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·29 gennaio 2026

Energie Cottbus: Land gibt grünes Licht für Stadionumbau

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Der FC Energie Cottbus kann bei den dringend notwendigen Umbauten am LEAG Energie Stadion zeitnah mit den Arbeiten beginnen. Wie der Klub mitteilte, hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zum 30. Januar 2026 zugestimmt. Die Fördermittel sind allerdings noch nicht bewilligt.

Fördermittel von zwei Millionen Euro in Aussicht

Hintergrund sind geplante Modernisierungs- und Anpassungsmaßnahmen, um das Stadion kurzfristig für die Anforderungen im Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fit zu machen. Unter anderem muss am Flutlicht gearbeitet werden. Das Land Brandenburg hat dafür Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro vorgesehen, die im Doppelhaushalt 2025/26 eingestellt wurden.


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Die entsprechenden Projektanträge hatte der FCE bereits im November eingereicht. Diese befinden sich derzeit noch in der Prüfung, unter anderem in baufachlicher Hinsicht. Die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn stellt dabei noch keine Förderzusage dar. Über die endgültige Bewilligung könne erst nach Abschluss der Prüfungen und Vorlage aller notwendigen Unterlagen entschieden werden, heißt es.

"Sportlicher Leuchtturm"

Bildungsminister Steffen Freiberg bezeichnete Energie Cottbus als "sportlichen Leuchtturm" für die Region und darüber hinaus. Der Klub habe nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich und wirtschaftlich eine große Bedeutung für Stadt und Lausitz. "Die 2. Bundesliga hat auch gesellschaftlich und wirtschaftlich eine Bedeutung für die Stadt und die Region. Deshalb will das Land den Verein unterstützen, wie wir es im vorigen Jahr in Aussicht gestellt hatten“, äußerte sich Bildungsminister Steffen Freiberg.

Langfristig werden allerdings wohl 30 bis 40 Millionen Euro notwendig sein, um das Stadion an die Anforderungen des modernen Profifußballs anzupassen. Derzeit wird eine Konzeptstudie dazu erstellt. Präsident Sebastian Lemke sprach am Donnerstag von einem "Marathon" und betonte, dass die zwei Millionen Euro nur dazu reichen würden, Pflaster zu kleben. Der 42-Jährige will sich daher für eine "große Lösung" einsetzen.

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