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·17 febbraio 2026

3:1 in Bad Homburg: Tischtennisspieler weiter im Play-off-Rennen

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PersonalienTop-20-Spieler Lind, Ex-Doppelweltmeister Kristian Karlsson und Adam Szudi – mit ihrer inzwischen fast angestammten Aufstellung unterstrich die Borussia im Taunus schon vor dem ersten Aufschlag ihre unverändert ehrgeizigen Ambitionen auf die Final-Four-Qualifikation durch einen Platz im Spitzenquartett. Bereits im Vorfeld hatte BVB-Trainer Evgeny Fadeev betont, dass sein Team trotz der jüngsten Dämpfer die Play-off-Hoffnungen nicht kampflos aufgeben wird.

SpielverlaufEntschlossen nahm der BVB gleich Kurs auf eine Wiederholung seines 3:1-Hinspielerfolgs. Szudi schaffte im Eröffnungseinzel gegen seinen ungarischen Landsmann Csaba Andras in fünf Sätzen bereits das vorentscheidende Break. Nachdem Lind anschließend gegen Ivor Ban Anfangsprobleme überwunden und durch einen planmäßig souveränen Viersatzsieg für Dortmunds klare Pausenführung gesorgt hatte, ließ ausgerechnet Karlsson an seiner früheren Wirkungsstätte nochmals Hoffnung bei seinen ehemaligen Teamkollegen aufkommen: Der Schwede, der erst am Wochenende vom Star-Contender-Turnier im indischen Chennai nach Deutschland zurückgekehrt war, musste sich Bad Homburgs Ass Jo Yokotani in drei überwiegend knappen Sätzen geschlagen geben.


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Hätte der Linkshänder dabei im ersten Satz (15:17) jedoch nach einem aufgeholten 5:10-Rückstand einen seiner vier Satzbälle gegen den Japaner genutzt, wäre durchaus auch ein positiveres Ergebnis möglich gewesen. So blieb Lind gegen Andras der zweite Dortmunder Matchball zum Gesamtsieg. Der Däne nutzte die Gelegenheit nach wechselhaftem Spielverlauf durch ein 11:8 im fünften und entscheidenden Durchgang.

Stimmen Evgeny Fadeev (Trainer): „Das war ein wichtiger Sieg, ein Sieg für die Tabelle. Wir sind weiter voll dabei. Für Adam war sein Break im 50:50-Spiel am Anfang ein sehr wichtiger Sieg. Kristian hat auch besser gespielt als zuletzt, und wenn er den ersten Satz gewonnen hätte, wäre es auch ein normaler Sieg geworden. Anders hat viel besser gespielt als zuletzt. Er hat in der vorigen Woche viel trainiert und vor allem in seinem ersten Match super gespielt, und im zweiten Spiel hat er den Sieg nach Hause gebracht.“

Anders Lind (Spieler): „Mein zweites Match gegen Andras hatte Höhen und Tiefen. Ich habe in den ersten vier Sätzen immer klar geführt, aber dann stand es 2:2, weil ich zwischenzeitlich ein wenig den Fokus verloren und Csaba ein paar gute Bälle getroffen hatte. An die Play-off-Chancen denke ich nicht wirklich nicht – wir geben in jedem Spiel unser Bestes, haben bisher eine gute Saison gespielt und werden am Ende sehen, was herauskommt.“

Kristian Karlsson (Spieler): „Adam spielt schon die ganze Saison super, und es war sehr besonders wichtig, dass er das erste Spiel gewonnen hat. In meinem Spiel habe ich nicht auf meinem höchsten Niveau spielen können, und dann ist Yokotani in guter Form einfach besser. Leider habe ich schon seit mehreren Wochen nicht mehr meine allerbeste Form erreichen können, aber umso schöner ist es dann eben auch besonders für mich, wenn wir mit dieser tollen Mannschaft trotzdem gewinnen. Für uns bedeutet der Sieg wieder zwei wichtige Punkte.“

AusblickFür die Borussen hat nach dem letzten Ballwechsel in Bad Homburg in der Bundesliga eine vierwöchige Saisonunterbrechung begonnen. Danach stehen für Fadeevs Mannschaft vor den heimischen Fans im Wochenrhythmus die Schlagerspiele gegen den benachbarten Spitzenreiter Borussia Düsseldorf und den momentanen Überraschungszweiten Werder Bremen auf dem Programm. Rekordmeister Düsseldorf hofft am 17. März (19 Uhr, live bei Dyn) in Dortmund schon auf seine endgültige Qualifikation für das Final Four in Frankfurt (30./31. Mai), bevor Bremen am 24. März (19 Uhr, live bei Dyn) den nächsten Schritt zur Titelendrunde anstrebt.

Vor den beiden Highlights in der Brügmann-Halle geht das BVB-Spitzentrio für WTT-Turniere in Asien auf Reisen. Beim mit 1,55 Millionen Dollar dotierten Singapore Smash ab Donnerstag (19.02.) gehören Lind und Karlsson bereits zum Hauptfeld, für das sich zuvor Cedric Nuytinck noch qualifizieren muss. Eine Woche vor Dortmunds Spiel gegen Düsseldorf schlägt Lind außerdem als einziger Borusse beim mit Champions-Turnier im chinesischen Chongqing (Preisgeld: 800.000 Dollar) auf.

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