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·3 aprile 2026
Berater bestätigt Bundesliga-Interesse an Reese - Das Preisschild für den Hertha-Kapitän

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·3 aprile 2026

Um Hertha-Kapitän Fabian Reese rankten sich in den letzten Jahren viele Transfer-Spekulationen. Der 28-jährige Angreifer spielt in Liga zwei so dominant, dass er eigentlich viel zu gut fürs Unterhaus ist. Einige forderten Reese sogar schon im DFB-Team.
Doch Reese hielt der Alten Dame die Treue, soll dafür sogar lukrative Angebote aus der Bundesliga und von Besiktas abgeblockt haben. Stattdessen verlängerte der Stürmer im Mai 2025 bei der Hertha langfristig bis 2030. Reese ist längst zur Identifikationsfigur beim BSC geworden – mit dem großen Ziel, im Hertha-Trikot in der Bundesliga aufzulaufen.
"Es ist richtig, dass es mehrere Interessenten aus der Bundesliga gibt."Reese-Berater Dusan Jevtic (Bild)
Dieses Ziel droht allerdings auch im dritten Anlauf zu scheitern. Womöglich könnte in Reese dann die Gewissheit reifen, dass er seinen Bundesliga-Traum in Berlin nicht erfüllen kann. Chancen, andernorts im Oberhaus zu spielen, hat er weiter reichlich.Wie jetzt sein Berater bestätigt: "Es ist richtig, dass es mehrere Interessenten aus der Bundesliga gibt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Hertha befindet sich in einer sehr wichtigen Phase. Da braucht es keine Unruhe", erklärte Dusan Jevtic der Bild. Womit er die Unruhe eigentlich schon losgetreten hat.
Fakt ist, dass Reese nach einer über viele Strecken schwierigen Saison – auch aus persönlicher Sicht – wieder in Topform ist. Dank der Verpflichtung von Josip Brekalo kann der 28-Jährige wieder auf seiner Lieblingsposition als Linksaußen auflaufen. Seit Ende Januar gelangen ihm sechs Tore und vier Vorlagen in den letzten acht Einsätzen. Damit kommt er in der laufenden Zweitliga-Spielzeit erneut auf starke neun Tore und elf Assists.
Laut Bild sollen spätestens nach Reeses Gala bei Herthas 5:2-Sieg vor der Länderspielpause wieder zahlreiche Bundesliga-Klubs "ganz heiß" auf den 28-Jährigen sein und sich nach einem möglichen Transfer erkundigt haben. Herthas Schmerzgrenze wird von der Bild derweil auf knapp zehn Millionen Euro beziffert.
Das wäre zwar fast das Doppelte seines aktuell geschätzten Marktwertes. Dennoch könnte der ein oder andere Klub aus dem Oberhaus durchaus gewillt sein, eine solche Ablöse zu bieten. Spannend wäre es auf jeden Fall zu sehen, ob Reeses Qualitäten auch in der Bundesliga zum Vorschein kommen.Aus Hertha-Sicht scheint die Gefahr wieder größer zu werden, dass das nicht in Berlin passiert. Rest-Aufstiegshoffnung gibt es im Saisonendspurt aber noch ein wenig. Angesichts von sieben Punkten Rückstand auf die Aufstiegsränge bleibt sie sieben Spieltage vor Schluss aber nicht sonderlich groß.
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