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·21 marzo 2026
30-Millionen-Jagd auf Ugurcan Cakir: England greift an – Zaniolo bringt Geld, Icardi verliert seinen Platz

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·21 marzo 2026

Ugurcan Cakir gehört bei Galatasaray in den vergangenen Wochen zu den auffälligsten Namen. Vor allem sein Auftritt gegen den FC Liverpool in der UEFA Champions League, als er trotz der Niederlage zahlreiche Paraden zeigte und sogar einen Elfmeter hielt, hat seinen Marktwert weiter steigen lassen. Genau diese Leistungen sollen nun auch in der Premier League genau registriert worden sein.
Demnach beschäftigen sich gleich drei englische Klubs mit dem Nationaltorhüter. Genannt werden Tottenham Hotspur, Newcastle United und Aston Villa. Für Galatasaray wäre das ein Thema mit enormer wirtschaftlicher Tragweite, denn der erfahrene Keeper gilt inzwischen als einer der wertvollsten Namen im Kader.
Besonders brisant ist die Summe, die im Zusammenhang mit Ugurcan Cakir genannt wird. Die drei Premier-League-Klubs sollen bereit sein, rund 30 Millionen Euro zu investieren. Für Galatasaray wäre das ein Transfer in einer Größenordnung, die sofort neue Spielräume für die Kaderplanung schaffen würde.
Entscheidend dürfte nun werden, wie sich der Torhüter selbst positioniert und wie konkret die Avancen der englischen Vereine am Saisonende tatsächlich werden. Klar ist schon jetzt: Die Leistungen von Ugurcan Cakir haben internationale Wirkung entfaltet und könnten dem Klub im Sommer eine enorme Einnahme bescheren.
Parallel dazu entwickelt sich auch die Personalie Nicolo Zaniolo für Galatasaray immer interessanter. Der Italiener, der auf Leihbasis bei Udinese Calcio spielt, erlebt derzeit eine starke Phase und sammelt regelmäßig Scorerpunkte. Zuletzt bereitete er beim 2:0 gegen den CFC Genua 1893 den ersten Treffer vor und unterstrich damit erneut seine gute Form.
Insgesamt kommt Zaniolo in dieser Saison auf fünf Tore und fünf Assists in 26 Spielen. Besonders stark wirkt dabei seine jüngste Serie, denn in den letzten vier Ligaspielen gelangen ihm gleich drei Assists. Diese Entwicklung soll Udinese so überzeugt haben, dass der Klub ernsthaft über die Kaufoption nachdenkt.
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Wie berichtet wird, gibt es in der Vereinbarung zwischen Galatasaray und Udinese zwei mögliche Modelle. Entweder zahlt der italienische Klub direkt zehn Millionen Euro, oder es greift ein Paket mit fünf Millionen Euro plus 50 Prozent Beteiligung an einem möglichen Weiterverkauf.
Für Galatasaray wäre beides interessant. Die sofortige Zahlung würde direkte Liquidität bringen, während das zweite Modell langfristig sogar noch lukrativer werden könnte, falls Zaniolo seinen Marktwert in Italien weiter steigert.
Neben den Transferfragen rückt auch die sportliche Planung bei Galatasaray stärker in den Mittelpunkt. Nach der Verletzung von Victor Osimhen stellte sich die Frage, wie Okan Buruk die zentrale Stürmerposition neu besetzen will. Die Antwort fällt offenbar anders aus, als viele erwartet hatten.
Statt Mauro Icardi direkt als erste Lösung im Zentrum zu installieren, soll Baris Alper Yilmaz intern als Plan A betrachtet werden. Der Grund liegt offenbar darin, dass Icardi in dieser Rolle aus Sicht des Trainerstabs zu weit von der generellen Spiellogik der Mannschaft abrückt. Yilmaz bringt dagegen mehr Druck gegen den Ball und mehr Dynamik für das vordere Pressing mit.
Das bedeutet nicht, dass Icardi komplett aus der Rechnung fällt. Vielmehr soll er künftig gezielter eingesetzt werden – etwa in Spielen im RAMS Park oder in Phasen, in denen ein Tor unbedingt erzwungen werden muss. Damit verändert sich seine Rolle, ohne dass seine Bedeutung völlig verschwindet.
Auch auf dem Flügel hängt vieles an der Personalsituation. Sollte Noa Lang nach seiner Fingerverletzung rechtzeitig fit werden, könnte er wieder auflaufen. Falls nicht, würde Yunus Akgün die Startelf-Position auf dem Flügel übernehmen.
Für Galatasaray laufen damit mehrere wichtige Entwicklungen gleichzeitig zusammen. Ugurcan Cakir könnte mit einem England-Transfer eine gewaltige Ablöse in die Kasse spülen, Zaniolo könnte über Udinese zur nächsten Einnahmequelle werden, und zugleich passt Okan Buruk sein Offensivkonzept wegen der Verletzung von Osimhen neu an.
Genau diese Mischung aus sportlichem Umbau und finanziellen Chancen macht die Lage so spannend. Für Galatasaray geht es in den kommenden Wochen nicht nur um Ergebnisse auf dem Platz, sondern auch um Entscheidungen, die den Kader und die wirtschaftliche Richtung des Klubs nachhaltig prägen könnten.
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