Nur die Raute
·11 maggio 2026
Bilderbuch-Abschied? Vuskovic „mag den HSV ein bisschen zu sehr“

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·11 maggio 2026

War das der perfekte Abschied? Für Luka Vuskovic hätte das voraussichtlich letzte Heimspiel im HSV-Trikot kaum emotionaler verlaufen können.
Die Fans wollten ihrem Abwehr-Juwel nach dem spektakulären 3:2 über den SC Freiburg einen unvergesslichen Abschied bereiten. Vuskovic selbst nahm diese Szenerie sichtlich mit. „Es war von der ersten Minute an ein besonderes Spiel und ich habe kaum Worte dafür, außer Freude“, sagte der Kroate später.
Dass ihn die vergangenen neun Monate in Hamburg geprägt haben, verschweigt die Tottenham-Leihgabe nicht. „Es war ein besonderer Tag, denn ich mag diesen Klub ein bisschen zu sehr. Hamburg ist mein zweites Zuhause“, erklärte Vuskovic emotional. Diese Aussagen kamen bei den Fans ähnlich gut an wie seine Leistung auf dem Platz. Und die war wieder einmal überragend.
Nach überstandener Knieprellung kehrte der Innenverteidiger in die Startelf zurück und zeigte eindrucksvoll, dass er zu den besten Abwehrspielern der Bundesliga gehört. Defensiv agierte er kompromisslos, offensiv war er gefährlich: Sein abgefälschter Freistoß aus rund 25 Metern führte zum 2:1 und zu einem großen Jubelsturm im Stadion. Bescheiden blieb er dennoch. „Ich wollte einfach nur schießen und hatte ein bisschen Glück“, meinte Vuskovic anschließend.

Foto: Getty Images
Ein ganz besonderer Moment folgte zudem beim anschließenden Torjubel. Mit seinem Trikot in Richtung Nordtribüne erinnerte er an seinen Bruder Mario, der nach dem Ende seiner Dopingsperre in November wieder die Nummer 44 beim HSV tragen könnte. Auch die Familie verfolgte den besonderen Abend live im Stadion.
Als Vuskovic in der Nachspielzeit ausgewechselt wurde, erhoben sich sämtliche Fans von ihren Sitzen. Trainer Merlin Polzin erklärte später: „Mir war es schon wichtig, insbesondere Luka den würdigen Rahmen zu geben.“
Viel spricht dafür, dass es der letzte Auftritt des Supertalents im Volkspark war. Vuskovic selbst sprach von einer „zu 99,99 Prozent“ sicheren Abschiedsparty. Ein Abschied, wie ihn sich Spieler und Fans kaum schöner hätten wünschen können.







































