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·9 aprile 2026
Entscheidung gefallen: Daniel Rios bleibt U23-Trainer

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Mit dem vierten Sieg in Folge im Nachholspiel bei den Sportfreuden Siegen (1:0) hat die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund am Mittwochabend den dritten Platz in der Regionalliga West erobert, bei zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Fortuna Köln aber trotz eines weiteren, weniger ausgetragenen Spiels in der Hinterhand aber kaum noch realistische Chancen auf den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga – der zumindest inoffiziell eigentlich das Ziel war. Dennoch plant der BVB die Zukunft weiter mit Trainer Daniel Rios.
Laut einem Bericht der Ruhr Nachrichten setzen die Dortmunder Verantwortlichen auch in der nächsten Saison weiter auf Rios, der eigentlich als Co-Trainer vorgesehen war, dann aber Ende August in die erste Reihe rückte, als sich Mike Tullberg in Richtung FC Midtjylland verabschiedete.
Obwohl die Saison über weite Strecken nicht wie erhofft verlaufen und der teuerste Kader der Regionalliga oft nicht die gewünschten Ergebnisse einfuhr, genießt Rios intern ungebrochen hohe Wertschätzung. Vor allem, dass der 46 Jahre alte Deutsch-Spanier sich nicht selbst in den Vordergrund stellt, sondern den Fokus komplett auf die Weiterentwicklung seiner Spieler richtig, gilt als großer Pluspunkt – wenngleich man sich in der BVB-Führung an der einen oder anderen Stelle auch eine etwas andere Außendarstellung wünschen würde.
Verdient gemacht hat sich Rios besonders auch um die Förderung von Talenten aus dem eigenen NLZ, auf die gemäß interner Vorgabe mindestens 20 Prozent der Einsatzzeit entfallen soll. Tatsächlich sind es aber sogar rund 40 Prozent aller Spielminuten, auf die selbst ausgebildete Spieler kommen.

Foto: IMAGO / Thomas Bielefeld
Dass die Absprache mit Profi-Trainer Niko Kovac gut funktioniert, wie die wechselnde Kaderzugehörigkeit von Top-Talenten wie Luca Reggiani oder Samuele Inacio zeigt, ist ein weiteres Argument für Rios – von dem gleichwohl erwartet werden dürfte, kommende Saison mit einem Jahr Verspätung die Rückkehr in die 3. Liga zu schaffen.


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