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·7 luglio 2026

DFB-Debatte nach WM-Aus – Matthäus äußert sich zu Kimmich und Co.

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Lothar Matthäus (65) sieht Joshua Kimmich (31) weiterhin als festen Bestandteil der deutschen Nationalmannschaft. Damit stellt sich der Rekordnationalspieler gegen Rücktrittsforderungen von Didi Hamann.

Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ist in Deutschland eine Debatte über den personellen Umbruch im DFB-Team entbrannt. Didi Hamann hatte Kimmich zuletzt öffentlich einen Rücktritt nahegelegt, um Platz für jüngere Spieler zu schaffen. Matthäus sieht das anders.


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Matthäus baut auf Kimmich, Tah und Schlotterbeck

Bei Sky nannte Matthäus die Spieler, auf die er auch im nächsten Zyklus setzen würde. "Joshua Kimmich sehe ich weiterhin als Fixpunkt und Kapitän, auch Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck können Gesichter der Mannschaft sein", so der Weltmeister von 1990. Auch Kai Havertz traue er eine Führungsrolle zu – abhängig von seiner Position auf dem Platz.

Kimmich kommt beim FC Bayern in der vergangenen Saison auf 48 Pflichtspiele, zwei Tore und zwölf Vorlagen. Bei der WM lief er unter Julian Nagelsmann (38) als Rechtsverteidiger auf, eine Rückversetzung ins Mittelfeld hatte der Bundestrainer abgelehnt. Matthäus hatte sich während des Turniers für eine Kimmich-Rolle im Mittelfeld ausgesprochen.

Baumann oder Urbig? Torwartfrage bleibt offen

Offen ist für Matthäus die Lage im Tor. Manuel Neuer (40) hatte nach dem WM-Aus seinen erneuten Abschied aus der Nationalmannschaft erklärt. "Im Tor ist die Situation etwas knifflig", so Matthäus. "Will man mit Oliver Baumann weitermachen?"

Auch Jonas Urbig (22) sei eine Option, der Schlussmann des FC Bayern sei "ein Torhüter, auf den man sich verlassen kann, auch wenn er in München hinter Manuel Neuer nur die Nummer 1b sein wird".

Die Entscheidung liege letztlich beim neuen Trainer, so Matthäus. Top-Favorit auf den Posten des Bundestrainer ist Jürgen Klopp. Der Ex-Liverpool und -BVB-Coach hat seine Bereitschaft bestätigt.

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