Eine Zwei, eine Fünf – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen | OneFootball

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·26 aprile 2026

Eine Zwei, eine Fünf – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

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Eine Zwei, eine Fünf – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

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Marie Reiners

26 April, 2026

Mit einem so guten Auftritt gegen die Werkself hatte im Vorfeld wohl kaum einer gerechnet. Denn der FC hielt mit der Mannschaft von Kaspar Hjulmand mit, war zeitweise sogar die stärkere Mannschaft. Eingebracht hat es den Geißböcken allerdings nichts: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen.

Das Team von Coach René Wagner startete stark ins Duell mit dem Nachbarn aus Leverkusen und kam im Spielverlauf zu etlichen Torchancen. Verwandeln konnten die Kölner allerdings nur einen Treffer. So gab es am Ende eine bittere 1:2-Niederlage für die Geißböcke.

Zweikampf in Duell des 1. FC Köln gegen Leverkusen (Foto: Pau Barrena / Getty Images)

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Durchwachsene Leistungen der Defensive

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Marvin Schwäbe

Das Geburtstagskind zeigte gegen Leverkusen seine ganze Routine. War beim Elfmeter zwar in der richtigen Ecke und noch dran, konnte den Ball aber nicht entscheidend abwehren. Beim 0:2 dann chancenlos.


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Kristoffer Lund

Wurde gegen Leverkusens Ibrahim Maza permanent defensiv gefordert, gerade im direkten Laufduell – spulte folgerichtig mit 23 Sprints die meisten der Kölner ab. Klärte mehrfach auch mit wichtigen Grätschen an der Linie. Seine Zweikampfquote mit 46 Prozent ließ jedoch noch Luft nach oben. Blieb offensiv erneut zu unauffällig und setzte kaum Akzente. Wurde in der 72. Minute ausgewechselt.


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Cenk Özkacar

Hielt mit der Viererkette lange stark gegen die Leverkusener stand und überzeugte einmal mehr mit guter Präsenz in der Luft. In Kombination mit Simpson-Pusey wirkte der Innenverteidiger über weite Strecken stabil und gut abgestimmt. Beim 0:2 fehlte dann allerdings die Zweikampfhärte zu Torschütze Patrik Schick, der dadurch nahezu ungehindert einschieben konnte.


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Jahmai Simpson-Pusey

Brachte wie gewohnt Stabilität in die Kölner Hintermannschaft und agierte in brenzlichen Situationen abgeklärt-  mit vielen richtigen Entscheidungen und starkem Timing. Spielte einen herausragenden langen Pass auf El Mala. An beiden Gegentoren ohne entscheidende Mitschuld. Fiel als Innenverteidiger wieder einmal eher nicht auf – in erster Linie ein beruhigendes Zeichen.


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Sebastian Sebulonsen

Zeigte einen aktiven Auftritt über die rechte Seite und schaltete sich im Zusammenspiel mit Maina immer wieder offensiv mit gefährlichen Hereingaben in den Strafraum mit ein. Bewies in den Zweikämpfen ein gutes Timing beim Grätschen. Bitter: Beim 0:2 schaltete er beim Konter zu spät um und verlor das entscheidende Laufduell. Rückte nach der Pause im Wechselspiel mit Thielmann zeitweise sogar auf die rechte Schiene vor und kam in sogar selbst zu einem Abschluss (76.). Versuchte sich im ersten Abschnitt auch mit einem Freistoß.



Zahlreiche Chancen, wenig Tore

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Eric Martel

Übernahm zunächst den defensiveren Part auf der sechser Position, musste viele Laufduelle auf letzter Linie führen und rettete in höchster Not (38.). Wirkte im Aufbauspiel dagegen teils gedanklich zu langsam und traf Entscheidungen im letzten Drittel oft einen Tick zu spät. So hätte Schick nach einem katastrophalen Fehlpass treffen müssen. Hatte den Führungstreffer aus guter Reichweite auf dem Fuß (29.). Kassierte einen fragwürdigen Elfmeter wegen eines vermeintlichen Handspiels, der den Gästen das erste Tor einbrachte. War auch in der Verteidigung vor dem 0:2 zu passiv.



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Isak Johannesson

Fügte sich zunächst mit einem schicken steilen Pass und einer Flanke ein, tauchte offensiv zunehmend ab. Ärgerte sich, dass El Mala ihn bei seinem Pfostenschuss einfach nicht im Rückraum sehen wollte. Spulte bis zu seiner Auswechslung die meisten Kilometer ab. Den großen Effekt hatte er auf das Kölner Spiel wieder einmal nicht. Das gilt auch für nächste Woche. Denn Johannesson sah seinen fünften Karton.


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Jakub Kaminski

Wieder extrem emsig. Eroberte in den Anfangsminuten stark den Ball, zog zu hastig ab. War wieder unfassbar viel mit Tempo unterwegs. Hatte den Ausgleich auf dem Fuß, schloss aber zu zentral ab. Besonders bitter: Im direkten Gegenzug fiel das 0:2.


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Linton Maina

Kam für Thielmann in die Startelf, um für Tempo zu sorgen. Setzte sich das erste Mal mit einem starken Steilpass auf El Mala in Szene, der im entscheidenden Moment bedrängt wurde. Leitete eine ähnliche Chance für Kaminski ein. Hatte sonst wenig Zugriff. Nach einer Stunde war Schluss.


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Marius Bülter

Stand das erste Mal seit Februar wieder in der Anfangsformation. Allerdings auf einer Außenposition. Arbeitete viel mit zurück, machte seine Meter, blieb aber in der Offensive ohne entscheidende Situationen. Verließ nach einer Stunde den Platz.


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Said El Mala

War früh das erste Mal durch, vergab dann aber bedrängt deutlich. Den zweiten Versuch musste Blaswich dann schon mit einer starken Parade entschärfen. Der Keeper verhinderte auch beim dritten Versuch den Rückstand, beim vierten war es der Pfosten. Da aber wäre ein Pass auf Johannesson die bessere Variante gewesen. Hatte dann aber maßgeblich an der Vorarbeit zu Waldschmidts Anschlusstreffer Anteil.


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Jan Thielmann

Kam nach einer Stunde. War aber zunächst gar nicht zu sehen. Brachte eine Flanke auf Waldschmidt, der zu wenig Druck hinter den Ball bekam.


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Alessio Castro-Montes

Sollte für Maina die Außenbahn beackern. Sorgte für Druck und initiierte gleich mehrere Angriffe. Hätte dem FC gegen Ende der Spielzeit mit dem Kopf fast noch einen Punkt beschert.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


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