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·11 febbraio 2026
Bayern plant Transfer-Coup: Goretzka-Nachfolger für unter 2 Millionen!

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Der FC Bayern München hat seine Hausaufgaben gemacht. Während Leon Goretzka den Verein im Sommer verlassen wird, steht der Nachfolger bereits fest – und er kommt aus den eigenen Reihen. Noel Aseko soll die Lücke im zentralen Mittelfeld füllen. Das Besondere: Der Deal könnte den Rekordmeister weniger als zwei Millionen Euro kosten, obwohl der 20-Jährige mittlerweile auf einen Marktwert von rund sechs Millionen Euro taxiert wird. Möglich macht das eine clevere Vertragsklausel.
Aseko ist aktuell an Hannover 96 verliehen und hat sich in der 2. Bundesliga rasant entwickelt. In 22 Pflichtspielen kommt der U21-Nationalspieler auf drei Tore und vier Vorlagen bei 1484 Spielminuten. Doch die nackten Zahlen erzählen nur die halbe Geschichte: Der zentrale Mittelfeldspieler überzeugt mit Konstanz, Zweikampfstärke und seiner Präsenz auf dem Platz.

Bild: Imago Images
Die Leistungen bleiben nicht unbemerkt. Laut Abendzeitung haben mehrere Klubs aus dem In- und Ausland ihr Interesse hinterlegt – darunter Vereine aus England, Spanien, Belgien und der Türkei. Alle Anfragen wurden von Bayern-Sportdirektor Christoph Freund jedoch umgehend abgeblockt. Die Münchner haben andere Pläne mit ihrem Eigengewächs.
Die finanzielle Konstruktion hinter dem möglichen Transfer ist bemerkenswert. Hannover 96 besitzt eine Kaufoption für Aseko, die bei rund einer Million Euro liegt. Diese Option muss der Zweitligist bis Ende April ziehen. Im Gegenzug hat der FC Bayern eine Rückkaufklausel verankert, die bei etwa 2,4 Millionen Euro angesiedelt ist.
Das Szenario ist klar: Hannover aktiviert die Kaufoption für eine Million, der FC Bayern zieht anschließend die Rückkaufklausel für 2,4 Millionen. Netto-Investition für die Münchner: 1,4 Millionen Euro. Eine Million fließt zurück, 2,4 Millionen werden ausgegeben. Für einen positionsgetreuen Bundesliga-erprobten Spieler mit sechs Millionen Marktwert ein absolutes Schnäppchen.
Die Abendzeitung berichtet, dass die Bayern fest mit Aseko für die kommende Saison planen. Der 20-Jährige soll direkt in den Profikader rücken und den Platz von Goretzka einnehmen. Eine Lösung, die gleich mehrere Vorteile bietet: Sie ist kostengünstig, der Spieler kennt den Verein, und Bayern setzt auf ein Eigengewächs statt auf einen teuren Neuzugang vom Transfermarkt.
Sollte der Plan aufgehen, wäre es ein Paradebeispiel für clevere Kaderpolitik. Der FC Bayern sichert sich einen entwicklungsfähigen Spieler aus den eigenen Reihen zurück, spart dabei Millionen – und demonstriert, dass nicht jedes Problem mit hohen Ablösesummen gelöst werden muss. Noel Aseko könnte schon bald beweisen, dass der Weg über Leihe und Rückkauf ein Erfolgsmodell für die Zukunft ist.
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