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·26 aprile 2026
Demirovic-Ausgleich zu wenig: Stuttgart patzt zuhause gegen Bremen

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·26 aprile 2026

Der VfB Stuttgart hatte am Sonntag in der Bundesliga den SV Werder Bremen zu Gast. Der Plan der Schwaben war es, in diesem Duell einen großen Schritt in Richtung Champions League zu machen.
Allerdings hatten die Stuttgarter noch am Donnerstag ein sehr intensives Pokalspiel absolviert. Deswegen brachte Sebastian Hoeneß auch den ein oder anderen frischen Spieler in die Startelf.
Direkt zu Beginn wirkte Werder durchaus wacher. Die Grünweißen schafften es, gleich mehrfach den Ball hoch zu erobern. Senne Lynen hatte nach fünf Minuten auch gleich eine doppelte Abschlusschance und sorgte für die ersten Schwierigkeiten beim VfB. Die Stuttgarter brauchten einen Moment, um in die Partie zu finden, waren dann aber ab der zehnten Minute in etwas einigermaßen drin und erspielten sich erste Möglichkeiten. Aber: Nach 18 Minuten ging Werder in Führung. Jens Stage schoss den Ball perfekt in die lange Ecke, da war wenig zu machen. Das war für den VfB natürlich jetzt erst einmal eine Aufgabe.

Foto: Getty Images
Die Stuttgarter brauchten ein paar Minuten, ehe man wieder anziehen konnte. Ein Kopfball von Bilal El Khannouss konnte von Mio Backhaus pariert werden (23.), danach wurde das Tempo ein wenig erhöht. Stuttgart hatte seine Momente, aber die Konter von Werder waren stark. Einmal scheiterte Jovan Milosevic nach einer starken Einzelaktion mit einem Abschluss über das Tor. Kurz vor der Pause hatte Deniz Undav dann eine gute Chance, verzog aber um einen knappen Meter. Bremen konnte das 1:0 mit in die Pause nehmen.
Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Stuttgart noch einmal dominanter. El Khannouss scheiterte mit einem Schuss, der knapp vorbeiging, ansonsten flogen einige Flanken in den Strafraum von Werder, aber die Präzision fehlte mitunter. Als der VfB dann offensiv wechselte wurde es noch einmal druckvoller. Ermedin Demirovic köpfte nach 61 Minuten im Anschluss an eine butterweiche Flanke das 1:1. Stuttgart hatte jetzt Vorteile, aber auf der Gegenseite hatte Stage nach 70 Minuten wieder eine Chance, das Ergebnis wieder zugunsten von Werder zu beeinflussen, scheiterte dabei aber.
Im Anschluss verflachte die Partie wieder ein wenig, zumindest, was die Chancen anging. Denn das Tempo war weiterhin recht hoch und beide wollten dieses Spiel gewinnen. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit vergab Demirovic noch eine Kopfballchance, Backhaus war hier mit den Fingerspitzen dran. Am Ende gab es auf beiden Seiten noch Versuche, den Siegtreffer zu erzielen, doch es blieb beim 1:1. Für den VfB war das eine verpasste Chance, Werder hat den Klassenerhalt zwar noch nicht sicher, aber einen großen Schritt gemacht.
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