg. Im ersten Spiel von Interimscoach René Wagner an der Seitenlinie der Kölner soll das zuletzt stagnierte Punktekonto im Abstiegskampf aufgebessert werden. Helfen soll Wagner dabei der jüngst verpflichtete Co-Trainer Armin Reutershahn, der eine lange gemeinsame Geschichte mit der Eintracht hat.

Reutershahn blickt auf viele prägende Jahre in Frankfurt zurück. Insgesamt war er über ein Jahrzehnt in zwei Etappen dort tätig. Von 2004 bis 2009 arbeitete er als Assistent von Friedhelm Funkel und erlebte in dieser Zeit den Aufstieg in die Bundesliga hautnah mit, auch der Einzug ins DFB-Pokalfinale in der Saison 2005/06 fällt in diese Phase. Später folgte der vielleicht größte Moment in Reutershahns langer Karriere, als die Eintracht 2018 im DFB-Pokalfinale überraschend den FC Bayern München besiegte. Die Frankfurter Spur zieht sich jedoch nicht nur durch das Trainerteam, sondern auch durch den Kölner Kader, in dem mehrere Spieler eine Vergangenheit am Main haben.

Luca Waldschmidt mauserte sich in Frankfurt zum Profi

Für Luca Waldschmidt ist die Fahrt nach Frankfurt ein Reise ganz an den Anfang seiner Karriere. So holte die Eintracht den Mittelstürmer bereits 2010 aus dem mittelhessischen Wieseck in ihre Jugend und bildete ihn über Jahre hinweg aus. Zuvor hatte Waldschmidt bei kleineren Vereinen wie dem SSV Oranien Frohnhausen, dem SSC Juno Burg und der TSG Wieseck gespielt. In Frankfurt durchlief er die Nachwuchsteams, unterschrieb 2014 seinen ersten Profivertrag und sammelte erste Erfahrungen im Bundesligateam. Insgesamt kam er auf 14 Pflichtspieleinsätze, sein einziges Tor erzielte er im DFB-Pokal.

Den endgültigen Durchbruch schaffte Waldschmidt bei der Eintracht jedoch nicht. Unter Trainer Niko Kovac erhielt er nur begrenzt Spielzeit und entschied sich deshalb 2016 für einen Wechsel zum Hamburger SV, um seine Entwicklung voranzutreiben. Viele Jahre später führte ihn sein Weg schließlich zum 1. FC Köln, wohin er in der letzten Saison von Steffen Baumgart geholt wurde. Dort musste er allerdings auch den Gang in die 2. Bundesliga mit antreten.

Keeper Marvin Schwäbe lernte bei den Adlern fliegen

Ein ähnlicher roter Faden zieht sich durch die Karriere von Marvin Schwäbe: Auch er hat eine Vergangenheit im Nachwuchs der Eintracht. Seine ersten Schritte im Fußball machte Schwäbe beim SC Hassia Dieburg, bevor er über Kickers Offenbach ins Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt kam. Dort spielte er von 2009 bis 2013 und empfahl sich früh für höhere Aufgaben. Noch während seiner Zeit in der A-Jugend gehörte er bereits zum Kader der zweiten Mannschaft und sammelte 2012 in der Regionalliga Südwest seine ersten Einsätze im Herrenbereich.

Nach dieser prägenden Phase zog es ihn zur TSG Hoffenheim, wo er unter Trainer Markus Gisdol den Sprung in den Bundesligakader schaffte. Anschließend führte ihn der Weg zum etablierten Profi über mehrere Stationen im deutschen Fußball, darunter Osnabrück, Erzgebirge Aue, Dynamo Dresden und Nürnberg. Seinen Durchbruch schaffte Schwäbe schließlich beim 1. FC Köln. In der Saison 2021/22 entwickelte er unter Steffen Baumgart sich zum ernsthaften Konkurrenten von Timo Horn und erkämpfte sich den Stammplatz im Tor der Geißböcke.

Denis Huseinbašićs Vergangenheit in Offenbach

Ein weiterer Geißbock mit Frankfurter Vergangenheit ist Denis Huseinbašić, dessen Werdegang die Bedeutung der Nachwuchsarbeit in der Region einmal mehr unterstreicht. Dabei verbindet ihn nicht nur etwas mit Eintracht Frankfurt, sondern auch mit deren Erzrivalen Kickers Offenbach. Über den SV Darmstadt 98 wechselte er bereits als Kind zur Eintracht und durchlief dort die Akademie, bis er im Alter von 16 Jahren den Verein verlassen musste. Eine neue sportliche Heimat fand er ausgerechnet bei Kickers Offenbach, wo er sich weiterentwickelte und schließlich auf sich aufmerksam machte.

Von dort gelang ihm der große Sprung aus der Regionalliga in die Bundesliga. Der 1. FC Köln sicherte sich seine Dienste für gerade einmal 50.000 Euro, ein Transfer, der sich im Nachhinein als echter Glücksgriff erwies. Unter Trainer Steffen Baumgart wurde Huseinbašić zunächst offensiv auf dem Flügel eingesetzt. Diese mutige Entscheidung zahlte sich aus. In seiner Premierensaison im Trikot der Kölner sorgte der Bosnier direkt für Aufsehen. Den emotionalen Höhepunkt setzte er mit seinem ersten Treffer für den FC, der ausgerechnet im Derby gegen Borussia Mönchengladbach fiel und ihm einen besonderen Platz in den Herzen der Fans sicherte.

Ragnar Aches Verhältnis zur SGE ist komplex

Mit Ragnar Ache reiht sich ein weiterer Spieler in die Liste der Kölner mit Frankfurter Vergangenheit ein, dessen Geschichte eng mit der Region und der Nachwuchsförderung verbunden ist. In der Mainmetropole geboren, trug er zeitweise selbst den Adler auf der Brust und steht nun für die Domstädter auf Torejagd. Seine Zeit bei Eintracht Frankfurt verlief jedoch alles andere als geradlinig. Nach seinem Wechsel von Sparta Rotterdam im Jahr 2020 galt Ache als vielversprechendes Talent, konnte sich aber nicht nachhaltig durchsetzen.

Zwar feierte er früh sein Bundesliga-Debüt, doch schon kurz darauf wurde er von Verletzungen zurückgeworfen. Oberschenkelprobleme sorgten dafür, dass er den Großteil seiner ersten Saison verpasste. Sein Treffer am letzten Spieltag blieb ein kurzes Highlight in einer insgesamt schwierigen Phase. Auch in der darauffolgenden Spielzeit kam Ache nur sporadisch zum Einsatz. Obwohl er mit der Eintracht 2022 den Gewinn der Europa League feiern konnte, spielte er sportlich nur eine Nebenrolle. Entsprechend deutlich fällt heute sein Fazit aus. „Was habe ich zwei Jahre da gemacht? Nicht wirklich gespielt“, erklärte der Angreifer vor dem Hinspiel in dieser Saison. Um wieder Spielpraxis zu sammeln, wurde Ache zunächst an Greuther Fürth verliehen, ehe er über den 1. FC Kaiserslautern schließlich seinen Weg zum 1. FC Köln fand.

SGE-ht um alles für den 1. FC Köln

So unterschiedlich die Wege von Waldschmidt, Schwäbe, Huseinbašić und Ache auch verlaufen sind, in einem Punkt dürften sie sich einig sein. Die Erinnerungen an ihre Zeit in Frankfurt werden an diesem Spieltag nur eine untergeordnete Rolle spielen. Mindestens für die Dauer der Partie müssen persönliche Verbindungen in den Hintergrund rücken, auch wenn sie die eigene Karriere geprägt haben. Denn beim 1. FC Köln zählt im Saisonendspurt vor allem eines: der sportliche Erfolg. Im Abstiegskampf ist kein Platz für Sentimentalität, denn die Lage ist zu ernst. Jeder Punkt kann entscheidend sein, jeder Zweikampf richtungsweisend.


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