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·20 febbraio 2026
Lukas Kwasniok erwartet eine Herkulesaufgabe – chancenlos sieht er den 1. FC Köln aber nicht

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Simon Bartsch
20 Februar, 2026
Nach den beiden verlorenen Partien gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart sollen am Wochenende wieder Punkte gegen ein Top-Team her. Dass der FC gegen die Sinsheimer treffen kann, hat er bereits im Hinspiel in Hoffenheim bewiesen. Leicht wird die Aufgabe aber sicherlich nicht.

Ragnar Ache gegen die TSG Hoffenheim (Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images)
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Als Lukas Kwasniok zu Beginn seiner Amtszeit beim FC mit dem durchaus schweren Auftaktprogramm konfrontiert wurde, lächelte der Kölner Trainer und erklärte, dass er sich darauf sogar freue. Auf die vielen Auswärtsspiele bezogen, sagte der Coach, dass man dann auch nicht zwangsläufig viele Punkte von den Geißböcken erwarte. Ein Umstand, der den FC zurzeit eigentlich wieder einholen dürfte. Denn die Kölner haben und hatten nun mal eine Reihe von absoluten Top-Gegnern vor der Brust. Nach Leipzig und Stuttgart gibt es nun das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim, den Tabellendritten und eine Mannschaft, gegen die der FC seit elf Jahren nicht mehr vor eigenem Publikum gewonnen hat. Nur ist das mit der Erwartungshaltung so eine Sache.
Denn zum einen rückt der Tabellenkeller nach den jüngsten beiden Niederlagen dann doch wieder näher, zum anderen sehnen sich die FC-Fans nach einem Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga. Von den bisherigen neun Duellen gegen Teams aus der Top-sechs holte der FC einen Sieg, gerade einmal drei Punkte. Und die ausgerechnet gegen Hoffenheim. Doch die Zeichen haben sich geändert. Nach dem starken Auftakt der Geißböcke hatten die Kontrahenten vor dem Duell jeweils sieben Punkte auf dem Konto. Mittlerweile gehört Hoffenheim zu den stärksten Teams der Liga, befindet sich auf Champions-League-Kurs. „Es ist eine Mannschaft, die einfach mehr Selbstbewusstsein hat in dem, was sie tut als in der Hinserie. Aber sie waren damals schon sehr gut“, sagt Kwasniok. „Mich überrascht es überhaupt nicht, dass sie ganz oben sind.“
In Hoffenheim habe man den „Finger in die Wunde gelegt. Sie haben ja einen kompletten Turnaround hingelegt und imposanten Aufstieg in dieser Saison hinter sich gebracht“, so der Kölner Trainer weiter. „Sie haben sehr viel verändert und haben einfach diese Idee des Spiels innerhalb von einem Jahr implementiert. Es ist die Mannschaft, die die meisten Sprints zieht in beide Richtungen, die meisten intensiven Läufe, Tempoläufe.“ Und der Kölner Coach gerät fast schon ins Schwärmen. „Stuttgart ist den Bayern in Bezug auf fußballerische Qualität wahrscheinlich am nächsten. In Bezug auf Intensität, Klarheit und Gegenpressing ist Hoffenheim den Bayern am nächsten.“ Deswegen erwartet der 44-Jährige auch eine „Herkulesaufgabe“. Doch für diese sieht der Trainer sein Team gewappnet.
Die Mannschaft sei fokussiert und habe in den vergangenen Wochen ja auch leistungstechnisch überzeugt. „Das gibt uns einfach in jedem Spiel auch die Möglichkeit, auch gegen Hoffenheim, auch wenn es natürlich nicht leichter wird, das zu gewinnen“, sagt Kwasniok. „Ich glaube einfach immer daran, dass Performance früher oder später belohnt wird. Wir sind mittendrin statt nur dabei und attackieren und wir attackieren auch schon gegen Hoffenheim voller Überzeugung.“ Voller Überzeugung, aber nicht mit vollem Personal. Linton Maina und Alessio Castro-Montes fehlen neben den Langzeitverletzten weiterhin. Jahmai Simpson-Pusey steht nach seiner Verletzung wieder im Kader, wird aber wohl noch nicht beginnen. Ob Said El Mala in der Anfangself stehen wird, ließ der Trainer offen. „Lasst euch überraschen“, sagte Kwasniok mit breitem Lächeln.
Das würde der Coach nur zu gerne auch nach dem Duell gegen die TSG aufsetzen.









































