„Einiges verschenkt“ – Zwiegespaltener HSV nach Augsburg-Remis | OneFootball

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Nur die Raute

·5 aprile 2026

„Einiges verschenkt“ – Zwiegespaltener HSV nach Augsburg-Remis

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Der HSV trennte sich unentschieden vom FC Augsburg. Die gezeigte Leistung sorgte nur bedingt für Zufriedenheit.

Vor der Pause legten die Hanseaten nämlich einen ziemlich fehlerbehafteten Auftritt hin. Es mangelte es an Tempo, Bewegung ohne Ball und Handlungsschnelligkeit, sodass der Gegner immer wieder zu Umschaltsituationen kam. „Wir haben in der ersten Halbzeit einiges verschenkt. Wir haben es nicht geschafft, Druck zu machen und intensiv zu sein. Wir waren in den Aktionen zu langsam“, kritisierte Ransford Königsdörffer.


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Trainer Merlin Polzin pflichtete ihm bei: „Wir waren im eigenen Ballbesitz zu fahrig und haben zu riskant gespielt.“ Schon gegen Ende des ersten Abschnitts trat Besserung ein. Der HSV kreierte erste aussichtsreiche Situationen und steigerte sich nach dem Seitenwechsel weiter. „Wir haben dann in der Halbzeit eine Top-Reaktion gezeigt – sowohl mit Blick auf das Trainerteam, federführend durch Loic, als auch durch die Mannschaft. Das war außergewöhnlich. Denn es ist nie einfach, den Schalter umzulegen, wenn du dir viel vorgenommen hast, aber dann merkst, dass du nicht so richtig im Spiel bist“, lobte Polzin.

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Foto: Getty Images

HSV-Trainer Polzin hadert: „Ärgerlich, dass nicht noch mehr drin war“

Nach einer wunderbaren Kombination inklusive überlegter Ablage des überraschend in die Startelf berufenen Robert Glatzel gelang Königsdörffer der Ausgleich. Luka Vuskovic wäre kurz darauf sogar fast die Wende gelungen, doch sein Kopfball landete am Pfosten. Der Hamburger Schwung wurde durch die berechtigte Rote Karte gegen den am gestrigen Samstag indisponierten Miro Muheim vorerst abrupt gestoppt.

„Mit der Roten Karte mussten wir dann etwas leiden, haben es aber noch einmal geschafft, das Spiel auf unsere Art und Weise zu gestalten. Es ist ärgerlich, dass nicht noch mehr drin war, aber wir wollen angesichts von 30 Minuten Unterzahl gegen einen Gegner mit Qualität und Intensität wie Augsburg auch nicht zu gierig sein“, so Polzin, der in einer turbulenten Endphase mehrmals den Torschrei auf den Lippen hatte.

Auf der Gegenseite wiederum traf Michael Gregoritsch aus kurzer Distanz den Pfosten. Wohl auch in Anbetracht dieser Riesenchance meinte Königsdörffer: „Letztlich können wir eher zufrieden sein.“ Der Augsburger Trainer Manuel Baum konnte mit der ebenfalls Punkteteilung leben. Seine Mannschaft habe zwar in der ersten Hälfte „ein tolles Spiel“ gemacht, in Überzahl aber „komplett die Struktur verloren“. Daher sei er froh gewesen, nicht noch ein Gegentor kassiert zu haben.

Inwieweit beiden Teams der Zähler tabellarisch weiterhilft, wird der Ausgang Sonntagsspiele zeigen. Mit dem FC St. Pauli und 1. FC Köln sind zwei akut abstiegsgefährdete Teams auswärts im Einsatz.

Foto: Getty Images

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