1. FSV Mainz 05
·13 febbraio 2026
BVB lässt FSV keine Chance

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·13 febbraio 2026

Keine Änderungen in der Startelf
Cheftrainer Urs Fischer vertraute im Signal Iduna Park der identischen Startelf, die eine Woche zuvor im Fastnachtsheimspiel den FC Augsburg mit 2:0 bezwungen hatte. Für den erkrankten Lennard Maloney nahm Maxim Leitsch auf der Bank Platz.
Deutliche BVB-Führung zur Pause
"Das Selbstvertrauen ist aufgrund der Resultate zurückgekommen. Da entsteht etwas im Kopf, wenn du dir etwas zutraust, anstatt zögerlich zu sein", hatte der 05-Chefcoach im Vorfeld beschrieben, was beim FSV in den letzten Wochen gewachsen ist. Das gestiegene Selbstverständnis war nach weniger als sechzig gespielten Sekunden erstmals zu sehen, als Phillip Tietz im Strafraum per Hacke auf Jae-sung Lee ablegte. Der Südkoreaner, der seinen Vertrag am Donnerstag verlängert hatte, schloss zu zentral auf Gregor Kobel ab. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, doch die individuelle Klasse des Tabellenzweiten setzte sich nach zehn Minuten erstmals an diesem Abend entscheidend durch. Serhou Guirassy schraubte sich nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite durch Julian Ryerson bilderbuchhaft in die Höhe. Kohr kam nicht in den Zweikampf und hatte das Nachsehen, Daniel Batz im 05-Tor keine Chance gegen den platzierten Kopfball. Den Dortmunder Frühstart machte Maximilian Baier nach einer Viertelstunde perfekt, weil die Mainzer Verteidigung ihn am zweiten Pfosten aus den Augen verlor. Beim Kopfball aus kurzer Distanz, erneut hatte Ryerson punktgenau geflankt, hatte Batz zwar noch eine Hand dran, die Kugel fiel dennoch aus spitzem Winkel rein. Zwei Gegentore nach 15 Minuten bedeuteten eine große Hypothek für die 05ER für den Rest des Spiels, denn die Gastgeber hatten im bisherigen Saisonverlauf erst 20 Gegentore kassiert und nur eine einzige Partie verloren.
Nach dem Doppelschlag schüttelten sich die Mainzer kurz. Die Gelegenheit, wieder in die Partie zurückzufinden, ergab sich schnell. Kaishu Sano hatte nach einer schönen Kombination Silas auf links auf die Reise geschickt, der Mainzer Winterneuzugang schloss früh ab und setzte den Ball knapp neben den rechten Pfosten (21.). Die nächste Hiobsbotschaft folgte jedoch bereits kurz danach. Für Stefan Bell ging es nach einem Zweikampf mit Felix Nmecha verletzungsbedingt nicht weiter, Kacper Potulski kam in die Partie (26.). Unglücklicher hätte die erste halbe Stunde für die Rheinhessen nicht verlaufen können, die den effizient und seriös auftretenden BVB bis dato nicht aus der Ruhe bringen konnten. Einem möglichen Anschlusstreffer von Kapitän Silvan Widmer noch vor der Pause erteilte der Linienrichter schnell eine Absage. Der Schweizer hatte beim Schnittstellenpass von Lee klar im Abseits gestanden (38.). Gegen die Flanken von Ryerson hatte der FSV im ersten Durchgang allerdings kein Rezept. Nach einer Ecke, die der Däne erneut scharf in den Fünfmeterraum zog, wurde 05-Keeper Batz entscheidend geblockt, Guirassy köpfte aus einem Meter problemlos zu seinem Doppelpack, dem dritten BVB-Tor und der deutlichen Halbzeitführung ein (42.).









































