come-on-fc.com
·20 febbraio 2026
„Andere Tugenden an den Tag legen“: U21 des 1. FC Köln tritt bei abstiegsbedrohtem WSV an

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·20 febbraio 2026


Daniel Mertens
20 Februar, 2026
Am Samstagnachmittag kommt es zum Duell der U21 des 1. FC Köln und Wuppertal. Die Bergischen kämpfen um den Klassenerhalt in der Regionalliga West – und der Trainer zählte seine Mannschaft zuletzt öffentlich an.

Evangelos Sbonias bei der U21
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Es waren markige Worte, die Mike Wunderlich am vergangenen Wochenende wählte. Der 39-jährige gebürtige Kölner, der im Januar das Traineramt beim Wuppertaler SV antrat, nahm sich seine Mannschaft nach dem 1:5-Debakel bei Schalkes U23 am vergangenen Sonntag öffentlich zur Brust: „Wir haben keine Zweikämpfe geführt. Nicht nur, dass wir sie nicht gewonnen haben, wir haben sie gar nicht geführt“, zitierte der RevierSport den Trainer hinterher, „so kannst du kein Fußballspiel bestreiten, egal in welcher Position du bist. Aber noch weniger, wenn du da stehst, wo wir stehen.“
Aktuell stehen die Bergischen in der Tabelle auf dem viertletzten Platz, der am Saisonende je nach Konstellation den Abstieg bedeuten könnte. Kölns Coach Evangelos Sbonias sieht die Vorzeichen für das Gastspiel seiner Mannschaft im Stadion am Zoo daher nicht gerade vorteilhaft: „Die Gemengelange ist gelinde ausgedrückt sehr kompliziert“, sagte der Coach im Gespräch mit come-on-fc.com, „wenn man das Ergebnis und das Spiel von Wuppertal gegen Schalke und dann die Aussagen dazu nimmt, wird das eine sehr komplizierte Aufgabe für meine junge Mannschaft.“ Es gehe gegen einen Gegner, „der ums sportliche Überleben kämpfen und entsprechend auch diese Attribute auf den Platz bringen wird“.
Hinzu komme der mutmaßlich nicht gut zu bespielende Rasen im altehrwürdigen Stadion am Zoo, sodass die FC-Talente ihre fußballerischen Qualitäten vermutlich eher nicht werden ausspielen können. „Ich hoffe es immer noch, dass es trotzdem irgendwie gehen wird“, sagte Sbonias auf den Umstand angesprochen, unterstrich aber auch: „Wenn das nicht geht, müssen wir andere Tugenden an den Tag legen.“ Sbonias nahm seinen Spielern bereits im Vorfeld ein mögliches Alibi: „Es geht nicht, dass man alles über Bord wirft, weil der Rasen nicht bespielbar ist. Man muss damit umgehen und Lösungen finden und das werden wir auch, darum geht’s morgen.“
Fragezeichen stehen im Vorfeld noch hinter den Einsätzen von Marvin Ajani und Malek El Mala. Während Ajani zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, wird es beim Jungstürmer ein Wettlauf gegen die Zeit, ob er nach langer Verletzungszeit den Sprung zurück in den Kader schaffen kann. Mit Maik Akumu und Jonathan Friemel trainierten am Freitag zwei Spieler aus der U19 bei der U21 mit. Das Duo kommt grundsätzlich auch für eine Nominierung am Samstag in Betracht: „Wir werden nach dem Training entscheiden, wie es weitergeht“, berichtete Sbonias vor der Abschlusseinheit.
Die U21 gewann das Hinspiel gegen den WSV knapp mit 3:2. Damals saß Sebastian Tyrala bei den Bergischen noch auf der Trainerbank. Die FC-Reserve geht als Favorit in das Rückspiel – und nach zuletzt vier Regionalliga-Spielen ohne Niederlage auch durchaus mit Selbstbewusstsein.









































