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·7 aprile 2026
Alles, was ihr zum 32. Spieltag wissen müsst

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Teil zwei der Englischen Woche steht an – und hält gleich drei Aufstiegskracher für uns bereit. Gleichzeitig könnte im Tabellenkeller die erste Entscheidung fallen. Unsere Vorschau verschafft Euch einen Überblick.
Mit Pauken und Trompeten ist die 3. Liga aus der Länderspielpause zurückgekommen. Rostock und Verl mussten überraschende Niederlagen hinnehmen, Essen setzte sich im Revierderby gegen Duisburg durch, Cottbus ist zurück auf der Siegerstraße und Osnabrück macht an der Tabellenspitze weiter Osnabrück-Sachen. Einen Rückschlag einstecken musste 1860 München, das gegen Mannheim nur Remis spielte und nun im direkten Duell mit Cottbus am Dienstagabend unter akutem Siegzwang steht.
Ein kritisches Spiel steht auch für den MSV Duisburg an, der den Spitzenreiter VfL Osnabrück an der Wedau empfängt. Und auch der Mittwochabend hält ein spannendes direktes Duell für uns parat: Verl empfängt Rostock zum Duell der beiden Verlierer des Wochenendes. Und welche Aufgabe wartet auf Essen? Die Rot-Weissen reisen nach Schweinfurt, das bei einer weiteren Niederlage auch rechnerisch als erster Absteiger feststehen würde. Während in Ulm nach dem erlösenden Sieg gegen Verl neue Hoffnung aufkeimt, kam es in Aue nach der neuerlichen Niederlage am Sonntag zum großen Knall.
Cottbus vs. 1860 München: Können die Löwen an Cottbus heranrücken?
Kollektives Durchatmen angesagt! Mit einem 3:0-Sieg beim TSV Havelse beendete Energie Cottbus am Sonntag seine kleine Ergebnisdelle und meldete sich schwungvoll im Aufstiegskampf zurück. Doch nun gilt es nachzulegen: Im Heimspiel gegen die Münchner Löwen strebt Claus-Dieter Wollitz mit seiner Mannschaft den ersten Heimsieg seit Ende Januar an. Beste Erinnerungen bestehen dabei an die Vorsaison, als Cottbus das Heimspiel mit 5:1 gewinnen konnte, ehe es auswärts das umgekehrte Ergebnis gab. Auch das Hinspiel im Herbst ging an 1860, das sich mit 3:0 durchsetzte.
Ein neuerlicher Sieg ist für die Löwen nun fast schon Pflicht, wollen sie tatsächlich noch mal in den Aufstiegskampf eingreifen. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Waldhof Mannheim am Samstag fehlen den Münchnern aktuell sieben Punkte auf Platz drei – der derzeit von Cottbus belegt wird. Größtes Manko der Kauczinski-Truppe war zuletzt die Chancenverwertung. Nun droht möglicherweise Top-Torjäger Sigurd Haugen auszufallen. Angesichts der kritischen Situation appellierte der Löwen-Trainer daher an seine Mannschaft, dass sie jetzt "die Nerven bewahren" müsse.
Duisburg vs. Osnabrück: Wie reagieren die Zebras auf die Derbyniederlage?
Groß war die Hoffnung im Lager des MSV Duisburg, die Auswärtsmisere ausgerechnet im prestigeträchtigen Derby in Essen zu beenden. Doch daraus sollte nichts werden, die Zebras präsentierten sich zu zahnlos und verloren schlussendlich mit 0:1. In der Tabelle liegt der MSV jetzt drei Punkte hinter dem Relegationsplatz auf Rang fünf. Einmal mehr gilt es nun für Duisburg, mit einem Heimsieg die Kohlen wieder aus dem Feuer zu holen. Doch diesmal reist ausgerechnet der VfL Osnabrück an, der sieben Siege in Serie im Gepäck hat und mittlerweile schon sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat.
"Das Team soll frei spielen, sich auf die Partie gegen den Tabellenführer und den Aufstiegskampf freuen", lautet die Marschroute von Dietmar Hirsch, der zudem in Erinnerung rief, dass der MSV nach wie vor ein Aufsteiger ist. Für Duisburg spricht im Übrigen die Bilanz mit dem VfL: Von 31 Duellen mit den Niedersachsen gingen 17 an die Ruhrpottler – bei sechs Siegen für Osnabrück. In der heimischen Arena gewann Duisburg sogar zehn von 15 Partien gegen den VfL. In dieser Saison ist Osnabrück allerdings das stärkste Auswärtsteam der Liga.
Regensburg vs. Aue: Wie reagiert Aue auf den großen Knall?
Nach der 3:5-Klatsche gegen Hoffenheim II war klar, dass ein Weiter-So im Erzgebirge nicht mehr möglich ist. Christoph Dabrowski wurde noch am Sonntag von seinen Aufgaben entbunden und Sportchef Michael Tarnat trat freiwillig zurück. Stattdessen werden die Veilchen nun vorübergehend von Nachwuchsleiter Khvicha Shubitidze und Jugendcoach Enrico Kern betreut. Die beiden Ex-Spieler wissen, dass der Klassenerhalt angesichts von zwölf Punkten Rückstand nicht mehr erreichbar ist, wollen nun aber dafür sorgen, dass sich Aue "mit Würde" aus der 3. Liga verabschiedet.
Das erste Spiel in der neuen Konstellation führt die Erzgebirger nach Regensburg, das selbst gerade erst einen Wechsel auf der Trainerbank verbuchte. Sascha Hildmann feierte am Wochenende bei der Auswärtspartie gegen den VfB Stuttgart II sein Debüt als Jahn-Coach – und musste eine 1:3-Pleite hinnehmen. Vor heimischem Publikum soll es nun nach Möglichkeit besser laufen. Und auch besser als im spektakulären Hinspiel, als Regensburg in den Schlussminuten eine 3:2-Führung aus der Hand gab und die Partie am Ende mit 3:4 verlor.
Saarbrücken vs. Aachen: Stürmt die Alemannia zur DFB-Pokalteilnahme?
Wären da nicht auch noch der VfL Osnabrück und Rot-Weiss Essen, die gerade ebenfalls beeindruckende Siegesserien vorzuweisen haben, dann wäre Alemannia Aachen der Titel als Team der Stunde derzeit gewiss. Mit fünf Siegen in Folge und sieben Siegen aus den letzten acht Partien trumpfen die Schwarz-Gelben gerade auf beeindruckende Weise auf. Angesichts von zehn Punkten Rückstand auf Platz drei scheint in Sachen Aufstieg zwar nichts mehr möglich zu sein, doch Platz vier, der zur DFB-Pokalteilnahme berechtigen würde, ist "nur" sieben Punkte entfernt.
Bleibt die Alemannia im Flow, könnte hier vielleicht was gehen. "Wir sind noch nicht am Ziel", lässt auch Trainer Mersad Selimbegovic wissen. Das gilt auch für den kommenden Gegner der Schwarz-Gelben, den 1. FC Saarbrücken. Durch den 1:0-Heimsieg gegen Ingolstadt konnten die Saarländer im Abstiegskampf zwar etwas durchatmen, doch da auch Ulm gewinnen konnte, liegt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiterhin bei acht Punkten. Entsprechend ist die Truppe von Argirios Giannikis gut darin beraten, gegen Aachen ein weiteres Erfolgserlebnis nachzulegen.
Verl vs. Rostock: Wer gewinnt das Duell der Verlierer des Wochenendes?
Verl und Rostock können getrost als die Verlierer des letzten Wochenendes bezeichnet werden. Während die Ostwestfalen eine überraschende 0:1-Niederlage beim Kellerkind aus Ulm einstecken mussten, kassierte Hansa Rostock vor heimischem Publikum eine nicht weniger überraschende 2:3-Pleite gegen Viktoria Köln. Anstatt auf die Konkurrenz Druck aufzubauen, rutschte der SCV damit auf Platz vier ab – bei drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Rostock verweilt dagegen auf Platz sechs und liegt vier Zähler hinter dem ersten Aufstiegsplatz.
Wer kann den Patzer vom Wochenende nun im direkten Duell wieder wettmachen? Im Hinspiel gab es keinen Sieger – aufgrund eines Eigentores von SCV-Keeper Philipp Schulze in aller letzter Sekunde. "Jetzt ist der Druck eben höher", kommentierte FCH-Trainer Daniel Brinkmann die neue Situation. "Aber wir sind die letzten Wochen immer gut mit den Drucksituationen umgegangen. Wir gehen mit der Einstellung dahin, dass wir das Spiel gewinnen wollen", so der gebürtige Ostwestfale. Doch Verl hat gute Erinnerungen an ein Heimspiel gegen Hansa: In der Vorsaison setzte sich der SCV mit 1:0 durch.









































