Finale gegen Real Madrid: BVB-Nachwuchs kurz vor dem großen Coup | OneFootball

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·11 maggio 2026

Finale gegen Real Madrid: BVB-Nachwuchs kurz vor dem großen Coup

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AusgangslageDie Schwarzgelben qualifizierten sich mit drei Siegen und einer Niederlage als Gruppenerster für die K.o.-Runde. Im Viertelfinale besiegte der BVB den FC Everton (2:0), ehe es über Real Sociedad (2:0) ins Finale ging. Dort soll gegen Real Madrid nun der ganz große Coup gelingen. „Wir sind nicht ins Turnier gegangen, um lediglich teilzunehmen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und anschließend analysieren“, erklärt U23-Trainer Daniel Rios, der die Mannschaft gemeinsam mit U19-Trainer Felix Hirschnagl betreut. Dieser Anspruch gilt auch für das Finale gegen Real.

Auf dem Weg ins Endspiel zeigte der Dortmunder Nachwuchs in den vergangenen Monaten nicht nur starke Leistungen, sondern sammelte auch wertvolle Erfahrungen auf großen Bühnen. Unter anderem spielte die Mannschaft in traditionsreichen Stadien wie dem Old Trafford (Manchester United) und dem Stadium of Light (AFC Sunderland). „Wir hatten in der laufenden Saison viele intensive Phasen mit vielen Spielen in verschiedenen Wettbewerben. Umso schöner ist es, dass wir jetzt ein Finale spielen dürfen“, freut sich Hirschnagl. Das Endspiel findet im Adams Park der Wycombe Wanderers statt.


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PersonalDass es für den BVB-Nachwuchs nun um einen internationalen Titel geht, ändert nichts an der Herangehensweise: Auch gegen Real wird der BVB auf einen Mix aus der U19 und U23 setzen. „Wir werden bei der Aufstellung nicht auf das Alter schauen. Gerade für die jüngeren Spieler sind diese Spiele enorm wichtig, um den nächsten Schritt zu machen“, sagt Rios. U19-Coach Hirschnagl ergänzt: „Wir wollen uns treu bleiben und mit unserer Art und Weise die Ergebnisse sichern. Da ist es egal, ob es ein Finale, ein K.o.-Spiel oder ein Gruppenspiel ist.“

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Talente. Sie sollen früh Verantwortung übernehmen und sich mit älteren Gegenspielern messen. „Der Wettbewerb fördert den Lernprozess ungemein. In den Spielen gegen brutal reife und teils deutlich ältere Mannschaften mussten sich unsere Spieler innerhalb von 90 Minuten auf neue taktische Anforderungen einstellen“, sagt Hirschnagl. Genau das mache den Wettbewerb so „herausfordernd und dynamisch“. Die Schwarzgelben spielten sich mit einer der jüngsten Mannschaften des Turniers ins Finale. Im Halbfinale lag das Durchschnittsalter der Startelf bei gerade einmal 18,7 Jahren (Real 21,0).

Der Kader fürs Finale: Aaron Held, Julien Froese; Almugera Kabar, Filippo Mane, Elias Benkara, Danylo Krevsun, Luke Fahrenhorst, Enzo Duarte dos Santos, Miguel Adje, Tony Reitz, Ayman Azhil, Justin Hoy, Fadi Zarqelain, Tom Faust, Mathis Albert, Bennedikt Wüstenhagen, Arne Wessels, Taycan Etcibasi.

Was die beiden Nachwuchs-Kapitäne Tony Reitz (U23) und Luke Fahrenhorst (U19) zum bisherigen Turnier, zur besonderen Konstellation aus U23 und U19 sowie zu den Herausforderungen auf internationaler Bühne sagen, lest Ihr hier im Doppel-Interview.

GegnerFür den BVB ist das Finale gegen Real ein weiterer Vergleich mit einem der Top-Ausbildungsvereine Europas. Die Spanier sind im laufenden Wettbewerb noch ungeschlagen und qualifizierten sich mit zwei Siegen und zwei Unentschieden als Tabellenzweiter für die K.o.-Phase. Anschließend schalteten sie Manchester United nach 0:2-Rückstand mit 4:2 nach Verlängerung aus, ehe sie im Halbfinale Dinamo Zagreb 2:1 besiegten, ebenfalls nach Verlängerung. „Real ist eine typische spanische Mannschaft, die viel Ballbesitz hat, dominant auftritt und hoch presst“, sagt Hirschnagl, der zudem vor dem schnellen Umschaltspiel der Spanier warnt.

Was wirklich auf die Schwarzgelben zukommt, wird sich aber erst am Spieltag zeigen. Der Pool an Spielern sei bei den Madrilenen riesig, so das Trainer-Duo. Man könne jedoch davon ausgehen, „dass unabhängig davon, wer bei Real aufläuft, viel Qualität dabei sein wird“, sagt Rios. Weiter betont der U23-Trainer, dass man nicht vorhabe, vom eigenen Plan abzuweichen: „Wir werden jetzt nicht umstellen und deutlich defensiver werden. Wir sind überzeugt, dass unsere Art, Fußball zu spielen – gegen und mit dem Ball – die Wahrscheinlichkeit erhöht, gegen einen sehr guten Gegner das Spiel für uns zu entscheiden.“

ElitetreffenDer seit der Saison 2014/15 ausgetragene Premier League International Cup zählt zu Europas renommiertesten Nachwuchsturnieren. In der aktuellen Ausgabe mit je 16 englischen und internationalen Teams zog der BVB bei seiner ersten Turnierteilnahme direkt ins Finale ein. Borussia Mönchengladbach und Rasenballsport Leipzig scheiterten bereits in der Vorrunde. Dortmund könnte nach dem FC Bayern München (2018/19) der zweite deutsche Klub werden, der den Titel gewinnt.

Das Finale wird am Dienstag, 12. Mai, ab 20 Uhr (MESZ) live auf Youtube übertragen. Schaltet ein und unterstützt den BVB-Nachwuchs auf dem Weg zum Titel.

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