REAL TOTAL
·7 aprile 2026
Arbeloa kritisiert Schiri und erklärt Knackpunkt für 1:2 gegen Bayern

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Álvaro Arbeloa – Foto: Angel Martinez/Getty Images
… die 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München: „Ich denke, das ist eine Niederlage, die wir, wenn wir in der zweiten Halbzeit ein bisschen mehr Glück gehabt hätten, hätten verhindern können. Wir standen einem großartigen Team gegenüber, das wussten wir. Wir hatten zwei Ballverluste. Wir haben vor dem Spiel und in der Halbzeit darüber gesprochen, dass wir sowas verhindern müssen und wenn sie passieren, dann müssen wir viel enger stehen. Wenn du gegen solche Teams solche Fehler machst, fällt dir das auf die Füße und da müssen wir hinschauen. Das Anschlusstor gibt uns Hoffnung. Es ist aus einer der Chancen entstanden, die wir kreieren konnten. Es wird in München natürlich alles andere als einfach, aber wenn es ein Team schaffen kann, dann ist es Real Madrid. “
… die Gelbe Karte gegen Aurélien Tchouaméni und seine Sperre im Rückspiel: „Wir haben Zeit darüber nachzudenken. Wir haben Optionen. Es tut uns weh, das er fehlen wird, wegen einer Gelben Karte, bei der ich nicht weiß, was der Schiedsrichter da gesehen hat. Genau so bei dem Foul an Mbappé, wie er da kein Rot zeigen konnte. Das sind Dinge, die man manchmal nicht versteht, aber so ist es eben und damit müssen wir in München klarkommen.“
… die Halbzeitansprache: „Wir haben in der Halbzeit darüber gesprochen, dass, wenn du den Ball zurückeroberst und nicht ganz frisch bist, musst du dem Ballführenden Optionen bieten, sonst verlierst du ihn wieder und gerätst in diese Spirale, immer nur am Verteidigen zu sein. Das ist nicht einfach, denn sie stehen sehr nah am Mann, aber wenn wir den Ball erobern, müssen wir uns anbieten, den Ball halten, wenn nötig das Foul ziehen, um später in der Lage zu sein, Ruhe ins Spiel zu bekommen, ins Pressing zu gehen. Das haben wir in der zweiten Hälfte besser gemacht, was auch der Schlüssel dafür war, dass wir dann besser gespielt haben.“
… seine Hoffnung für das Rückspiel: „Ich stütze mich auf meine Spieler. Als es 1:2 stand, wollten die Spieler das 2:2, aber es ist nicht einfach, dabei einen kühlen Kopf zu behalten, weil ein 1:3 alles komplizierter gemacht hätte. Aber ich bewundere mein Team dafür, dass es trotzdem auf den Ausgleich gegangen ist, zu Hause nicht verlieren wollte. Ich habe sehr viel Vertrauen darin, im Rückspiel gewinnen zu können.“
… Jude Bellingham, der von der Bank kam: „Er hat eben lange nicht gespielt. Es ist nicht so, dass es mir Spaß macht, einen Spieler wie Bellingham auf der Bank zu lassen. Ich vertraue ihm und wir haben viel darüber gesprochen, wie seine Rückkehr zum Team ablaufen soll, dass er sich progressiv steigert. Das ist für mich logisch. Ich hätte ihn natürlich gern immer 90 Minuten auf dem Platz gehabt, seit ich Trainer bin. Er hat uns sehr geholfen, denn er hat es geschafft, sich ein bisschen aus dem Druck zu befreien. Er hat uns viel Energie gegeben, seinen Charakter, seine Persönlichkeit gezeigt. Er hat sich meiner Meinung nach sehr gesteigert und ich bin mir sicher, dass er in München sehr wichtig für uns sein wird.“
… Gründe für die individuellen Fehler: „Alle Gegentore resultieren aus Fehlern, 99 Prozent. Das sind die Situationen, über die wir gesprochen haben: Wenn du aus der eigenen Hälfte heraus das Spiel aufbauen willst und sie ins Pressing gehen. Dann musst du aufpassen und auf Ballverluste vorbereitet sein und wenn das passiert, hinten schnell alles dicht machen, nicht zu vieleSpieler vor dir zu haben sondern genug hinter dem Ball. Denn sonst passiert das, was uns heute passiert ist. Wir haben den Ball verloren und hatten nicht genug Leute hinten, um ihn zu verteidigen. Es geht nicht um den Ballverlust an sich, denn den hast du gegen alle Teams. Es geht um deine Position vor dem Ballverlust und wie du anschließend darauf reagierst. Wenn du sehr offen stehst und dann beim Herausspielen den Ball verlierst, dann kassierst du eben ein Gegentor.“
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… der Ansporn für das Rückspiel: „Unser Ansporn ist, dass wir gezeigt haben, dass wir ihnen wehtun können, dass wir gegen sie treffen können. Wir hatten genug Chancen, um noch mehr Tore gegen sie zu schießen. Wir werden daraus viel lernen. Wir sind in dieses Spiel praktisch ohne spielerische Vorbereitung gegangen. Das ist nicht einfach für ein Team wie uns, wir sind nicht ganz so eingespielt wie Bayern, die schon lange denselben Trainer haben und genau wissen, was sie wollen. Wir werden mit dem größten Vertrauen nach Deutschland reisen, um da zu versuchen zu gewinnen.“
… die Frage, ob das der Kylian Mbappé ist, den er sehen wollte: „Ja. Ich habe vor allem einen sehr engagierten Mbappé gesehen, der für Gefahr gesorgt hat und eben er war … der beste Spieler der Welt. Er war eine konstante Bedrohung für die gegnerische Verteidigung. Das ist der Mbappé, den wir sehen wollen.“
… die Leistung von Álvaro Carreras: „Er hatte einen der besten Spieler der Welt gegenüber. Er spielt eine großartige Saison und es ist nicht einfach, gegen so einen Spieler anzukommen. Ich habe immer noch Vertrauen in Álvaro. Er ist nicht nur jetzt ein wichtiger Spieler für uns, er wird es auch in Zukunft sein. Auch er wird aus dieser Begegnung heute lernen, das muss jeder Außenverteidiger lernen. Wir wissen alle, dass es nicht einfach ist, solche Spielertypen zu stoppen, du brauchst dabei Unterstützung, vor allem, wenn sie auf der verkehrten Seite spielen. Sie ziehen nach außen, dann nach innen, Spieler mit hoher Geschwindigkeit, das ist nicht einfach. Ich vertraue Álvaro sehr.“
… die Herangehensweise im Rückspiel: „Nein, nicht mental. Fußballerisch – wie wir ihnen wehtun können und wie wir ihre Offensivaktionen verteidigen können. Wir haben ein paar Tage Zeit, um uns darauf vorzubereiten. Mental nicht, ich habe Spieler mit sehr viel Persönlichkeit. Das erste, was sie gesagt haben, ist, dass wir dort gewinnen werden. Ich bin auch überzeugt, wir sind Real Madrid. Wir haben keine Angst. Wir wissen, was auf uns zukommt, aber wir werden uns dem stellen.“









































