Anfield Index
·24 luglio 2026
„50:50“ – Liverpool-Star könnte diesen Sommer noch gehen

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·24 luglio 2026

Curtis Jones wurde den ganzen Sommer über mit einem Wechsel weg von Liverpool in Verbindung gebracht, und trotz einer jüngsten Flaute bei den Spekulationen glaubt Lewis Steele, dass die Zukunft des Eigengewächses noch lange nicht geklärt ist. Im Gespräch mit Dave Davis bei Media Matters für Anfield Index erklärte Steele, warum die kommenden Wochen für einen der dienstältesten Spieler in Liverpools erster Mannschaft noch entscheidend werden könnten.
Da Andoni Iraola seine erste Saisonvorbereitung als Liverpool-Cheftrainer beginnt, hat Jones die Chance, Eindruck zu hinterlassen. Ob diese Gelegenheit am Ende sowohl den Spieler als auch den Klub davon überzeugt, dass seine Zukunft an der Anfield Road liegt, bleibt eine der spannenderen Geschichten dieses Transferfensters.
Dave Davis hob ein Detail hervor, das vielleicht etwas unter dem Radar geblieben ist.
„Curtis Jones wird diese beiden Vertragsverlängerungen in den letzten etwa 12 Monaten mitbekommen haben, oder? Und seit 2022 hat er selbst keinen neuen Vertrag bekommen, was schon krass ist, wenn man es so ausdrückt.“
Während mehrere erfahrene Teamkollegen ihre Zukunft an Liverpool gebunden haben, befindet sich Jones nun in einer ganz anderen Lage.
Seine Vertragssituation wirft zwangsläufig Fragen auf, besonders da Vereine aus England und Italien die Entwicklung weiter beobachten.
Obwohl es um Inter Mailand zuletzt ruhiger geworden ist, deutete Steele an, dass das Interesse nicht verschwunden ist.
„Ich würde immer noch sagen, dass seine Zukunft offen ist, weil Inter ihn zwei Mal oder so angefragt hat. Sie wurden ziemlich deutlich abgewiesen, aber sie lauern weiter im Hintergrund.“
Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass Liverpool Versuche, Jones loszueisen, bislang abgewehrt hat, doch das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Tür für künftige Verhandlungen geschlossen ist.
Steele verriet außerdem, dass ein weiterer Premier-League-Klub die Situation geprüft hat.
„Wir wissen, dass Forest vor ein paar Wochen einen Blick darauf geworfen hat.“
Es gibt also klar erkennbares Interesse, auch wenn formelle Angebote Liverpools Bewertung bislang noch nicht erreicht haben.

Foto: IMAGO
Eine der größten Unbekannten ist, wie Jones in Andoni Iraolas Pläne passt.
Steele glaubt, dass der Mittelfeldspieler die Chance verdient, unter Liverpools neuem Cheftrainer zu arbeiten, bevor eine wichtige Entscheidung getroffen wird.
„Ich denke, es wäre gut für Jones, unter dem neuen Trainer eine Chance zu bekommen.“
Allerdings besteht weiterhin Unklarheit darüber, wie der Spieler selbst denkt.
„Ich weiß nicht, ob er sich vielleicht schon entschieden hat, dass er gehen will.“
Das könnte sich am Ende als entscheidender Faktor erweisen. Wenn Jones glaubt, dass regelmäßige Einsatzzeit nach Liverpools Entwicklung im Mittelfeld schwer zu bekommen sein wird, könnte eine neue Herausforderung immer attraktiver werden.
Gleichzeitig könnte Iraola Qualitäten in Jones sehen, die frühere Trainer nicht optimal nutzen konnten. Sein energisches Pressing und seine taktische Flexibilität könnten gut zu der Herangehensweise des Spaniers passen.
Steele verwies auch auf öffentliche Aussagen aus Liverpool zu Jones’ Zukunft.
„Ich habe öffentlich so etwas in der Art gesagt, dass man ihn langfristig halten will.“
Trotzdem fügte Steele vorsichtig eine warnende Note hinzu.
„Ich weiß nicht, ob das nur Gerede war oder nicht.“
Diese Ungewissheit spiegelt das Gesamtbild wider. Liverpool hat Jones nicht aktiv in Richtung Ausgang gedrängt, zugleich gibt es aber auch keine Anzeichen dafür, dass ein neuer Vertrag unmittelbar bevorsteht.
Da der Konkurrenzkampf um die Plätze im Mittelfeld nach den jüngsten Verpflichtungen und Vertragsverlängerungen stärker ist als je zuvor, steht Jones wohl vor der größten Herausforderung seiner Liverpool-Karriere.
Steeles Urteil zur Situation war bemerkenswert klar.
„Stand jetzt, bei noch etwa einem Monat im Transferfenster, ist es wahrscheinlich immer noch 50/50, ob er bleibt oder geht.“
Diese ehrliche Einschätzung fasst Liverpools Lage vielleicht am besten zusammen.
Jones bleibt ein wertvoller, lokal ausgebildeter Spieler mit Premier-League-Erfahrung und starken technischen Fähigkeiten. Gleichzeitig verfügt Liverpool im Mittelfeld über große Tiefe, während das Interesse von Inter Mailand und Nottingham Forest zeigt, dass es an potenziellen Käufern nicht mangeln würde, sollte sich der Klub für einen Verkauf entscheiden.
Im Moment scheint kein Ausgang wahrscheinlicher als der andere. Jones wird die Saisonvorbereitung mit der Chance beginnen, Iraola zu beeindrucken, doch seine langfristige Zukunft bleibt eine der schwierigsten Transferentscheidungen Liverpools in diesem Sommer.
Wenn er den neuen Cheftrainer davon überzeugt, dass er eine zentrale Rolle im Kader verdient, könnte sich die Diskussion schnell verändern. Wenn nicht, könnte Liverpool doch noch vor der Entscheidung stehen, ob jetzt der richtige Moment ist, sich von einem Spieler aus den eigenen Reihen zu trennen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































